Pflegekasse zahlt neue Dusche?

2 Antworten

Der Zuschuß zum Behinterten/Altengerechten Wohnungsunbau beträgt seit 1.1.2015 = 4000€

Es genügt, der Kasse einen formlosen Antrag  zu stellen und evtl. auch einen Kostenvoranschölag zuzusenden und es kann mit dem Umbau losgehen.

Nach Fertigstellung der Umbaumaßnahme erhält die Kasse die Abschlußrechnung und ihr bekommt dann den Zuschuß von bis zu 4000€

Willst du schon vorher wissen was die Kasse zahlt, so musst du die Bewilligung abwarten- was aber nicht mehr nötig ist.

Das hätte euch der Pflegedienst, den ihr  zu einem Pflegeberatungsbesuch nach § 37.3. SGB XI bei deinem Vater beauftragen müsst, bei so einem Pflegeberatungsbesuch erklären müssen.

Diese Besuche sind gesetzl. vorgeschrieben und in PS 1 u. 2, 1 x pro Halbjahr und in PS 3, 1 x pro Quartal,  der Pflegekasse nach zu weisen.

Erfolgt dieser Pflegeberatungsbesuch nach § 37.3 SGB XI nicht, so kann die Kasse das Pflegegeld kürzen oder die Zahlung kompl. einstellen.

Die Kosten des Pflegeberatungsbesuches trägt die Pflegekasse.

Grüße von einer Pflegedienstleitung

Ein Bekannter von mir hat das gerade durchgezogen, ist stark gehbehindert, Pflegestufe 1. Wanne raus, Dusche ebenerdig. Hat alles beantragt, Kostenvoranschlag, der Zuschuß betrug 4.000,- Euro, nicht mehr. Alles andere ist selbst zu bezahlen.

Nachträgliche Festsetzung der Pflegstufe

Hallo zusammen. Ich habe am 21.2.12 einen Antrag auf Festsetzung einer Pflegestufe für meinen Vater als dessen gerichtliche Betreuerin gestellt. Meine Mutter sollte für ihre Rundum-Betreuung Pflegegeld bekommen. Nach drei Wochen bekam ich von der Pflegekasse Formulare zugesandt, welche ich umgehend ausgefüllt zurückgesandt habe. Kurz darauf bekam ich vom medizinischen Dienst einen Terminvorschlag für den 5.4.12, den ich bestätigt habe. Am 3.4.12 ist mein Vater umgekippt und ins KH gekommen. Am gleichen Tag habe ich den medizinischen Dienst informiert. Der dortige Arzt gab an, sein Auftrag reiche nicht für eine Begutachtung im KH. Ich möge bei der Pflegekasse einen Antrag auf Begutachtung im KH stellen. Dies habe ich am gleichen Tag getan. Es kam jedoch keine Reaktion. Also habe ich am 9.4.12 dort angerufen. Der Sachbearbeiter teilte mit, dass keine Begutachtungen im KH durchgeführt werden. Ich möge mich melden, sobald absehbar wäre, ob mein Vater entlassen wird und wohin. Sollte ein stationärer Aufenthalt in einem Pflegeheim notwendig werden, könne kurzfristig eine vorläufige Einstufung in die Pflege erfolgen. Der Gesundheitszustand meines Vaters legte nämlich zu diesem Zeitpunkt den Verdacht nahe, dass meine Mutter die Pflege allein nicht mehr schaffen würde. Am 11.4.12 ist mein Vater im KH gestorben. Daraufhin habe ich dies der Pflegekasse mitgeteilt und um nachträgliche Festsetzung gebeten. Gestern bekam nunmehr meine Mutter einen umfangreichen Fragebogen zugesandt mit einem Anschreiben, dass ein Arztbericht seiner Hausärztin und ein Entlassungsbericht (!!!!!) für die Zeit des KH- Aufenthaltes vom 3.4. bis 11.4. eingereicht werden soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Tod des Patienten automatisch ein solcher Bericht erstellt wird. Deshalb stellt sich mir die Frage: Ist dies zum einen die Aufgabe meiner Mutter oder müsste dies die Pflegekasse -welche alle notwendigen Anschriften hat- selbst bei den Ärzten einholen? Zum anderen: Die private Krankenversicherung ist mit seinem Tod erloschen. Wer zahlt die jetzt entstehenden Kosten für die Berichte? Die Hausärztin meines Vaters gab an, sollte mein Vater vor der Begutachtung sterben, müsste die Pflegekasse nachträglich Pflegestufe 2 gewähren. Die entsprechende gesetzliche Bestimmung finde ich jedoch nicht. Ist dies denn zutreffend? Für Ihre Hilfe wäre ich sehr dankbar. Gruss Britta

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?