Risiko Schadstoffe im Haus - Baujahr 77

5 Antworten

Die Frage nach einem guten Sachverständigen ist bereits die erste wichtige Entscheidung; mögliche Schadstoffquellen können nur vor Ort ermittelt werden. Ferndiagnosen und Aussagen über alle "möglichen" Risiken (grundsätzlich natürlich sind alle diese Fragen natürlich berechtigt!) verunsichern in der Regel mehr als sie nützen. Gerne benenne ich Ihnen nach Möglichkeit nach Mitteilung Ihrer Postleitzahl Fachleute in Ihrer Region.

http://www.sentinel-haus-stiftung.eu/beratung/schadstoffarmes-bauen-hauskauf/hauskauf/

Super Antwort! Und danke für den guten Link! Die Seite ist für mich auch beruflich (Ärztin) interessant. Meine Postleitzahl ist 47475. Vielen Dank für Ihr Angebot!

@hourriyah29

Grundsätzlich empfehlen wir nur Baubiologen, die entsprechend auch "zertifiziert" sind (der Berufsbegriff Baubiologe ist leider nicht "geschützt!)- am Besten zu finden Sie diese unter anderem auf der Homepage des Berufsverbandes der Baubiologen

http://www.baubiologie.net/index.php?id=45 (im konkreten Falle alle persönlich bekannt und empfehlenswert).

Wenn man auf diese weise an einen Hauskauf ran geht, sollte man es doch lieber gleich bleiben lassen und neu bauen, dann könnt ihr eben auch bestimmen welche Materialien verbaut werden. Was an Kupferrohren schädlich sein soll, ist mir sowieso schleierhaft, in den Gegenden wo es damit Probleme gibt, werden und wurden sicher so gut wie keine Cu-Rohre verbaut.

  • Asbest: In Nachtspeicheröfen / In Kunststoffböden (manchen PVC-Sorten! Fachmann fragen!) / In Stahltüren im Keller (Öltanktür) oder in der Speicherklappe

  • Parkettfussboden: Nachgucken ob der Parkett-Kleber braun oder schwarz ist. Wenn ja, nicht gut, Fachmann fragen!

  • Bleirohre: wurden meines Wissens 1977 nicht mehr verwendet

  • Schwermetalle: Meist in der dick aufgetragenen Farbe auf der Holztreppe zu finden.

  • Kupferrohre: Wirst du jede Menge haben

Hausverkleidung Aussen: Eternitplatten? Die sind nur Asbestfrei wenn es auf der Rückseite "Asbestfrei" gedruckt oder gestempelt steht. Ohne Schriftzug "Asbestfrei" besteht eine Belastung.

Bleileitungen sind nicht gerade das beste und werden auch überall ausgewechselt. Asbest ist zwar ungesund, aber nur wenn es staubt d.h. du bohrst nen Loch in die Wand, ansonsten ist dies eigentlich ungefährlich. Alles was sowie fest verbaut ist tut keinem was. Mit dem Formaldehyd kenne ich mich nicht aus.

Kupfer ist doch auch nicht so wild oder? Hat man doch jeden Tag in Form von Geld in der Hand. Weiß nicht obs beim trinken schadet, aber in der Regel bestehen daraus nur die Heizleitungen.

Du kennst Dich nicht nur mit Formaldehyd nicht aus. Deine Ansichten über Asbest sind nicht nur leichtsinnig, sondern auch kriminell.

@Seehausen

Asbest ist nur in Form von Staub giftig, da dieser sich in der Lunge festsetzt und dort Krebs verursachen kann. Wenn man dieses Produkt in Ruhe in der Wand verstaut lässt (also es staubt nicht) und wie geschrieben vllt. nicht unbedingt drin rum bohrt, tut es einem nix. Da dies allerdings nie zu 100% gegeben ist, sollte der Fragensteller sich daraus selbst ein Reim machen können.

@Bauing85

Falsch! Asbest ist NICHT giftig! Unsere Lunge verkapselt die Fasern nur und wuchert, was sich in Krebs wandeln kann. Du kannst Asbest essen, nur das Atmen würde ich dabei einstellen!

@IGEL999

Naja so ähnlich hab ich es doch auch formuliert.

Gerade in den 70ern wurden ausgesprochen "nette" Baustoffe verbaut. Die Wichtigsten hast Du ja schon genannt. Ich erinnere nur an Xyladekor, das damals z.B. groß in Mode war. Mit Formaldehyd ist auch nicht zu spaßen.

Die Kosten eines Tests dürften ein Witz sein im Vergleich zum Kaufpreis oder zu den Sanierungskosten oder zu den Folgekosten von Vergiftungen. Nebenbei stellt sich die Frage: Wieviel ist Gesundheit wert?

Ich würde hier nicht an der falschen Stelle sparen.

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