Pflegeheim kümmert sich nicht richtig?

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wir hatten letztes Jahr einen ähnlichen, aber nicht ganz so dramatischen Fall. Meine Oma ( 89) ist blind und seit 2012 in einem Pflegeheim. Ich will dir jetzt nicht alles schreiben, was passiert ist, weil das zu lang wäre. Wir haben das Heim gewechselt, sie in einem anderen Heim angemeldet und es dringend gemacht ( es war dringend, sie wollte nicht mehr leben). Inzwischen weiß ich, dass kirchlich geführte Heime ( katholisch, evangelisch) immer den städt. Heimen vorzuziehen sind ( AWO). Nach nur einem Monat bekam sie einen Platz in einem katholischen Altersheim und es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wenn sie klingelt, meldet sich sofort jemand über Sprechanlage. Vorher wurde oft gar nicht auf das Klingeln reagiert. Meine Mutter hat einen Anwalt eingeschaltet, der auf Pflegerecht spezialisiert ist. Zusammen haben sie einen Brief aufgesetzt und eine Beschwerde über das Heim an die übergeordente Stelle geschickt. Die wurde auch ernst genommen. Meine Oma wurde dazu befragt und konnte alles schildern. Ihr wurde gesagt, dass sie sich darum kümmern und in dem alten AWO- Heim die Patienten befragen werden, damit sich etwas ändern kann. Allerdings hat meine Mutter sämtliche Vorgänge und Abläufe in dem Heim kurz notiert. Das war Arbeit, aber für den Beschwerde- Brief sehr nützlich. Ich rate euch zu einem Heim-Wechsel für deinen Opa. Sucht euch ein kirchlich geführtes Heim, schaut auch die Bewertungen im Internet dazu an und schaut euch das Heim vorher an. Dann macht es dringend und schildert in etwa die Zustände.Es gibt wirklich große Unterschiede zwischen den Heimen.

vielen Dank. Das ist schon sehr unverschämt wie die mit älteren Patienten umgehen. Verlangen ein haufen Geld & tun überhaupt nichts. Zur Zeit liegt Opa noch im Krankenhaus. Wenn sich sein Gesundheitszustand wieder verbessert werden wir wohl ein passendes Heim suchen.

@Garbage91

ja, wir waren auch erschüttert über den Umgang mit älteren Menschen.Es gibt immer einen oder 2 Pfleger/ innen die sich wirklich bemühen und sehr nett sind. Aber das hilft nichts, wenn alle anderen unfreundlich oder sogar frech sind oder die alten Menschen trotz klingeln stundenlang sich selbst überlassen. In Dortmund zum Beispiel gibt es ein " Altenbüro". Die kümmern sich ausschließlich um die Belange älterer, pflegebedürftiger Menschen. Da haben wir auch die Infos her , dass kirchliche Heime besser sind. Die hatten auch eine Liste mit Heimen, die sie empfehlen können. Vielleicht gibt es bei euch in der Nähe auch so eine Stelle, die euch unterstützt.

@Garbage91

ja, wir waren auch erschüttert über den Umgang mit älteren Menschen.Es gibt immer einen oder 2 Pfleger/ innen die sich wirklich bemühen und sehr nett sind. Aber das hilft nichts, wenn alle anderen unfreundlich oder sogar frech sind oder die alten Menschen trotz klingeln stundenlang sich selbst überlassen. In Dortmund zum Beispiel gibt es ein " Altenbüro". Die kümmern sich ausschließlich um die Belange älterer, pflegebedürftiger Menschen. Da haben wir auch die Infos her , dass kirchliche Heime besser sind. Die hatten auch eine Liste mit Heimen, die sie empfehlen können. Vielleicht gibt es bei euch in der Nähe auch so eine Stelle, die euch unterstützt.

Hallo,das ist ein untragbarer Zustand für Deinen Großvater.

Selbstverständlich hast Du das Recht etwas gegen das Pflegeheim zu unternehmen,wenn die Beweislage auf Deiner Seite liegt-das heißt Du brauchst die Unterstützung des behandelten Arztes!

Eine weitere Möglichkeit ist,ein Gespräch mit der Heimleitung zu führen ,um auf diese Missstände hinzuweisen,oder einen neuen Pflegeplatz für den "alten Herrn" in einem anderen Heim zu suchen!

Gruß

Meine Frage daher kann man gegen dieses Pflegeheim was unternehmen?

Anzeige erstatten.

Vom Arzt ein Gutachten erstellen lassen, welches alles bestätigt.

Wie alten muslimischen Mann vom Fasten abhalten?

Ich arbeite in einem Pflegeheim in dem ein alter Mann muslimischen Glaubens lebt.

Der Mann ist sehr stark dement. Der Demenz geschuldet, denkt der Mann immer wieder (seit ca 2-4 Monaten) das Ramadan ist und will Fasten.

Er verweigert daher sehr oft das Essen und das Trinken.

Vor allem das Trinken ist sehr wichtig, weil er mindestens 4 mal am Tag Medikamente einnehmen muss. Klar geht das nur mit Trinken.

Klar respektiere ich seine Weltanschauung und seine Religion/Glauben,

aber als Pfleger steht mir seine Gesundheit an erster Stelle !

Durch die Verweigerung von Aufnahme von Trinken und die damit verbundene Unmöglichkeit der Medikamentenaufnahme kann ihn sogar lebensgefährlich werden.

Er kommt aus der Türkei und hat scheinbar leider keine Angehörigen mit denen man sprechen kann. Zum Trinken kann man ihn zwar auffordern aber rechtlich gesehen nicht zwingen. Selbes gilt auch für Medikamente ob lebenswichtig oder nicht!

Der Islam gibt ja vor, dass Kinder, Schwangere, alte und Kranke Menschen nicht fasten sollen/müssen. Dieses Argument fruchtet nicht, weil seiner Meinung nach nichts auf ihn zutrifft.

Nun die Frage wie ich den Mann eventuell von dem Gedanken des Fastens abbringen kann.

Wäre es eventuell sinnvoll einen Imam zu kontaktieren und einzuladen ?

Vielleicht würde er einem Imam seiner Muttersprache zuhören und ihn verstehen ?!

Ist ja nochmal etwas anderes ob ein Pfleger was sagt oder ein Imam oder ?!

Was haltet ihr davon ?

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