Schränkt ein vegetarisches Leben die Entwicklung ein?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vegetarische Ernährung ist wesentlich vielfältiger als wenn man komplett auf jegliche tierische Produkte verzichten würde.

Insofern ist eine rein vegetarische Ernährung schon mal nicht "schlimm" oder "ungesund" oder "schlecht für die Entwicklung". Vorrausgesetzt natürlich, das man es nicht bei einseitiger Ernährung belässt.

Babys haben, solange sie noch nicht im Beikostalter angekommen sind, sowieso nur die Muttermilch bzw. Ersatzmilch. Da spielen Gemüse, Obst, tierische Produkte noch keine wirkliche Rolle.

Erst ab Beikostalter gehts dann los.

Je nachdem in welcher Richtung die Eltern sich ernähren wird dies beim Nachwuchs wahrscheinlich ebenso gehandhabt (außer, sie machen speziell eine Ausnahme für die Zeit des Heranwachsens des Kindes... um dem Kind die Welt des vielfältigen Nahrungsangebotes ermöglichen zu können).

Fleisch war früher (und ist es in vielen Ländern auch heute noch) eher eine Delikatesse. Etwas Besonderes das es eher selten gibt (oder eben in überschaubaren Mengen). Bei meinem Vater wars in der Kindheit wohl noch so das es nur einmal pro Woche Fleisch gab.... außer es fand kurz vorher eine Schlachtung statt. Meine Mom wuchs (in den Zeiten in denen sie bei ihrer Mutter leben konnte) mit viel Fleisch und Fleischprodukten auf da ihre Mutter in einer Metzgerei arbeitete und alle Nase lang Reste mit heim brachte für ihr Kind.

Das bringt mich noch zu folgendem Gedanken: Oft ist es so das man später, wenn man eine eigene Familie plus Kinder hat, die Lebensmittel/ Gerichte nicht verwendet die man selbst nicht mag. Entsprechend wird dem Nachwuchs also daheim der Zugang zu diesen Nahrungsmitteln/ Gerichten verwehrt. Dies prägt wiederum den Nachwuchs selbst. Denn, wenn man damit aufwächst das die Eltern sagen "Bääh, das mag ich nicht. Das schmeckt nicht. Das schmeckt wie Hintern." dann wird man selbst nur unter Vorbehalt ein solches Lebensmittel/ eine solche Mahlzeit zu sich nehmen und von vorne herein Vorbehalte haben. Das ist in meinen Augen aber wieder negativ.

Vegetarisch funktioniert auch bei Kindern, ich habe meine Kinder vegetarisch ernährt als sie klein waren. Im Schulalter liess ich sie selber entscheiden. Vegan würde ich eher nicht empfehlen, da Kinder eher heikle Esser sind, wäre die Auswahl an Lebensmitteln zu bescheiden um alle Nährstoffe reinzukriegen. B12 supplementiere ich sogar als Vegetarierin.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

ja, eine vegetarische Ernährung kann die Entwicklung eines Kindes einschränken! denn:

Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die Hirnentwicklung von Kindern!

https://www.elternwissen.com/ernaehrung-kinder/gesund-essen/art/tipp/omega-fettsaeuren-sind-wichtig-fuer-ihr-kind.html

Omega-3: Gut für Kinder

Omega-3-Fettsäuren zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Da wir die marinen Fettsäuren nicht selber herstellen können, sind sie essentiell und müssen über die Nahrung aufnehmen werden. 

Für die gute geistige und körperliche Entwicklung eines Kindes sind beide marinen Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexansäure) wichtig. Kinder benötigen beide Omega-3-Fettsäuren besonders für die gute Entwicklung des Gehirns und der Augen. Außerdem können Hyperaktivitätsstörungen sowie Konzentrationsstörungen durch die Gabe von Omega-3-Fettsäuren ausgeglichen werden. Deshalb enthält unser Omega-3 KIDS Jelly das NORSAN Fischöl, reich an den marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA.

https://www.swissmedicalplus.ch/bc/unser-omega-3-kids-jelly.html

Du weißt schon, dass es Omega-3-Fettsäuren auch in Pflanzen gibt?

@adventuredog

Doch, ist es. Algen sind noch bessere DHA und EPA Quellen als Fische. ALA findet man in vielen pflanzlichen Lebensmitteln. Zumal mir in Deutschland noch kein Kleinkind untergekommen ist, das gerne und häufig Fisch isst.

@BerwinEnzemann

Exakt !

Walnüsse, Leinsaat, Leinöl sind nur einige Beispiele für gesunde Omega3-Quellen - ohne die schädlichen Nebenwirkungen tierlicher "Produkte"...

Kein Kind braucht Fleisch,um gesund aufwachsen zu können. Wie schon gesagt wurde bekommt man jeden Nährstoff inklusive Omega 3 aus pflanzlicher Nahrung.

Gesund für den menschlichen Körper ist eine ausgewogene Ernährung. Da gehört Fleisch ebenso dazu, wie andere Lebensmittel. In den letzten Jahren hat sich der Anteil an Fleisch in der Gesamtbilanz stark erhöht, d.h. wir müssen wieder bewusster mit Fleischkonsum umgehen. Ein- oder zwei mal die Woche ist dabei ausreichend (und nicht bei fast jeder Mahlzeit wie für manche mittlerweile üblich). Wenn wir also bewusst unser Konsumverhalten steuern, dann ist ein vegetarischer Ernährungsstil gar nicht notwendig. Dann essen wir wieder so wie unsere Großeltern - und das war nahrhaft und gesund.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Natürlich ist vegetarisch nicht notwendig, es geht vielen Menschen eben darum keine Tieren töten zu wollen, wenn wir so viel anderes essen können. Tiere haben für mich nichts mit Nahrung zu tun. Sie sind fühlende Lebenwesen, die mit mir und allen anderen Menschen in Frieden auf der Erde leben sollen. Um den Gesundheitsaspekt geht es den wenigsten.

Google ärztliche Seiten im Internet. Praktisch alle seriösen Ärzte und Wissenschaftler sind sich einig, daß es völlig unverantwortlich ist, Babies, Kleinkindern, Kindern tierische Substanzen vorzuenthalten. Ein paar (gekaufte) Sektierer gibt es natürlich immer.

Wer selbst ein Kind aufgezogen hat, weiß, wie erpicht diese sind auf Milch und später auch auf Lachsscheiben, Ei, Chicken etc. Sie müssen sehr viel Körpersubstanz bilden und allein mit dem mangelhaften pflanzlichen Protein ist das nun mal nicht befriedigend möglich.

Es ist geradezu eine Vergewaltigung, Kindern aus Ideologie die Milch zu verweigern. Massenhaft unterernährte Veganerkinder sind schon in Kliniken gelandet.

Zahlreiche Sorgerechte wurden schon solchen Eltern entzogen.

vegetarisch ist nicht vegan

(kuh)Milch ist doch gar nicht für den menschlichen Konsum gedacht.

@Tinkerbell263

Völliger Unsinn. Das ist kindisches finalistisches Denken nach der Art: "Der Baum ist da, damit er uns Schatten spendet".

Es gibt keinen überirdischen Gesetzesgeber, der festlegt, was wir essen dürfen und was nicht.

Fakt ist, daß die meisten Kleinkinder sich bestens mit Milch entwickeln. Meine eigenen Kinder natürlich auch. Und sie verlangen selbst heftig nach Milch, machen Aufstände, wenn sie die nicht bekommen. Sind erst richtig zufrieden, wenn sie welche kriegen.

Daß die Kuh ihr Euter nicht wegen dem Menschen hat, heißt längst noch nicht, daß wir diese Milch nicht nutzen dürfen.

SERIÖSE wissenschaftliche Belege, daß Milch in vernünftigen Mengen schadet, gibt es nicht.

@HeikePfister

Ja. Muttermilch. Keine Kuhmilch.

Kuhmilch hat eine ganz andere Zusammensetzung als Menschenmilch.

@Tinkerbell263

Ich kenne diese veganistischen Verstiegenheiten in- und auswendig, du brauchst sie mir nicht vortragen. Diese Sermone kriegt man ewig um die Ohren gehauen, obwohl sie grundfalsch sind.

Ein Apfel, eine Nuß, ein Getreidebrei haben auch eine völlig andere Zusammensetzung als der menschliche Körper oder Muttermilch und trotzdem sind sie uns von Nutzen.

Schäden durch Kuhmilch am Kleinkind sind (wenn vernünftige Mengen, z.B. unter 0,5 l/Tag konsumiert werden) NICHT BEKANNT.

@Tinkerbell263

Doch..... Jedes weibliche Muttertier produziert Milch für den Säugling der eigenen Art ab dem Zeitpunkt der Geburt, bis dieser Säugling soweit entwickelt ist das auch andere Arttypische Nahrungsmittel konsumiert und verwertet werden können. Wie nennt man denn das Zeug das eine frischgebackene menschliche Mutter in ihren Brüsten produziert? Milch.

Der Mensch an sich ist erfindungsreich. Nicht nur in Sachen Technik, Sprache, etc.... auch und vor allem wenn es um die Ernährung geht. Dies diente einst dem Überleben des Menschen. Insofern kam man also vor Urzeiten darauf das man als Mensch sich die Milch von bestimmten Säugetierarten zunutzen machen kann um diese dann selbst verzehren zu können. Wie gesagt, der Mensch sucht(e) ja nach einer Möglichkeit selbst überleben zu können, das ganze Jahr hindurch.

Weiterhin hat der Mensch entdeckt das Milch eben auch artübergreifend genutzt werden kann um Säuglinge anderer Spezies am Leben erhalten zu können/ aufpäppeln zu können. Dies war/ ist wichtig für den eigenen Arterhalt... und es war/ ist wichtig um dem jeweiligen Menschen wichtige (Nutz)Tiere am Leben zu erhalten/ heranzuziehen um später von diesem erwachsenen Nutztier zu profitieren.

Es gibt und wird immer Eltern geben die nicht in der lage sind Kinder geeignet zu ernähren

Das hat nichts mit vegetarisch oder zu tun

Ein paar (gekaufte) Sektierer gibt es natürlich immer.

Das heißt die internationalen Wissenschaftler aus diversen Fachgesellschaften, die renommiert wurden, sind alle gekauft und selektiert oder wie kann ich das verstehen?

Massenhaft unterernährte Veganerkinder sind schon in Kliniken gelandet.

Massenhaft unterernährte Omnivore ebenfalls.

Zahlreiche Sorgerechte wurden schon solchen Eltern entzogen.

Kannst du mir alle Beispiele aufzählen?

Ich will ja nichts sagen, aber ein Blick auf deinem Profil (und deine Beiträge) verrät so einiges, wer du sein könntest.

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