Schilddrüsenwerte im Blut urplötzlich anders?

5 Antworten

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Waren das unterschiedliche Ärzte, die das festgestellt haben? In Deutschland darf jeder Arzt mit den TSH-Normen arbeiten, die ihm gefallen oder die er noch aus Schulzeiten kennt. SDUF fallen oftmals normalen Hausärzten nicht auf deshalb.

Wer einmal schilddrüsenkrank war wird es höchstwahrscheinlich sein Leben lang bleiben. Es gibt eigentlich keine Ausnahmen.

Aber es gibt viele Ärzte die Schilddrüsenwerte im Blutbild nicht richtig einordnen können.

Diejenigen die was erkennen sind meist die bessern Ärzte, zumindest auf diesem Gebiet.

Außerdem kann auch eine kranke Schilddrüse sind im Spätsommer Herbst einigermaßen gut halten und unauffällig bleiben im Blutbild udn symptomatisch...ABER im tiefsten Winter JETZT werden die meisten kranken Schilddrüse auffällig. Deshalb machen die großen Schilddrüse-Organsationen immer im April ihre Aufklärungswochen.

Ein gesunder TSH liegt bei 1 (0,5-1,5). Gute Ärzte reagieren ab 2,0 mit ausführlichen Untersuchungen. Ab 1,5 kann man einne Behandlungsversuch machen.

Siehe Thyreotropin wikipedia

Unter Thyroxintherapie soll der TSH auf 0,3-1,2 eingestellt werden. Bei nachgewiesenem Hahsimoto unter 1...also 0,3-1,0.

ab Oktober lebt der Körper von seinen Vitamin D Reserven udn die sind früher oder später aufgebraucht....bei Menschen die keine Stoffwechselerkrankungen haben, jung und gesund sind...reicht es gerade so über den Winter. Schilddrüsenkranke sollten im Winter Vitamin D substituieren..sonst werden sie zwischen Jan-April immer kränker. Vitamin D schützt auch vor Erkältungskrankheiten und wirkt positiv auf die Schilddrüsenleistung.

Dein Vitamin D Mangel hat dich vielleicht jetzt krank gemacht udn dadurch ist dein TSH nun so auffällig geworden dass selbst ein normaler Hausarzt sich wundert und beriet ist Abhilfe zu schaffen mit Thyroxin.

Niedrige Dosis hört sich nicht so gut an. Dosen sollten zwischen 100-200 µg liegen. Niedriger Dosen sollten nur zu Beginn bei der Dosisfingung gegeben werdn. 75µg ist das allermindeste Blutbilder sollten dann die Dosis bestimmen helfen, der soll zwischen 0,3-1,0 liegen (denn meist ist es Hashimoto).

@Schnabelwal

Alsoooo ich hatte mir schon fast gedacht, dass das nicht wegghet. Denn 2010 habe ich noch Tabletten mit 125 mg genommen. Ja gut ich habe mir schon fast gedacht, warum ich jetzt auf einmal volle Kanne krank geworden bin. Werd ich ja sonst nicht. :) Ähm ich weiß ja nicht genau, aber wenn ich ihn richtig verstanden habe, liegt mein TSH-Wert bei knapp 5. Da das deutlich erhöht ist, muss es ja eine Unterfunktion sein. Und er meinte mit einer Medikamention von 25 mg liegen wir für den Anfang erst mal wieder gut. Er will nämlich nicht, dass bei mir wieder das selbe Problem auftritt, wie früher. Da haben wir ja gleich mit 100 mg angefangen und alle meinten was anderes.

@Naschatka

Aber diese 25 nur als erster Start?! Das sollte alle 2 Wochen um weitere 25 µg erhöht werden bis du 100 µg erreicht hast. Dann kann sich deine Schilddrüse schön langsam drauf einstellen...falls du serh schlank und leicht bist und wegen der Vorgeschichte bleib bei 75µg stehen udn laß nach 8 Wochen Blut abnehmen..der TSH sollte dann zwischen 0,3-1,0 liegen..liegt er höher steiger weiter.

Dein Arzt scheint mir wenig Ahnung von der Schilddrüse zu haben, wenn er erst bei TSH von 5 reagiert. Gute Ärzte reagieren ab TSH von 2,0. Besser ausgebildete ab 2,5..und von Ärzten die erst ab einem TSH von 4,5 reagieren, würde ich die Finger lassen.

@Schnabelwal

Nein ich habe sehr viel auf den Hüften. :) Und er sagte ich soll bei 25 bleiben, bis sie leer sind und dann dann nehmen wir Blut ab und gucken. Keine Ahnung ob das gut oder schlecht ist. :D

@Naschatka

Wer die Autoimmunerkrankung nicht mit einbezieht in seine Kalkulation der hält das sicher für eine gute Strategie. Wurde untersucht ob du Hashimoto hast? Das hat heute die höhere Wahrscheinlichkeit. Jodmangel gibts nämlich seit 1993 nicht mehr, seit 1994 offiziell bestätigt von der WHO.

Wie geht es dir denn mit den 25µg? schlecht! 25 µg sind keie realistische Dosis...deine Körper wird weiter selber Thyroxin machen müssen..und das holt dein Immunsystem auf den Plan, das frißt die Schilddrüse auf...da werden dann normalerweise intrazellulär vorliegende SD-Hormoine frei...und im Blutbild sieht es dann manchmal sogar so aus als wenn ein ÜBERfunktion da ist. Aber den Plausibilitätscheck macht dann selten ein Arzt. Dann kommt er noch auf die Idee Thyroxin ganz abzusetzen. So generieren Ärzte die berühmten "nichteinstellbaren" Patienten.

Substituiere du Vitamin D und Progesteron (2. Zyklushälfte- idealerweise Frauenarzt-gestützt. Progestogel kann er dir aufschreiben. Sonst trinke Frauenmanteltee oder Schafgarbetee...aber REGELMÄSSIG: täglich gleich dosiert.

@Naschatka

Wer die Autoimmunerkrankung nicht mit einbezieht in seine Kalkulation der hält das sicher für eine gute Strategie. Wurde untersucht ob du Hashimoto hast? Das hat heute die höhere Wahrscheinlichkeit. Jodmangel gibts nämlich seit 1993 nicht mehr, seit 1994 offiziell bestätigt von der WHO.

Wie geht es dir denn mit den 25µg? schlecht! 25 µg sind keie realistische Dosis...deine Körper wird weiter selber Thyroxin machen müssen..und das holt dein Immunsystem auf den Plan, das frißt die Schilddrüse auf...da werden dann normalerweise intrazellulär vorliegende SD-Hormoine frei...und im Blutbild sieht es dann manchmal sogar so aus als wenn ein ÜBERfunktion da ist. Aber den Plausibilitätscheck macht dann selten ein Arzt. Dann kommt er noch auf die Idee Thyroxin ganz abzusetzen. So generieren Ärzte die berühmten "nichteinstellbaren" Patienten.

Substituiere du Vitamin D und Progesteron (2. Zyklushälfte- idealerweise Frauenarzt-gestützt. Progestogel kann er dir aufschreiben. Sonst trinke Frauenmanteltee oder Schafgarbetee...aber REGELMÄSSIG: täglich gleich dosiert.

Die Schilddrüsenwerte ändern sich sehr langsam. Noch 2 bis maximal 3 Monate nach Absetzen des Medikamentes kann ein noch normaler Spiegel vorhanden sein.

Ja ich habe das Medikament 15 Monate nicht genommen. :)

Die Schilddrüse spielt manchmal verrückt. Vielleicht wirst du die Tabletten demnächst auf dauer nehmen müssen.

Oh man. Ja scheint bei mit ja so zu sein.

das kann sehr schnell gehen. es ist kein schleichender prozess, sondern wechselt von heute auf morgen.

Oh, ok. Danke.

Um welche Werte geht es denn genau? Leider achten viele Ärzte nur auf den TSH-Wert und bei dem werden dann oft noch veraltete Normwerte verwendet. Um die Funktionstätigkeit der SD zu überprüfen, sind aber vor allem die freien Hormone fT3 und fT4 wichtig. Vielleicht wurden unterschiedliche Werte bestimmt und daher kommen die verschiedenen Diagnosen? Auf alle Fälle solltest du dir die Befunde aushändigen lassen, dann kannst du selber nachvollziehen, welche Werte genommen wurden und bei welchen Werten du dich wohl fühlst.

Eine weitere Möglichkeit wären sogenannte "heiße Knoten" in der SD, d.h. autonomes SD-Gewebe. In diesen Teilen der SD werden dann unabhängig vom Bedarf SD-Hormone produziert, was zu schwankenden Blutwerten führen kann.

Mich würde interessieren, bei welchem Arzt du in Behandlung bist? Leider haben viele Ärzte (besonders Hausärzte) nicht wirklich Ahnung von dem Thema... Wurde bei dir noch andere Untersuchungen der SD gemacht oder wurde nur Blut abgenommen? Wurden mal die Antikörper bestimmt? Hast du jetzt gesundheitliche Probleme?

Bei meinen Ärzten werden immer die TSH-Werte genommen, so weit ich das meinen Befunden entnehmen kann. Und zu dem Knoten. Ich weiß nicht genau was das ist, aber mein Endokrinologe hat vor 1 Jahr festgestellt, dass meine Schilddrüse wuchert. Gutartig, aber sie wächst, bzw. ist größer als sie sein sollte. Ich weiß nicht, ob du das damit meintest. Wie werden die Antikörper denn bestimmt? Ich weiß nicht genau, ich bin seit 3 Jahren in Behandlung, eigentlich wurde mir immer nur Blut abgenommen und Ultraschall gemacht. Und ja momentan bin ich bei meinem Hausarzt. Nein also ich bin zur Zeit erkältet, aber sonstige Probleme habe ich eigentlich nicht.

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