Psychotherapie Fehlbehandlung

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Für Unstimmigkeiten oder Beschwerden von Patienten gegenüber Therapeuten ist es zunächst sinnvoll, sich an die zuständige Psychotherapeutenkammer (Adresse googeln mit Bundesland!) zu wenden. Dort wird genauer geschaut, was möglicherweise schiefgelaufen ist, d. h. beide Seiten geben dort eine Stellungnahme ab. Bei krassen Fehlern kann ein berufsrechtliches Verfahren gegen den Therapeuten eingeleitet werden.

Schadensersatz ist auf diesem Weg allerdings nicht möglich, dafür ist eine gerichtliche Klage notwendig und es müssten massive Behandlungsfehler geltend gemacht werden.

Fazit: Ich würde mich erstmal an die Psychotherapeutenkammer wenden und mich eventuell dort weiter beraten lassen.

ja klar kann ma das melden bei der ärtztekammer. ausserdem bei so was sollte man die sache eher dafür melden damit solche berufsiditen nicht noch anderen menschen schaden. es gibt so viele ärtzte und psyschologen die sollten ihren beruf echt sein lassen !!! aber naja nach 3 jahren fällts euch aber früh auf

So ganz allgemein und grundsätzlich wäre das möglich über eine Zivilklage. D.h. deine Freundin muss einen Rechtsanwalt (zB einem mit Schwerpunkt Arzthaftungsrecht) aufsuchen, dieser kann dann für die Mandantin die Patientenakte beim Theapeuten anfordern, aus welcher dann ein Gutachter für den Rechtsanwalt den Behandlngsverlauf rekonstruiert und fachlich einschätzt.

Ein Psychiater muss dann noch nach mehreren Terminen mi deiner Frendkin ein Gutachten erstellen, in dem er klären muss, welche schäden vorliegen und welche davon tatsächlich auf diese Therapie zurück zu führen sind.

Nach Prüfung der Aussicht auf rechtlichen Erfolg, kann der Rechtsanwalt dann beim Gericht eine Zivilklage (Schadenersatzklage) einreichen. Entscheidet das Gericht zu Gunsten deiner Freundin, kann der Anwalt noch überlegen, eine begründete Beschwerde bei der Landesärztekammer (falls der Therapeut Arzt war) oder bei der Landespsychotherapeutenkammer (falls der Therapeut kein Arzt war) einreichen, in deren Rahmen dann die standesrechtliche Beurteilung erfolgt.

Sollten sich Anhaltspunkte für einen Straftatbestand ergeben, würde der Richter des Zivilgerichtes die Akten an die Staatsanwaltschaft weiterleiten, der Anwalt deiner Freundin könnte für sie in sog. Nebenklage gehen.

Ein Rechtsanwalt hält auch Informationen für Prozesskostenhilfe bereit.

Wie kann man einen Behandlungsfehler nachweisen?

Hallo

ich , 35 Jahre , hatte vor 7 Jahren eine ''normale'' Weber B Fraktur am Sprunggelenk. Die Erstversorgung wurde in Polen durchgeführt und ein glatter Bruch ohne Verschiebung festgestellt. OP wäre somit, laut Arzt, nicht notwendig. Hier wurde dann ein Gips erstellt und ich sollte dann zu meinem heimischen Arzt zur weiteren Behandlung. Dann bin ich zurück nach Hause und 1,5 Tage später, wurde bei meinem heimischen Arzt der Gips entfernt und eine neue Röntgenkontrolle durchgeführt und erneut ein glatter Bruch, ohne Verschiebung festgestellt. OP wäre somit, laut Info Arzt, wieder nicht notwendig. Dann wurde mir eine komische Unterschenkel-Fußorthese mit instabilem Klettverschluss angezogen (medi ROM Walker) und ich wurde komischerweise nach Hause geschickt, damit der Fuß erstmal abschwillt. Dann, nach 8 Tagen später, wurde erneut geröntgt und diesmal war eine Verschiebung vorhanden, was meiner Meinung nach an der Fußorthese mit Klettverschluss lag, welcher mit meiner Meinung nach mit zu starken Zug angezogen wurde. Nun 7Jahre später, leide ich immer noch an extrem starken Fußschmerzen mit extremen Schwellungen. Mittlerweile wurde ich schon 6 Mal operiert. Leider ohne Erfolg. Ich leide nach wie vor unter massiven Fußschmerzen, welche mir ein normales Leben nicht mehr ermöglichen. Dadurch verschlechtert sich zudem mein kompletter, körperlicher Zustand bezüglich Schmerzen des gesamten Bewegungsapparats. Ich kann nicht einmal Schmerzfrei stehen. Ich bin der Meinung, dass das alles aufgrund einem Behandlungsfehler so ist.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen und könnte mir evtl. einen Rat geben.

...zur Frage

Behandlungsfehler! Mit welchen Konsequenzen muss ein Arzt rechnen wenn man die Ärztekammer bzw Komission einschaltet?

Hallo zusammen,

bei mir wurde ein Behandlungsfehler begangen, daraufhin habe ich die Ärztekammer eingeschaltet.

Nachdem der Arzt Post von der Ärztekammer erhalten hat, rief er mich an und bittet um Einigung. Ich solle das mit der Ärztekammer bedenken, es würde 3-5 Jahre dauern bis alles durch ist und ich Schmerzensgeld kriege.

Er will mich treffen und mir Geld anbieten. Schmerzensgeld quasi.

Dabei weiß ich nicht mal wieviel Anspruch ich hätte. Ihr vielleicht?!

Folgendes ist passiert:

Ich wurde im November 2015 am Hallux Valgus operiert. Seitdem bis heute nur mit schmerzen zu kämpfen.

  • habe Physiotherapie erst nach 1 Jahr bekommen nach meinem drängen
  • war ständig zur Nachuntersuchung wegen Taubheit und Unbeweglichkeit

Im August diesen Jahres bin ich zu einem anderen Arzt gegangen wegen eines anderen Problems, dabei habe ich das mit meinem Fuß ebenfalls erwähnt und er machte Röntgen aufnahmen. Daraufhin fragte er mich wer mich operiert hat und das ich sofort zu ihm solle.

Er habe ein Metallstück in meinem Fuß vergessen, wahrscheinlich eine Nadel.

Bin am selben Tag noch zum Arzt der mich 2015 operiert hat. Er hat sich die Aufnahmen angeschaut und wollte sofortigen OP Termin machen um dies zu entfernen. Ich bat ihn um die Röntgenbilder von den Nachuntersuchen und siehe da, auf 2 von 3 Röntgenbildern ist das Metallstück klar zu sehen. Habe sauer die Praxis verlassen.

Habe die Nadel vor 6 Wochen im Krankenhaus entfernen lassen.

Jetzt hat sich auch noch eine Athrose gebildet.

Über antworten wäre ich sehr dankbar.

...zur Frage

Tod durch Ärzteversäumnis?

Hallo liebe Leute,

Bitte um Hilfe und eventuelle Infos, vielleicht hat jemand Erfahrung damit gemacht..Wie man gegen sowas vorgehen kann..

Am 30.10.15 wurde mein Vater mit einem Schlaganfall ins KH geliefert, dort wurde er auf der "Stroke Unit" Station dementsprechend behandelt, nach wochenlanger Behandlung ging es mit ihm Bergauf die Ärzte beantragten einen Rehaplatz für ihn. Es sollte noch einige Wochen dauern bis er einen Platz bekommt, die Zeit bis es soweit ist sollte er auf der Geriatrie verbringen. Meinem Vater ging es zunehmend schlechter, er war die meiste Zeit Benommen und wenig ansprechbar, schlief bei den meisten Besuchen..Wir hatten öfter nachgefragt warum sich sein Zustand dermaßen verschlechtert hatte, denn zuvor hatten wir zu Hause besuch von einer Krankenhausbeauftragten die sich in unserem Haus umsah um mögliche Barrieren durch seinen Rollstuhl auszuschließen und umändern zu lassen. Mein Vater hatte Angst, bei einem Besuch flüsterte er mir; "Das sie ihn anschreien würden und das er durstig sei". Leider war zu dieser Zeit weder ein Arzt noch eine Krankenschwester aufzufinden. Also verschob ich das Gespräch auf den nächsten Tag. Am nächsten Tag, am 15.12. wurde uns mitgeteilt mein Vater habe hohes Fieber und müsste wieder auf eine andere Station verlegt werden. Mein Vater kam auf die Intensiv wo die Ärzte uns plötzlich erklärten das sie nichts mehr für ihn tun können, da er eine Lungenentzündung habe und das seine Lunge voller Eiter wäre und sie ihn ins künstliche Koma versetzen damit er keine schmerzen hat. Am nächsten Tag bekam ich einen Anruf die Nieren von meinem Vater würden versagen und wir könnten kommen um uns von ihm zu verabschieden. 1 Stunde später wurden alle Maßnahmen eingestellt und mein Vater starb am 16.12..

Uns wurde zu keiner Zeit mitgeteilt das mein Vater eine Lungenentzündung hat, obwohl wir täglich dort waren und auch mit den Ärzten des öfteren über seinen Zustand gesprochen hatte. Ist ein Arzt nicht dazu verpflichtet die Angehörigen bei einer Lungenentzündung zu benachrichtigen? Wir wurden doch über andere Sachen auch informiert.,Diabetes, etc..

Meine Befürchtung ist das sie es zu spät erkannt haben, Recherchen zu folge stirbt man erst nach min. 1 Woche an einer UNBEHANDELTEN Lungenentzündung..

Wenn ja, ist es ein Ärzteversäumnis? Habe ich das Recht die Krankenakte meines Vaters anzufordern? Habe ich überhaupt eine Chance gegen die Behandelnden Ärzte Rechtlich vor zu gehen und wie stehen die Chancen?

Das sollte keinem Menschen mehr passieren..

...zur Frage

Ist es eine Schweigepflichtsverletzung vom Arzt wenn er gg. der Führerscheinstelle sagt dass er die Polizei holen soll?

Ich wollte fragen ob es Schweigepflichtverletzung meines Arztes war, da die Chefin des LRA mir mitteilte, dass sie Juristin sei und es eine Schweigepflichtsverletzung des Arztes war.

Ich war am 4.7.14 auf dem LRA in Aalen war, wurde über einen Unfall diskutiert, welcher aber nicht in Bielefeld stattgefunden hat, sondern in Karlsruhe. Man wollte mir meinen Führerschein abnehemen.

An diesem Unfall war ich aber unschuldig. Ich habe in meinem ganzen Leben über 30 Jahre unfallfrei gefahren, noch nie einen Unfall verursacht.

Das LRA, bzw. die Führerscheinstelle, hat bei meinem Arzt angerufen. Es wurde erfragt, was sie mit mir machen sollen und ob ich in Behandlung bin. Tags zuvor am 3.7. soll eine Mitarbeiterin auf dem LRA gesagt haben, dass ich mich wegen meinem Führerschein umbringen würde.

Tags darauf am 4.7 ging ich zum LRA da sie mir meinen Führerschein nehmen wollten wegen einem Unfall der nie in Bielefeld passierte und ich auch nie ein Unfall verursacht habe. Dauraufhin wurde mein Arzt bzw. die Sprechstundenhilfe angerufen. Der Arzt teilte seiner Sprechstundenhilfe mit, dass das LRA die Polizei holen soll. Das ist alles telefonisch passiert. Der Arzt hat mich weder gesehen, noch wurde mit mir gesprochen. Ich selber habe das überhaupt nicht mitbekommen, sondern nur aus den Akten erfahren, da ich Akteneinsicht beantragt habe. Ich wurde auch nicht angerufen vom Arzt. Schliesslich war auch meine Telefonnummer bei ihm hinterlegt.

Noch während des Gesprächs im LRA dass ich keinen Unfall gemacht habe, wurde ich in Handschellen auf die Polizeiwache gebracht und von dort in die psychiatrische Klinik verfrachtet und eingesperrt.

Jetzt die Frage. War das Schweigepflichtsverletzung vom Arzt, sowie es die Chefin und Juristin des LRA gesagt hat oder möchte sie nur von ihren Fehlern ablenken. Da sie die Schuld auf den Arzt schiebt und meint, er hätte keine Auskunft geben dürfen. Tatsächlich hätte aber auch das LRA nicht beim Arzt anrufen dürfen. Oder wie ist das jetzt? Ansonsten würde der Arzt ja auch zu einer Schweigepflichtsverletzung angestachelt.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?