Schlafstörungen nach dem Tod der Mutter?

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Hallo,

das tut mir sehr leid für Dich, meine herzliche Anteilnahme!

Ja, das ist sehr normal, nach so einem plötzlich schnellen Abschiednehmen.

Das alles braucht seine Zeit, forciere bitte nichts, es ist normal, nach so einem Abschied einen längeren Weg durch die Trauer zu durchlaufen. - Und setze Dich bitte nicht unter Druck, und lass Dich auch von anderen, Außenstehenden nicht unter Druck setzen, denn das erschwert alles nur.

Versuche, in DEINEM Tempo diese Trauer zu durchleben, weinen, nachdenken, grübeln, da ist ALLES drin.

Wenn es Dir hilft, suche Dir eine Trauergruppe oder eine professionelle Trauerbegleitung - diese Trauerbegleitung ist NICHT zu verwechseln mit einem Ganz zu einem normalen Psychologen, denn diese sind meist nicht auf das Thema Trauer spezialisiert.

Sowas zB. meine ich:

http://www.kachler-roland.de/Trauerbegleitung-und-Trauertherapie

Wobei mit "Trauer-Therapie" nicht gemeint ist, die TRAUER "weg-zu-therapieren" sondern Hilfsangebote zur Bewältigung der Trauer.

Vielleicht hilft dir ja auch das Gespräch in einer einfachen  Trauergruppe weiter. In Kirchengemeinde gibt es öfter solche Angebote, auch können Hospize hier weiterhelfen  und vermitteln.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Vielen lieben Dank

Erst einmal mein herzlichstes Beileid!!

Nach schweren Schicksalsschlägen ist es ganz normal, dass man nicht schlafen kann. Der Körper ist aufgewühlt, man denkt viel nach und hat tausend verschiedene Sachen im Kopf. Da ist es schwierig, dass man zur Ruhe kommt und schlafen kann. Mach dir keine Sorgen, das ist normal und kein Grund beunruhigt zu sein. gib dir Zeit um zu trauern und das Geschehene zu verarbeiten. Umso mehr Zeit du dir mit der Trauer gibst, desto besser wird auch mit der Zeit wieder dein Schlaf. Mach dich deswegen nicht verrückt. Es wird wieder aufwärts gehen, aber jetzt im Moment musst du stark sein. Wenn dich das schlechte Schlafen so unruhig macht, dann würde ich dir zu Johanniskraut raten, um dich etwas zu beruhigen. ZB in der Form von Sedariston. Das bekommst du in der Apotheke.

Hallo,

Trauer ist bei Menschen verschieden. Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge.

Ich bin Christ. Der Glaube hilft vielen Menschen. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Alles Gute

Bin Atheist. Bin aus der Kirche ausgetreten. Und das vor 2 Jahren.

Erts einmal mein Beileid und viel Kraft für morgen. Vielleicht schaust du mal bei einer Trauergruppe vorbei. Verarbeiten statt unterdrücken.

Danke

Herzliches Beileid.

So was ist schon schlimm, jeder trauert anders. Gut ist das du trauerst, das hilft verarbeiten. Wie lange? Das kann dir keiner voraussagen, Fakt ist der Schmerz lässt mit der Zeit nach...

Vielleicht solltest du dir in der Drogerie ein Einschlaf- bzw. Beruhigungsmittel holen. Zum Arzt würde ich nicht gehen.

Alles Gute!

LG

Nymphus

Danke

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