PRT-SPRITZEN oder op bei bandscheibenvorfall ?

2 Antworten

Hallo bin in ähnlicher Lage wie du hab vor drei Jahren mit 35 allerdings den ersten Vorfall gehabt und vor einem Jahr 5 weitere. Mir hat man auch PRT verordnet hab aber nach der 2 auf Anraten meines Arztes abgebrochen. Es stellte sich keine Wirkung ein und ich hatte starke Nebenwirkungen.

Hab mir danach mehre Meinungen eingeholt von Neurochirurgen, Orthopäden wegen OP. Die meisten haben mir davon abgeraten.  Konservative Behandlung so Aussage meiner Ärzte hätte bei Bandscheiben Problematik die besten Aussichten. Momentan mache ich eine Schmerztherapie. Am Anfang bekam ich starke Schmerzmittel ( Fentanyl, Pregabador) und habe dann mit einer Schlangengiftenzym Therapie angefangen.Nach circa einem Drittel der Therapie ist es so das die Schmerzmittel reduziert werden konnten und die Prognose gestellt wurde das ich sie wohl auch in absehbarer Zukunft komplett absetzen kann . Ich persönlich merke das es mir deutlich besser geht weniger Schmerzen kann mich besser bewegen bin allgemein wieder aktiver geworden.

Aber im Endeffekt ist alles von Person zu Person unterschiedlich was den einen hilft, hilft dem andern gar nicht. Wünsche dir auf jedenfall gute Besserung.

Was langfristig eine bessere Wahl ist, kann man leider im Vorfeld nicht sagen. Bei mir haben die Spritzen jetzt nicht gewirkt, und musste tatsächlich eine weitere Operation über mich ergehen lassen.

Der Sinn der Spritzen ist ja,  jetzt mal ganz einfach ausgedrückt, das der Bandscheibenvorfall wieder kleiner werden soll. Das setzen der Spritzen ist nicht ganz einfach. Wurdest du schon darüber informiert wie diese Spritzen gesetzt werden?

Wenn der Vorfall recht "frisch" ist, kann es besonders in jüngeren Jahren helfen, muss es aber nicht. Auf jeden Fall wäre es eine Möglichkeit ohne eine Operation auszukommen, was ja eigentlich immer bevorzugt werden sollte. Nach den ersten Spritzen, ich meine bei mir waren es 4 Wochen jeweils wöchentlich, spürt man ob es erfolgreich ist, oder eben nicht.

Also der Bandscheibenvorfallist jetzt schon zwei Jahre her und es hat sich nichts mit der Physiotherapeuten geholfen.

Ich und mein Betreuer worden schon darüber aufgeklärt aber dadurch das ich schon 9 rückenspritzen die sehr unangenehm waren über mich ergehen lassen musste habe ich nun Angst das diese auch sehr schmerzhaft sind und es trotzdem nichts bringt.

@hannahevita

Möchte dir jetzt keine Angst einjagen, aber angenehm und gänzlich Schmerzfrei sind sie nicht. Die Spritzen werden CT Unterstützt gesetzt. Meist eine links und eine recht. Ist aber individuell verschieden. Vorher wird in der Regel ein lokales Anästhestätikum gesetzt, um es erträglicher zu machen. 

Aber auch da hat ja jeder ein individuelles anderes Schmerzempfinden. Was dem einen weh tut, muß es bei einem anderen nicht so sein.

Wenn du allerdings schon etliche Spritzen über dich ergehen lassen musstest, müssen es dann noch die PRT Spritzen nicht besser machen. Bin kein Arzt und würde mich hüten irgendeine Diagnosen oder Behandlungsempfelungen zu geben, aber die Frage wäre dann doch wirklich ob auf Dauer eine Operation dann nicht doch Sinnvoller wäre.

Jeden Tag Taubheitsgefühl seit 2 Monaten. Bandscheiben OP ja oder nein?

Hallo, ich bin verzweifelt und weiß nicht wie ich mich entscheiden soll. Zu meiner Geschichte: Seit 1 1/2 Jahren habe ich einen Bandscheibenvorfall. Angefangen mit gelegentlichen Schmerzen im Oberschenkel und leichtes Taubheitsgefühl bis zum Fuss. Konservative Therapien habe ich KG, Akupunktur und PRT mit Cortison ähnlichem Mittel gemacht und Leistungsvolleyball. Jedoch wurde es mal besser und mal wieder nicht. Ich konnte einigermaßen damit gut umgehen. Sogar Volleyball spielen war ohne Probleme. Keine Rückenschmerzen. Vor 5 Monaten wurde ich am Knie operiert und seitdem hat sich meine Bandscheibensituation täglich verschlimmert. Ich vermute durch die lange Schonphase. Dann hatte ich nach 2 Monaten wieder langsam mit Volleyball angefangen, allerdings Beachvolleyball und es ging ganz gut. Nur lange stehen konnte ich nicht, dann schmerzte es wieder im Oberschenkel und der Fuss fühlte sich taub an. Vor ca. 5-6 Wochen hatte ich einen Hexenschuss, der 3 Wochen lang mich quälte, aber nicht jeden Tag. Seitdem hat sich die Bandscheibensituation noch mehr verschlechtert. Nun habe ich jeden Tag Probleme. Ich kann keine 1-2 Min ruhig stehen oder langsam gehen, dann kommen wieder die Schmerzen und Taubheitsgefühl. Setze ich mich für ein paar Min hin, verschwindet es wieder. Stehe ich wieder auf, geht es wieder von vorne los. Letzte Woche konnte ich aber Problemlos Volleyball spielen. Kein Taubheitsgefühl, nur gelegentlich ganz leichte ziehende Schmerzen im Oberschenkel.

3 Ärzte und 3 ähnliche Meinungen. Alle 3 sagen OP. Eine sagte zu mir, die OP ist kein "MUSS", aber ein "KANN". Ich fühle mich nicht wohl eine OP zu machen. Irgendwie habe ich die Hoffnung nochmal konservativ zu therapieren. Diesmal wollte ich PRT mit Cortison machen, nur leider kostet mich das 600 Euro. Zusätzlich wollte ich Pilates, Wassergymnastik und Muskelaufbau an Geräten machen. Sie sagte ich solle das tun, aber Sie kann nichts versprechen. Der andere Arzt sagt NEIN OP.

Der OP Termin ist nun Morgen und ich habe den noch nicht abgesagt. Nächste Woche Dienstag kann ich die erste PRT Spritze mit ähnlichem Cortison bekommen. Pilates habe ich gestern angefangen. Seit gestern geht es mir ein wenig schlechter. Könnten vielleicht auch die Nerven im Gehirn sein. Weiß ich nicht.

In 5 Wochen fliege ich in den Urlaub. Welche Methode ist in meiner Situation die sinnvollste? Ich möchte meinen Urlaub Schmerzfrei genießen.

Kann mir Jemand seine Erfahrung erzählen? Damit ich mich besser entscheiden kann, denn das liegt ja leider bei mir.

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