Rücklauftemperaturbegrenzung sinnvoll?

3 Antworten

sag dir als alter praktiker thermostat reicht völlig aus und lass dir nichts aufschwatzen,ist wie bei doc,da hätten wir noch was was sinnvoll ist und kostet soviel nur die kasse zahlt es nicht

Für diesen speziellen Fall schlage ich vor, dich direkt über ein Feundschaftsangebot an einen der Experten, wie z,B. Dietmar Bakel zu wenden. www.gutefrage.net/nutzer/DietmarBakel

Hallo JoWaKu,

gerade lese ich die Antwort von syncopcgda.

Rücklauftemperaturbegrenzer sollen in aller Regel etwas beschützen, entweder nachfolgende Apparate, Regelvorgänge.oder andere Heizkreise vor Übertemperatur. Das ist erst einmal zu klären - "die Motivation". Ist eine Kombination von Fußbodenheizung und "normale" Heizkörpern vorhanden - kann die Rücklauftemperaturbegrenzung schon Sinn machen, aber nicht am Heizkrper.

Wenn ausschließlich Heizkörper verbaut sind, dann sind sie zusammen mit dem herkömmlichen Thermostatventil doppelt gemoppelt - also m.E. erst einmal überflüssig.

Normalerweisse (oder bestenfalls) wird die Vorlauftemperatur zentral in Funktion der Außentemperatur (als Störgröße) angepasst. Die Vorlauftemperatur im Heizkreis sollte so niedrig als möglich eingestellt sein um Verteilverluste zu minimieren. Wenn es der Heizkessel verträgt (Brennwerttechnik) sollte auch die Kesseltemperatur son niedrig als möglich eingestellt werden.

Was nützt mir eine geregelte Rücklauftemperatur, wenn ich anschließend im Raum friere oder schwitze.

Nichts - aber wie oben geschrieben "welches Motiv hat denn der Heizungbauer Dich so zu beraten?" Regulier- und entleerbare Rücklaufverschraubung macht eher Sinn.

Gruß

Danke für Deine Antwort!

Wenn ausschließlich Heizkörper verbaut sind,

Ja, sind es: Zu 2/3 noch alte Rippen-Heizkörper - aber an Gas-Brennwertkessel.

dann sind sie zusammen mit dem herkömmlichen Thermostatventil doppelt gemoppelt - also m.E. erst einmal überflüssig.

Das habe ich (nach 2 Semestern Regelungstechnik- Vorlesungen) auch stark vermutet. Dennoch höre ich erst mal interessiert und gerne zu, wenn mir ein gestander Handwerker etwas erklärt. Die Jungs haben (fast immer) echt Ahnung!

Und je Strang in der Nähe der Heizung macht ein Rücklauftemperaturbegrenzer m. E. schon Sinn.

Regulier- und entleerbare Rücklaufverschraubung

Also zusätzlicher Hahn mit Ablass unten am Heizkörper, damit man den HK auch mal von der Wand wegnehmen kann?

"welches Motiv hat denn der Heizungbauer Dich so zu beraten?"

Schlimmstenfalls, weil es gerade Mode ist, so was einzubauen.

@JoWaKu

Hi,

Du hast Recht - gestandenen Handwerker höre ich auch aufmerksam zu, deshalb wollte ich da halt noch einmal nachfragen, wegen des warum denn?

Und je Strang in der Nähe der Heizung macht ein Rücklauftemperaturbegrenzer m. E. schon Sinn.

Das habe ich noch nicht geblickt? Wie meinst Du das denn? Wenn Du unbedingt die Rücklauftemperatur niedrig halten willst (wegen Nutzung des Brennwerts) läuft Du Gefahr zu frösteln. Wenn Du aber mit Rücklauftemperaturbegrenzer nicht frierst, dann hast Du ihn auch nicht nötig (die Heizfläche ist halt groß oder Leistungsstark genug oder Dein Schuppen ist besser gedämmt worden) - also dann ist das Teil überflüssig.

Deine Vermutung "Heizkörper abnehmen" ist richtig, zudem kann ein hydraulischer Abgleich der Heizkörper untereinander einfach hergestellt werden. Das spart Pumpenenergie.

Gruß und falls Du Zeit findest erleuchte mich mit Deinem erkannten Sinn "je Strang in der Nähe der Heizung", oder meintest Du hier einen Druckabgleich im Sinne eines Strangregulierventils?

Wenn im "Keller" Rücklauftemperaturbegrenzer eingebaut werden, dann meist bei Fernwäme. Das ist aber ein ganz anderes Thema.

Gruß

Gas-Kombitherme Vaillant Thermoblock 180 XEU Baujahr 1993 - Problem

Hallo liebe Community,

ich habe in meiner Wohnung das o.g. Gerät. Gestern war ein Techniker vor Ort, da ich seit 4 Tagen nicht mehr Heizen konnte. Warmwasser funktionierte, im Heizbetrieb passierte jedoch Nichts.

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Nun läuft die Therme wieder, jedoch springt der Brenner alle 2 min. für ca. 30 Sek. an. Heizt auf knapp 80°C (laut Gerätethermometer) und geht dann wieder aus. Die Temperatur sinkt innerhalb von knapp 2 min. auf 55-60°C ab. Dann springt der Brenner wieder für 30 Sek. an bis die ca. 80°C erreicht sind... Therme hat 1,5bar, ist frisch entlüftet (gestern), Temperaturvorwahl steht auf "7" (für Betrieb mit Raumthermostat) Heizkörper (4 Stk) sind alle aufgedreht ( Stufe 5) im Wohnzimmer ist das Raumthermostat, auf 21°C Raumtemperatur gestellt. Außenfühler gibt es nicht. Heizkörper und Rohre sind kurz nach dem Aufheizen der Therme Heiß (man kann sie nicht anfassen). Jedoch wird es im Zimmer nur sehr langsam warm ( 4 Stunden von 18°C auf 21°C bei +6°C Außentemperatur) Schaltet die Therme mal längere Zeit ab, weil die Raumtemperatur erreicht wurde, sinkt die Temperatur der Heizkörper innerhalb von ca. 10 min. auf unter "lauwarm" (Gerätethermometer ca. 20°C und weniger) ab.

Das war vor der Reparatur nicht so. Die Therme sprang seltener an und im Nachlauf kam längere Zeit warmes Wasser im Heizkörper an, bzw. blieb der warme Heizkörper auch warm.

Die Service Ventile unterhalb der Therme stehen senkrecht d. h. Durchfluss müsste sein. Strömungsgeräusche (leise) in Heizkörpern ist zu hören.

Woran kann es nun liegen das die Therme im 2-Min-Takt heizt, jedoch es nur langsam warm wird. Bzw. warum sinkt die Temperatur in der Therme und in den Heizkörpern so rasch wieder ab?

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Wäre für jede Idee bzw. Rat dankbar, denn ich habe es zwar gemeldet, weiß jedoch nicht wann/bzw. ob der Techniker erneut vorbei kommt.

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Wie genau am sparsamsten Altbauwohnung heizen?

Hallo zusammen,

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Viele Grüße, Moritz

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Hallo, wir haben uns vor wenigen Monaten eine neue Heizungsanlage angeschafft, mit deren Einstellung wir bislang noch nicht ganz zufrieden sind. Der Aufbau ist etwas komplizierter, da wir uns die Anlage mit den Nachbarn teilen und wir unterschiedliche Anforderungen haben, daher gebe ich zunächst eine kurzen Überblick:

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Nebenan - in unserer Hälfte - nutzen wir die Heizung nur zum Heizen mit Heizkörpern. Das Warmwasser wird über elektrische Durchlauferhitzer aufbereitet. Unsere Hälfte ist ebenfalls recht gut isoliert, jedoch verfügen wir über keine Fussbodenheizung und haben auch noch einen unbeheizten Gewölbekeller unter dem Wohnzimmer. Außerdem muss bei uns beachtet werden, dass wir noch einen modernen Anbau haben der deutlich besser isoliert zu sein scheint und etwa 1/3 der Wohnfläche ausmacht.

Jetzt zu meinen eigentlichen Fragen:

Wir habe eine Vaillant ecoTEC plus VC DE 206/5-5 R5 und daran eine Vaillant VRC 630/3 (+ den Boiler). Die Regelung hat drei Spalten:

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FUSSBODEN (für die Fussbodenheizung)

Nachbarshaus (für die Heizung auf unserer Seite)

Als Raumtemperatur haben wir für uns 20° und als Heizkurve 1,2 eingestellt.

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Inzwischen stelle ich mir 3 Fragen:

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