Schilddrüsenunterfunktion TSH Wert zu hoch, freie Schilddrüsenwerte normal

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Deine Ärzte wissen genau, dass die Dosis erhöht gehört. Das haben sie ja auch mit der dezenten Dosis-Erhöhung um 25µg gemacht. Geh noch zu einem zweiten SD-Facharzt vielleicht nochmal zu einem Endokrinologen.

Übrigens ...Du hast Hashimoto....was soll bitte sonst die Schilddrüse verkleinern.

Hol dir morgen die Ergebnisse ab beim Hausarzt...fT3, fT4, TPO und die Auswertung des Sonogramms.

Mit Hashimoto soll man den TSH auf unter 1,0 drücken mit Thyroxin.

75µg ist wirklich eine dezente Dosis.

Meine Ärztin hat bei meinem TSH von 11,5 meine Dosis von 150 auf 200µg erhöht..und nach einem halben Jahr war ich wieder ganz gesund und leistungsfähig, arbeitsfähig, ausreichend streßresistenz, belastbar, ja ich kann sagen...glücklich.

Wie depüressiv oder glücklich du bist hängt mit dem fT3-Spiegel zusammen. Der sollte im oberen Drittel der Norm sein. Bei deienr Symptomatik vermute ich, dass dein fT3 zwar noch in der Norm liegt aber eher im untern Drittel oder Hälfte. Nach abklappern von 6 Ärzten hat dann der letzte habilitierte Endokrinologe das bei mir erkannt und mir Novothyral(enthält zusätzlich zu T4 auch 10% T3) verordnet. Das macht aber erst Sinn wenn der TSH perfekt ist, also unter 1,0..und du trotzdem immer noch zu niedrige fT3-Werte hast. Wie gesagt, niedrig in der Norm (deshalb für viele Ärzte. unauffällig-diese diagnostizieren dann somatoforme Störung, obwohl es somatopsychisch ist bei Dir).

Bevor du Selbstmord machst denk ans Thyroxin und dass das gesteigert gehört. Das haben selbst die beiden Ärzte schon kapiert, die dich da derzeit behandeln. Der NUK ist wohl entweder weniger SD-Experte..oder er will dem Überweiser nach dem Mund reden...üblich sowas.

Selbstmord nicht, um Gottes willen! Die Nuklearmedizinerin meinte das auch schon dass die Depris von der Schilddrüse kommen könnten und der Partener von meinem Hausarzt auch. Ich hatte allerdings bevor der komplette Zusammenbruch kam schon Initiative ergriffen und Termine bei Psychioatern gemacht weil ich natürlich gemerkt habe das da was nicht stimmt. Die Wartezeit bis zum ersten Termin betrug allerdings fast drei Monate...Ich werd die Termine auf jeden Fall wahrnehmen auch wenn er wahrscheinlich nicht viel machen wird solange die organische Ursache nicht behoben ist. Nochmal solange auf einen Termin kann ich nämlich glaub ich nicht warten wenn sich herausstellen sollte dass die Schilddrüse nicht allein dafür verantwortlich ist...Die beiden Ärzte haben das mit der Erhöhung des L-Thyroxin nicht veranlasst, das kam von der Nuklearmedizinerin. Ich dank dir für deine Erklärung, bei mir hat mein Arzt nämlich nur die Werte vorgelesen und immer kommentiert sie wären alle in Ordnung bis eben das TSH und das ist ja nicht eben mal nur erhöht sondern war mit 9,45 viel zu hoch. Nach drei Wochen danach ohne höheres Thyroxin ist es bestimmt noch weiter angestiegen. Er hat gesagt es wurden keine Antikörper für Autoimmunerkrankungen gefunden und auch die Nuklearmedizinerin hat gesagt die Schilddrüse hat sich soweit nicht verändert, bis auf die Knoten. Ich hätte jetzt gedacht dass sie vielleicht von Natur auf zu klein ist...

Ich mach morgen einen Termin beim Endokrinologen um mir mal eine zweite Meinung einzuholen, und die können das bestimmt auch besser erklären und haben neuere Erkenntnisse bezüglich der Normen...Und ich hol mir die Werte vom Hausarzt und poste sie hier mal, vielleicht fällt irgendwem ja noch was geistreiches dazu ein...

Ich dank dir echt für deine Hilfe, das nimmt mir einen Stein vom Herzen!

@Monsti81

Kommt jetzt drauf an wie klein deine Schilddrüse ist, normal wären 18 ml mit leichten Schwankungen. 20% der HT´ler zeigen keinen der bislang in Standardtestsystemen nachweisbaren Antikörper...das ist dann sogenannter seronegative Hashimoto (was aber faktisch nicht richtig ist..nur unsere Nachweismethoden sind eben nicht genau genug....in der Forschung gibt es vielleicht schon einen Nachweis für den antikörper den deine Hashimoto macht...aber der ist halt nicht als Standardtest in jedem Labor in Benutzung. Leider werden die Laborergebnisse oft überbewertet.

Man kann alos Hahsimoto NICHT ausschließen...aber wegen der nicht nachweisbaren Antikörper nicht sicher diagnsotizieren...aber mit der kleinen Schilddrüse. Es gibt normalerweise nicht so kleine Schilddrüsen von Natur aus. Aber viele Ärzte sind nur darauf geschult auf vergrößerte Schilddrüsen zu achten....ja...da werden sogar 4 ml große Schilddrüsen häufig als "NORMAL" bezeichnet. Man darf mit allem rechnen, da gibt es die lustigsten Diagnosen...man kann sich echt amüsieren drüber...wenn man nur nicht gesundheitlich drunter leiden müßte.

@Schnabelwal

Ich find das gerade echt alles erschreckend. Wieso weiss mein Hausarzt das nicht und nimmt mich nicht ernst. Er hat zu mir noch gesagt ich solle die 75mg Thyroxin nicht wegschmeissen, vielleicht brauche ich sie ja in zwei Monaten wieder. So von wegen das wird dann wieder runterdosiert. Ich weiss es nicht mehr genau, aber er hat glaube ich was gesagt von einer Größe von 7 ml bei mir. Aber genau weiss ich es nicht mehr. Morgen schreib ich mehr dazu.

@Monsti81

7 ml wären nur durch Hashimoto erklärbar. Damit muss der TSH noch weiter runtergdrückt werden, weil man neben der Unterfunktion auch die Autoaggression heilen will/wollen sollte;)

Ja, hebe die 75er auf...ein kliener Vorrat ist immer gut, weil man immer an einen ignoranten oder unbedarften Arzt geraten kann. DU mußt jetzt selber Verantwortung mit übernehmen. Entscheidungen deines Arztes die dir komisch vorkommen, sind höchstwahrscheinlich auch bedenekswert wenn nicht sogar falsch. Bei Hashimoto (Volksleiden) muss der Patient so mitdenken wie sonst nur bei seltenen Erkrankungen. Wer weiß vielleicht brauchst du einmal 150µg, wenn deine SD weiter so schrumpft sehr gut möglich. Dann kannst du 2 x 75er Tabletten nehmen. Beim Arzt registriere das was sinnvoll und plausibel erscheint und stelle bei seltsamen oder gar diffamierenden Äußerungen (z.B. bezüglich Körpergewicht oder Unsportlichkeit oder langsamen Denkvermögen) auf Durchzug. Dem Arzt sollte bewußt sein, dass das alles krankheitsbedingt ist.

Ärzte die solche Dosierungsgrenzen im Kopf hat wie deiner wohl die 100er Grenze..und meiner die 200er Grenze...die sind der Sache nicht dienlich...nicht der Patient soll sich an die Dosis anpassen...sondern die Dosis dem Patienten(bedarf). Ist die Schilddrüse ganz weggefressen dann geht der Regeldosisbereich bis 300µg.

Habe noch symptome vergessen: strohige Haare, kalte und trockene Haut, Konzentrationsschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen, Panik und Gewichtszunahme kommen noch dazu.

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