Psychische Blockade im Bett - Ich bin verzweifelt

3 Antworten

Tja, Sex ist zu einem großen Teil Kopfsache! Und

wenn Du den nicht frei hast, wenn Du Dich zudem gegenüber Deiner

Partnerin in so vielen Bereichen nur in der zweiten Reihe verortest und

wenn dann last but not least auch noch die ersten "Fehlversuche" hinzu

kommen, kannst Du Dich ganz blitzartig in einen Teufelskreis begeben,

aus dem Du nur noch schwer heraus kommen wirst und der die beginnende

Beziehung möglicherweise auch stark belastet.

Zur Problemlösung

gibt es sicher verschiedene Ansätze: Du könntest Dich an der VHS fürs

yogische Fliegen anmelden; Du könntest Dir für die nächsten sechs Monate

einen Platz in einem Por  no- und mast urbationsfreien Kloster suchen und

dort um Besserung beten; Du könntest Dich in die Hände eines der vielen

unglaublich begabten Psychologen begeben oder Dir in der nächstgelegenen

Buchhandlung zwei Regalmeter der dort reichlich vorhandenen Literatur

zum Thema Potenzstörungen zum Selbststudium besorgen.

Das Problem

ist allerdings, dass diese Strategien eines gemeinsam haben: Sie sind

zeitintensiv und von - sagen wir es vorsichtig - durchaus zweifelhaftem

Erfolg! Selbst wenn Du damit mittelfristig Deine Psyche wieder soweit

hinbiegst, dass sich Deine Potenzprobleme in den Griff kriegen lassen,

ist das begehrte Mädel bis dahin möglicherweise (oder besser gesagt,

wahrscheinlich) längst über alle Berge.

Was Du also brauchst, ist

eine kurzfristig wirkende Lösung - und da kommst Du (auch wenn es für

einen Mann in Deinem Alter erstmal einen bitteren Beigeschmack haben

wird) um die Einnahme eines Potenzmittels nicht herum. Und zwar subito!

Da gilt es dann erst mal herauszufinden, mit welchem Mittel du am besten

klar kommst. Viag  ra und Co. sind leider für starke

Begleiterscheinungen, die keine Mensch braucht, bekannt. Die

Angebotsspanne ist sehr breit gefächert, entweder du probierst dich

durch, oder nimmst den Ratschlag eines Potenzmittelprofis wie mir an, und versuchst es direkt mit Greenbeam!!

Wenn es im Bett erstmal wieder zufriedenstellend funktioniert, spricht

nichts dagegen, sich mit den Ursachen der Probleme zu befassen, im

Gegenteil, das ist sogar durchaus geboten. Möglicherweise können sich

Veränderungen beim Po rnokonsum oder im Masturb ationsverhalten positiv

auswirken, möglicherweise musst Du Dir auch über Deine sexuelle

Orientierung klar werden, vielleicht hilft es, wenn Du Deine Partnerin

nicht auf den hohen Sockel stellst. Aber kurzfristig gilt es erstmal die

Symptome zu bekämpfen!

Völlig normal in deinem Alter, dass du (auch längere) Phasen hast, in denen du schneller kommst, als du willst. Befriedige die Frau doch erst mal oral etc, dann kannst du dir wenigstens nicht den Vorwurf machen, ihr keinen Spaß zu bereiten. Und bist danach vielleicht entspannter...

Ehrlich gesagt, habe ich das mit dem schnell kommen einigermassen im Griff. Mir gehts eher um den Erektionsverlust vor dem Eindringen. Da ich momentan keine Beziehung will, habe ich meistens Sex mit Leuten die ich nicht sehr gut kenne. Und desshalb wegen Krankheiten, etc. auf Oralsex verzichte.

Entspannen einfach nur entspannen sag ich dazu!

Übelkeit vorm Sex, Psyche?

Hallo, ich habe niemanden, mit dem ich sonst über sowas reden kann, darum bin ich froh, die Anonymität hier auszunutzen.( Entschuldigung für die lange Fragestellung^^) Ich habe nun seit 7 Monaten eine Freundin (meine erste) und bin 17,5 Jahre alt. Ich habe nun auch seit 6 Monaten Sex mit ihr, wobei dies am Anfang auch sehr gut klappte. Ich kam nur zu früh, weswegen ich mir im Laufe der Zeit Sorgen machte. Schließlich ging es soweit, dass ich vor Angst zu früh zu kommen keine Erektion bekam. Der Teufelskreis verengte sich, sodass mir vor dem Sex übel wurde, was manchmal sogar soweit ging, dass ich mich übergeben musste. Diese Übelkeit und die psychische Verengung ist mir bekannt, ich hatte das auch schon früher, z.B. bei Trinkspielen, also immer wenn ich unter Zwang trinken "musste" (ich wurde nie von meinen Freunden gezwungen). Hierbei wurde mir auch schon schließlich wenn ich nur vorhatte trinken zu gehen übel, aus Angst, dass mir später übel werden könnte. So auch jetzt: Denke ich nur daran, dass mir übel werden könnte vor dem Sex wird mir übel=> keine Erektion. Es ist ein Teufelskreis, wo ich nicht entweichen kann. Zwischendurch klappt es auch, dann hab ich Mut und es klappt wieder, bis es dann irgendwann nicht mehr klappt und dann geht es wieder von vorne los. Ich weiß nicht, wie es dazu kommt: ich habe viele gute Freunde, liebe meine Freundin, bin gut in der Schule, habe eigentlich ein solides Selbstvertrauen. Meine Freundin reagiert sehr positiv, so findet es nicht schlimm spricht mir gut zu und nörgelt kein einziges mal, aber ich finde es natürlich grausam. Wenn ich nur merke, dass mir übel wird versuch ich an etwas anderes zu denken, mich abzulenken, aber es funktioniert nie. In letzter Zeit sag ich dann immer Bescheid, wir gucken ne Folge irgendwas, spielen Karten und nach 10 Min Ablenkung ist mir wenigstens nicht mehr übel, aber das kann es ja nicht sein... Habt ihr Tipps? Ich freue mich über Antworten Danke!

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