Ist eine Schwangerschaft möglich, wenn die Pille "abgelaufen" ist?

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http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_preamenstruelles-syndrom-ursachen_1093.html
Beschwerden PMS

Die genauen Auslöser der Beschwerden sind trotz jahrzehntelanger Forschungen noch nicht geklärt. Weder die ethnische Herkunft oder der Kulturkreis, noch der sozioökonomische Status scheinen nach bisherigem Kenntnisstand einen Einfluss auf die Entstehung und Schwere des PMS zu haben. Warum die eine Frau davon betroffen ist und die andere bei identischer hormoneller Situation nicht, wirft immer noch Fragen auf.

 

 Beim Prämenstruelle Syndrom spielen 
Hormone und Neurotransmitter eine Rolle

Bei der Vielfalt der Symptome wird eine einzige Ursache allerdings ausgeschlossen. Vielmehr handelt es sich um eine multifaktoriell bedingte Störung - das heißt, mehrere Faktoren sind für die Beschwerden verantwortlich. Viele Fachleute beschreiben das

 

PMS

 

deshalb heute als psychoendokrine Dysfunktion. Als eine Fehlfunktion, deren Ursachen in der Psyche, im Nervensystem sowie in der hormonellen Steuerung zu suchen sind. Vermutet wird, dass die

 

zyklischen Veränderungen der Geschlechtshormone

 

die Produktion und Aktivität von anderen Hormonen und Nervenbotenstoffen, den Neurotransmittern, beeinflussen. Das betrifft vor allem den Neurotransmitter

Serotonin

: Dessen Konzentration schwankt mit den hormonellen Veränderungen des

Menstruationszyklus

. Nach dem Eisprung nimmt der Gehalt des Nervenboten im Körper stetig ab. Kurz vor Menstruationsbeginn sinkt er dann rapide in den Keller.

Die Tage vor den Tagen können eine ganze Vielzahl von körperlichen und psychischen Beschwerden verursachen, wie etwa Schmerzen, Abgeschlagenheit, Ödeme, Reizbarkeit,

 

Depressionen

, Überempfindlichkeit, um nur einige Beispiele zu nennen. Deshalb spricht man auch vom „prämenstruellen Syndrom", kurz PMS, das zu den häufigsten gynäkologischen Beschwerdebildern gehört. Bei Frauen, die unter einer besonders starken Form des

PMS

 

leiden, wird das komplexe Beschwerdebild auch als prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) bezeichnet.

Denn der weibliche Zyklus bestimmt mit seinem Auf und Ab der Hormone nicht nur allmonatlich über fruchtbare und unfruchtbare Tage. Er führt oft auch zu Schwankungen im körperlichen und seelischen Befinden - was die Tage vor den Tagen für immerhin zwei Drittel aller Frauen im gebärfähigen Alter nicht zu den besten macht. Regelmäßig vor Beginn der Menstruationsblutung belastet sie ein ganzer Komplex von Beschwerden. Eine Palette von mehr als 150 Symptomen, die unterschiedlich oft und intensiv, jedoch stets in der zweiten Zyklushälfte auftreten. Sie beginnen zehn bis 14 Tage vor der Menstruation, verschlimmern sich meist zunehmend, um dann am ersten oder zweiten Tag der Blutung wieder zu verschwinden. Während ihrer gebärfähigen Zeit klagen drei Viertel aller Frauen über prämenstruelle Beschwerden. Etwa 25% dieser Frauen leiden am PMS und bei etwa 5% sind die Beeinträchtigungen so schwerwiegend, dass die Lebensqualität der Betroffenen erheblich eingeschränkt ist.

PMS tritt bevorzugt bei Frauen über 30 auf. In einigen Fällen können die Symptome so stark sein, dass sie zeitweilig zu Arbeitsunfähigkeit führen und die sozialen, familiären und geschäftlichen Beziehungen extrem belasten. Frauen mit PMS sind mitunter einem erheblichen Leidensdruck ausgesetzt, der nicht einfach hingenommen werden sollte. Therapeutische Ansätze reichen dabei von hormonellen über medikamentöse bis hin zupsychotherapeutischen Behandlungen

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