Psychosomatisch bedingte Magen-Darm Beschwerden: Was hilft?

5 Antworten

Ein Psychotherapeut wird Dich lehren, nicht mehr zu somatisieren, d.h. alles, was Dich belasted, aufregt, ärgert usw. auf den Körper zu übertragen. Sprich offen mit Deinem Hausarzt drüber und lasse Dir eine Überweisung geben. Ein Kurs für Autogenes Training kann auch Wunder wirken.

es gibt ein sogenanntes Darm Gehirn. Dies ist bei dir in mitleidenschaft geraten. Gehe zum Psychodock. er kann dir helfen. mir hat er auch.

Hast Du schon mal einen Laktose-Test machen lassen? Viele Ärzte kommen da gar nicht drauf u. sind schnell bei der Hand mit der Diagnose "Reizdarm" oder psychisch bedingt.

Du kannst auch selber testen, indem Du alles laktosehaltige ca. 3 Wochen lang vermeidest. Laktose ist Milchzucker u. übrigens nicht nur in Milchprodukten wie Käse, Sahne etc. enthalten, sondern leider auch in Wurst, Gewürzen etc. Du musst also streng kontrollieren, wo überall was drin ist. Zum Glück müssen die Inhaltsstoffe seit ein paar Jahren ausgewiesen sein. Viel Erfolg! Gruß gigunelsa (selber betroffen)

Du schreibst nur allgemein: Magen- und Darmbeschwerden. Ich nehme mal an, dass bei Dir sowohl eine Koloskopie als auch eine Gastroskopie durchgeführt wurden, um evtl. Entzündungen abzuklären? Wenn nicht, bitte sofort vom Hausarzt eine Überweisung ausstellen lassen und zum Gastro-Enterologen!!! Erst wenn alles abgeklärt ist und Du KEINEN Befund hast, würde ich einen Psychologen konsultieren. Viele Ärzte tippen bei Deinen Beschwerden auf einen so genannten Reizdarm. Der kann folgende Beschwerden auslösen, ohne dass ein positiver Befund vorliegt: abwechselnd Verstopfung und Durchfall, Bauchschmerzen (teilweise sehr heftige), verbunden mit Blähungen. Bei mir wurde monatelang rumgedoktert und auf Reizdarm getippt, bis ich den Arzt gewechselt habe und dann Morbus Crohn (chronisch entzündeter Darm) festgestellt wurde. Also nicht aufgeben und evtl. Arzt wechseln. Viel Glück und gute Besserung!

Wenn Du wirklich alle Untersuchungen hinter Dir hast ohne Befund,dann bleibt Dir wirklich nur noch der Weg zum Psychologen.Psychosomatische Probleme können sehr wohl den Magen-Darm-Bereich beeinflussen.Da hilft dann eine Therapie.

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