Probleme nach einer Schilddrüsen OP

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Zunächst für deine Narbe: Johanniskraut-Rotöl...hat auch meine 10 Jahre alte Bauchschnittnarbe wieder weich gemacht. Ja es kann eine Wundwasseransammlung sein. Vielleicht geht bald irgendwo ein klein bischen Naht auf und das Wundwassser kann ablaufen. Dass die Narbe so schön wie möglich wird, empfehle ich Johanniskraut-Rotöl..es desinfiziert auch ein bischen, beruhigt und heilt und verschönert die Narben soweit es eben geht. Vorsicht ...nicht das zuviel Narbengewebe aufplatzt...das wird unschön...hat ein DSDS-Kandidat, der gut singen kann.

Wegen der Stimme...das kann natürlich immer OP bedingt sein...ABER es kommt auch daraufan wie groß deine Schilddrüse überhaupt noch ist udn ob sie genug Schilddrüsenhormone machen kann...wenn NICHT..dann kommt es eben auch zu Heiserkeit udn reversiblem Stimmverlust. Zunächst wartet man nach der OP ein paar Tage aber dann sollte mit der Thyroxinsubstitution begonnen werden. Hat man auch deinen TPO bestimmt. Vielleicht ist es ein Hashimoto....der könnte auch unbehandelt die Heilung negativ beeinflussen...in allen Fällen ist Thyroxin das Mittel der Wahl.

Emser pastillen können jetzt möglicherweise schon kurzfristig lindern und evt auch die Stimme wieder zeitweise normalisieren.

UND du merkst es schon selbst---TRINKEN ist jetzt ganz wichtig...dein Kreislauf sollte immer angekurbelt werden..täglich einen Spaziergang, viel Wasser trinken, Vitamin D auffüllen..udn bewegen, bewegen, bewegen.

Viel Glück!!!

Und wenn es nicht besser wird...es ist oft ein Kampf mit den Ärzten bis die richtige Thyroxindosis gefunden wird...sie sind in dieswr Beziehung derzeit zu defensiv...MIT RESTschilddrüse heißt es 100-200µg tägölich...solltest du keine Restschilddrüse mehr haben ist ein Dosisbereich von 150-300µg angegeben in der Fachinformation für Ärzte. Das scheinen manche Ärzte nicht zu lesen. Laß dich nicht wie viele SD-Operierte mit einer suboptimalen Dosis abspeisen...solltest du dicker werden und depressiv....auch deine Leistungsfähigkeit im Job nachlassen...Mobbing...dann kann das mit der zu niedrigen Thyroxinsubstitution zusammenhängen...SOFORT suche da deinen Arzt auf. Viele müssen merhfach den Arzt wechseln bis einer so komptent ist der die Schilddrüse RICHTIG einstellen kann. FALSCH einstellen können fast alle.

Auch Dir danke für die Antwort.

Werde mir morgen mal das Öl besorgen. Allerdings glaub ich weniger, daß bei mir noch einmal die Narbe aufgeht. Sie ist gut zusammengewachsen. Jetzt hoffe ich, daß mir morge die Ärztin noch was zu der Wulst, die ich da habe, sagen kann. Wie schon geschrieben, ist diese innerhalb.

Das mit dem Trinken mach ich ja so gut es geht. Nur wenn ich mal schlafe und dann länger deswegen nicht trinken kann, dann wird es automatisch wieder schlimmer.

Wegen der Thyroxineinstellung haben sie gesagt, daß ich noch den Anruf wegen dem Befund abwarten muß. Danach kann ich sofort loslegen. Ich hoffe ich habe eine Ärztin, die mich richtig einstellt. Ich hatte ja schon vorher Gewichtsschwankungen. Mal habe ich ohne Grund abgenommen und dann war auf einmal wieder alles da.

Bei mir ist die komplette Schilddrüse entfernt worden. Ich hatte rechts einen 3 cm großen kalten Knoten und links mehrere kleine. So haben sie gemeint, um eine weitere OP zu vermeiden, sofort die ganze Schilddrüse raus zu nehmen, wäre besser.

Eigentlich merkt man erst hinterher, wie wenig man aufgeklärt worden ist. Wenn man nicht viel davon weiß, dann stellt man auch nicht die richtigen Fragen.

Mir ist jetzt beim lesen einiger Beiträge auch aufgefallen, daß ich wegen der Schilddrüse auch Probleme mit den Augen habe. Seit einem 3/4 Jahr sehe ich Leuchtschriften total verschwommen. Ich hätte das nie in Verbindung damit gebracht. Aber jetzt werde ich wohl einiges nachschauen lassen müssen. Vor allem muß ich ja auch wieder fit für die Arbeit werden. Merke jetzt nach der OP auch, daß ich ziemlich schnell erledigt bin. Hoffentlich ist das nur eine kurzfristige Nebenerscheinung.

Könnte übrigens auch ein niedriger Calciumwert an der Heißerkeit schuld sein?

@maeusezahn7

Thyroxin und Vitamin D haben auch mit dem Calziumhaushalt zu tun....ich denke Calziumspiegel ist nicht die Ursache aber eine Folge...bei zuviel Thyroxin befürchten Ärzte eine Osteoporose weil zuviel Calzium aus den Knochen gelöst wird...das dann im Blut vermehrt rumschwimmt. Wenn zuwenig Calcium im Blut ist kann man auch auf die Thyroxinkonzentration rückschließen. Das sollte also in den Werten der Blutanalyse sichtbar sein..auch Cholesterin wäre ein Marker...zu hoher Cholesteroin kommt gerne von zuwenig Thyroxin. ZU wenig Vitamin D führt aber auch zu Osteoporose und das ist oft eine Folge von der Hypothyreose;).

Man wird überhaupt nicht aufgeklärt udn bei Nachfrage zeigen sich horrende Lücken bei den Ärzten.-....und sie können scheinbar die Schilddrüse überhaupt nicht leiden...sie operieren sie furchbar gerne raus, am besten Ganz (erfordert ja weniger Geschick und bringt vielleicht nochmehr Geld????) und WENN der Hashimoto vorzeitig erkennt und behandelt wird...dann freuen sich die Ärzte auch wenn die Schilddrüse abbrennt udn bald wegißt...für sie scheint sie ein Störfaktir zu sein...und wenn sie ganz draußen ist, dann stehen die Patienten da..udn dann sind sie komplett abhängig von ihrem Endrokinologen oder Hasuarzt...udn wenn der nicht bereit ist die richtige Dosis zu verordnen--oder es einfach nicht kann...dann kann man sich sachonmal einen Platz im Pflegeheim reservieren udn die Frührente beantragen. Dem ein oder anderen gefällts dann vielleicht besser in der Psychiatrie...aber ALLE Ärzte sind glücklich das diese blöde Schilddrüse endlich raus ist...wieso eigentlich??? DANN fängt nämlich das Problem erst an.

Und Dir hätten sie mit beizeiten Thyroxinsubstitution mehr als nur deine Schilddrüse gerettet. Die Hausätrzte udn Endoirkinologen, die derartig ,mit den schilddrüse umgehen sollten für dne Verdienstausfall ihrer Patienten haften...erst DANN spüren sie was sei da anrichten.

Thyroxin bremst die Autoaggression beim Hashimoto (behandelt nicht nur die Hypothyreose) WENN es richtig eingestezt wird ist es ein SEEGEN...leider weiss das fast kein Arzt....nur eine handverlesene Minderheit. Immunologen stehen die Haare zu Berge.

@Schnabelwal

also ich war nun gestern bei meiner hausärztin und bei der endokrinologin... beide total nett, aber?... die hausärztin gibt mir l-thyroxin 150 nach einen anruf in der klinik... soll die vorläufige dosis sein, bis dann in drei wochen wieder kontrolliert wird... die endokrinologin würde mir l-thyroxon 100 geben, bis in 5 wochen der bluttest gemacht wird... ausserdem hab ich von ihr auch ein calziumpräparat mit vitamin D verordnet bekommen... ich muß jetzt heute wegen meiner stimme zum hno und soll mir da auch logopädie verschreiben lassen... ich bekomm schon richtig angst bei dem ganzen medikamenten durcheinander... wie kann ich denn selbst wissen, ob ich nun richtig eingestellt bin, oder nicht?... da müßte ich ja fast noch medizin studieren... und jetzt bin ich ja noch krank geschrieben, aber was mach ich mit den ganzen terminen, wenn ich dann wieder arbeiten muß?... ich habe immer unterschiedliche dienstzeiten... es ist nie ganz sicher, ob ich einen termin auch wirklich einhalten kann... aber gut, daß ist wieder ein anderes problem... mittlerweile bin ich gerade am feststellen, was ich eigentlich alles wegen meiner schilddrüsenunterfunktion für symptome hatte, die ich nie im leben dem zugeschrieben hätte... schlafprobleme, probleme mit den augen (ich seh seit einem 3/4 jahr leuchtschriften nur noch verschwommen, obwohl ich eigentlich super augen hab)... gewichtszunahme... mittlerweile auch unregelmäßige regel... ständige müdigkeit und schnelle erschöpfung und antriebslosigkeit... und jetzt nach der op auch noch ständige kopfschmerzen... gibt es eigentlich sowas wie selbsthilfegruppen von betroffenen?... das wäre echt interessant zu wissen... das man sich regelmäßig trifft und sich auch noch ratschläge geben kann... und danke für die antwort... man hat wenigstens das gefühl, daß einem jemand zuhört und auch versteht... :-)

@maeusezahn7

Das Netz ist voll von Selbsthilfegruppen und Websites zu dem Thema: ht-mb.de ist die bekannteste.

Deine Hausärztin hat die richtigen Informationen bekommen. Regeldosisbereich für komplett entfernte Schilddrüsen ist 150-300µg...also ist 150µg die niedrigste..gut fürs erste.

NUR man steigert meist sukkzessive die Dosis. Also ob die 150 ad hoc schon gut verträgst. Mach dich auf jeden Fall auf Hormonschwnakungen gefaßt...schreibe eine Woche ab...wo es auf und ab gehen kann. Ich würde die 150er Tablette nehmen und erst halbieren. Du kannst aber auch beide Angebite annehmen...dann fängst du erst mit einer halben 100er (50µg) an..und steigerst nach 1 Woche (max 2 Wochen) auf 100µg (ganze Tablette...und dann sollte die Stimme schon besser sein...1-2 Wochen später nimmst du dann die 150er Dosis...eigentlich erstmal 6-8 Wochen lang...dann Blutentnahme OHNE vorher Thyroxin genommenzu haben. Sollte die Stimme nicht besser sein, du dich noch nicht arbeitefähig fühlets...dann würde ich mit heitiger Erfahrung selbstbewußt auch selber steigern...weißt ja dass deien Ideale Dosis irgendwo zwischen 150-300µg liegt. Ich denke 200 µg ist realistisch..aber das wird über die Blutwerte geprüft...der TSH soll zwischen 0,3-1,0 liegen. Über Sonderprobleme könne wir reden falls das nicht so klappen sollte wie gedacht.

Aber mit der 150er über eine halbe einsteigen sollte voll in Ordnung sein...und geht relativ schnell...für Sicherheitsbedürftige und Empfindliche wäre das langsamere Einsteigen besser...insbesondere wenn du Herzrasen und andere herzsymptome schon hattest.

Wenn dir die 50er nach kurzer Zeit nicht gut bekommen...denk dran sofort zu STEIGERN!

Beide Ärzte haben recht. momentan, wie man steigert ob vorsichtig oder schnell ist Ansichtssache (beides hat Vor- und Nachteile)..gut wenn der Patient weiß, dass er weiter steigern muss...sonst bleibt er öfter als gedacht auf der Einstiegsdosis hocken...DU mußt deine Ärzte an deine Schilddrüse erinnern WENN sie nicht selber dran denken.

@Schnabelwal

gut zu wissen, daß man nicht gleich die volle dosis nehmen soll... hab eh immer noch nicht den anruf aus der klinik bekommen mit dem entgültien ergebnis der histologischen untersuchung... sollte ich ja abwarten, bis ich dann mit thyroxin anfange... wundert mich aber, was da so lange dauert...

war heute beim hno wegen der stimme... er hat gesagt, mit logopädischen übungen sollte ich noch warten... erstmal einfach die stimme schonen und viel trinken... er hat mir auch ein spray aufgeschrieben, daß ich nehmen kann...

aber ich hoffe doch, daß es viel schneller geht mit der arbeitsfähigkeit... also keine 6 bis 8 wochen... mein chef hat schon mit den augen gerollt, als ich ihm gesagt hab, daß ich operiert werde und danach insgesamt drei wochen ausfalle...

jetzt werde ich einfach mal ein bißchen zeit vergehen lassen und schauen was noch passiert...

@maeusezahn7

Du bist zu gewissenhaft und zuverlässig und pflichtbewußt anderen gegenüber. Jetzt sei das bitte auch DIR gegenüber. Deine Gesundheit ist das allerwichtigste auf der Welt!!!

Ruf in der Klinik an...sonst kann das 2 Monate dauern. Kann sein dass der Brief aber jetzt wo dein Hausarzt angerufen hat schneller kommt. Nachhaken ist besser. Ich würde sonst schonmal anfangen, denn deine Ärztin hat ja von diesen genaue Anweisungen erhalten.

Hallo also erstmal abwarten, das mit der Stimme wird sich bessern, es ist erst 6 Tage her, wie du schreibst.......es braucht ja auch Zeit zum Heilen....und solange die Stimmbänder intakt sind, ist es wohl auch nur eine Reizung......von der Narbe her, kannst du dich informieren, da gibt es Cremes, die durchaus bewirken, dass die Narbe heller wird als auch flacher......ich hab die damals zwar nur kurze Zeit benutzt, aber bei mir hat sich die Narbe mehr von selber abgeflacht, als die fäden raus waren.....was bei mir auf ewig mehr oder weniger sichtbar bleiben wird, ist das "loch" wo der Drainage-Schlauch drin war.....aber das stört mich nicht, ist auch heller geworden...... Warte erstmal noch ein wenig, frag mal bei der Nachsorge, was es noch für Möglichkeiten geben könnte, sprich mit deinem Hausarzt......gib dem heilungsprozess ein wenig mehr Zeit!

Hallo, die Narbe an sich ist nicht das schlimme. Es ist unter der Haut eine richtige Wulst. Die ist dicker als vorher meine Schilddrüse. Und das macht mir Sorgen. Es sieht wirklich unmöglich aus. Und ich muß ja auch bald wieder in die Arbeit und kann doch dort nicht ständig mit Schals rumlaufen. Die Wulst ist auch gefühlt sehr hart. Hab schon überlegt, ob es einfach ein innerer Bluterguß sein könnte. Aber was mich wundert, ist, daß keine der anderen Frauen solch eine Wulst hatte. Da schaut der Hals ganz normal aus, bis auf die Naht.

wenn andere operierte nicht deine probleme haben, fällt mir dazu nur ärztepfusch ein

Danke für Deine Antwort, aber ich möchte es nicht gleich als Ärztepfusch hinstellen.

@maeusezahn7

als was dann? ok es gibt menschen bei denen narbengewebe wuchert, aber wenn es um die stimme geht, wäre ich sehr skeptisch. hast du mit dem dich behandenden arzt gesprochen?

@Blondyhamburg

Die Ärzte haben nur gesagt, daß man noch abwarten muß. Werde mal die kommende Woche noch zu dem HNO Arzt gehen, der vorher die Stimmbandprüfung gemacht hat. Ich hoffe sehr, daß er mir sagen kann wie lange das dauert, oder ob was zurückbleiben wird. Das wäre halt schlimm wegen meiner Arbeit. Gibt es auch Narbengewebe unter der Haut? Äusserlich hatte ich noch nie irgendwelche Probleme mit Narben. Auch unter der Haut hatte ich noch nie solche Wülste.

@maeusezahn7

bei mir wurde ein sog. überbein operiert und es blieb eine wulstige narbe zurück, als ob sich ein wurm unter der haut befindet. ich finde es besonders am hals sehr unschön und weiss nur, dass die narbe opererativ korrigiert werden kann. ich hoffe dass du vor der op ausreichend über die risiken informiert wurdest, was die stimmbänder betrifft. also ich denke immer positiv, aber es hat mich stutzig gemacht, weil du meintest, dass andere an der schilddrüse operierte, deine komplikationen nicht haben.

@Blondyhamburg

Also die Wulst unter der Haut ist rießig. Ca. 7 cm lang und 1,5 cm Durchmesser. Wie eine übergroße Schupfnudel. Meine Stimme ist immerhin noch da. Wenn es auch sehr schwierig ist zu sprechen. Hohe Töne gehen überhaupt nicht. Jetzt hoffe ich einfach mal, daß es noch daran liegt, daß die OP noch ziemlich frisch ist. Werde mich aber kommende Woche bei den Ärzten erkundigen. Danke für Deine Antworten.

@maeusezahn7

alles gute und bleib am ball gell?

@Blondyhamburg

ja, danke... ich war gestern schon bei zwei ärzten und geh heute noch zum hno... mal schauen was er nun sagt...

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