Schlaganfall durch Einrenken?

10 Antworten

theoretisch läßt es sich leicht erklären:

die arteria vertebralis verläuft ab dem 6. halswirbel (oder so) durch kleine löcher an den seiten der halswirbel. beim einrenken ist daher eine verlegung der gefäße denkbar oder ein arteriotisches plaque könnte sich von der gefäßwand lösen und einen thrombotischen infarkt verursachen.

aus den vertebral-arterien würd im allgemeinen auch der hintere anteil des hirns versorgt, in dem sich u.a. auch die sehrinde befindet. eine mangelversorgung im "hinterstromgebiet" führt daher typischerweise zu sehverlust.

Ob man da einen Zusammenhang nachweisen kann halte ich für fraglich. Hab ich auch noch nie gehört.

Mein Heilpraktiker geht niemals an die Halswirbelsäule, weil er das zu gefährlich findet. Zumindest renkt er da nichts ein.

Vorstehender Beitrag wurde bei der Korrektur verstümmelt. Deshalb noch der Hinweis, dass die Region an der Halswirbelsäule als Störquelle bekannt ist. Ich bin selbst Betroffener und nun seit über einem Jahr ohne sinnvolle ärztliche Beratung. Behandelt werden Kraut und Rüben, aber nicht die Symptome des Schlaganfalls. Ich soll damit leben - man könne nichts mehr machen. Man hat allerdings auch noch nichts getan.

Da ich ähnliche Erfahrungen von anderen Schlaganfallpatienten kenne und weiß, dass immer jüngere Menschen einen Schlaganfall oder Herzinfarkt bekommen, gebe ich diese weiter: Es gibt keine ärztliche Hilfe! diese Krankheit verhindern will, muss das tun und vorbeugen. Dazu meine Selbsthilfetipps im vorherigen Beitrag. Und dieser: http://astore.amazon.de/herb33-21/detail/3451055600

Also ich bin nicht persönlich betroffen, jedoch habe ich vor einiger Zeit (1-2 Jahre?) eine Gesundheitssendung gesehen, in der dringend von einrenken abgeraten wurde, weil das Schlaganfallrisiko erheblich steigt.

Stimmt, habe ich auch gesehen, b.z.w. gehört.

Ich bin 18 und hatte im Mai diesen Jahres einen Schlaganfall! Ich hatte vorher schon gesundheitliche Probleme, weshalb ich regelmäßig eingerenkt wurde. Nun hat sich vor ein paar Wochen herausgestellt, dass meine Hauptschlagader links vergrößert ist, was unter normalen Umständen nicht schlimm ist, aber durch den Ruck des Einrenkens, die Carotis eingeklemmt hat! Ich kann froh sein, dass nur meine Sprache und meine Finger rechts beeinträchtigt sind. Laut Arzt hätte das Beste was passieren könnte das Wachkoma und das Schlimmste....ich denke man weiß wovon ich rede... sein können! Anfangs dachten die Ärzte es sein eine Migräne mit Aura gewesen und nicht wirklich dramatisch, wegen meines Alters! Aber naja.. das war es dann leider nicht! Und seitdem ist nichts mehr wie es war... Schlafstörungen, post stroke depression und angst! An mein Abi ist zur Zeit nicht zu denken.. obwohl ich immer eine gute Schülerin war.. aber die Durchblutungsstörung war ja genau im Kleinhirn.. hat man mir gesagt..und dass ich Geduld mit mir haben soll! Einer jährigen die dachte, dass es Mal bald mit dem richten Leben los gehen würde,da ich ja vorher schon gesundheitliche Probleme mit Gelenken und Rücken hatte und diese jetzt dank dem Schlag schlimmer sind! Und wenn ich mir vorstelle, dass ganze hätte jedes Mal nach dem regelmäßigen Einrenken passieren können =( Also ich wollte nicht jammern, sondern nur zeigen, dass man auch in jungen Jahren duchs Einrenken das bekommen kann! LG

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