Permanente Akupunktur - Bringt das was?

3 Antworten

Jede Frau, die Ohrringe trägt, hat eine "Permanent-Akupunktur", auch wenn sie das nicht weiss und ihr die Folgen naturgemäss nicht klar sind, weil das Ohrstechen ja von jemandem vorgenommen wurde, der von Akupunktur sicher nichts versteht.

normalerweise sind die akupunktur-dauernadeln bei der ohrakupunktur mit winzigen pflastern festgehalten. die nadeln haben meist eine form ähnlich einem winzigen reissbrettstift, mit einer länge der nadelspitze von 1 bis 2 millimeter. sie dürfen gern bis zu einer woche in der haut bleiben. falls sie sich vorher lösen, beim schlafen oder duschen, macht nix. zum selbst herausziehen genügt das pflaster zu lösen, eventuell von jemand anderem mit einer pinzette helfen lassen.

falls irgendwelche unangenehmen wirkungen auftreten sollten, örtlich am ohr, oder auch am gewünschten ort der wirkung, dann können die nadeln problemlos gleich entfernt werden, mit oder ohne kontaktaufnahme zum behandler; aber rückmeldung später beim behandler sollte natürlich sein.

die methode wird für viele chronische fälle angewandt, aber auch zur raucherentwöhnung oder sonstige suchtbehandlungen. neben dauernadeln gibt es am ohr auch die normale akupunkturbehandlung in einer sitzungsdauer von etwa 20 minuten, und es gibt die besondere form der behandlung mit kleinen injektionen in quaddelform an die entsprechenden punkte und zonen des ohres; diese form ist bevorzugt bei akuten schmerz- oder krampfzuständen und bringt oft blitzartige wirkungen.

Wichtig ist, dass sie eine Zeit lang im Ohr fest sind, wann sie dann genau rausfallen oder entfernt werden ist nicht so wichtig. Ich hatte das auch schon öfter mit großem Erfolg angewendet.

Kopfschmerzen - Tumor - Migräne - Stress - Lumbalpunktion - Ärzte sind ratlos

Hallo :)

Ich habe jetzt seit über einem Jahr durchgängig Kopfschmerzen. Sie hören nie auf, auch nicht in Ruhephasen, der Nacht oder bei Belastung. Sie sind einfach immer da, nur wurden sie mit der Zeit immer schlimmer und das wurde mir im Herbst 2012 zu viel. Ich bin zum Arzt gegangen. Dieser war sich so unsicher, was er mit mir machen sollte, dass er einen Kollegen dazu bat und gemeinsam entschieden sie mich wegen Tumorsymptomen zu eine Neurologin zu schicken, die den gleichen Verdacht hatte. Nachdem nichts im MRT Kopf festgestellt wurde, allgemeine Erleichterung, ich habe keinen Krebs. Doch die Beschwerden blieben. Meine Arme und Beine schlafen regelmäßig ein, ich bin permanent müde, ich habe Schwierigkeiten zu sprechen (ewiges Verhaspeln, manchmal sag ich was komplett anderes, als ich gedacht habe), manchmal sehe ich unscharf oder doppelt und mir ist permanent kotzübel und schwindlig. Im EEG waren einige Wellen im Frontallappen zu langsam, doch das schien niemanden auch nur irgendwie zu beeindrucken. MRT Halswirbelsäule: Skolliose (hab ich aber auch im Kreuz, also nichts neues und ohne Beschwerden), Nerven alle in Ordnung. Ultraschall der Halsvenen: o.B.

Die Neurologon verwies mich darauf ins Krankenhaus, wo sie gestern eine Lumbalpunktion machten. Wieder o.B. Druck in Ordnung, keine Entzündung, das Blut war auch unauffällig (das haben sie während meiner ganzen Behandlungslaufbahn bestimmt sechsmal überprüft). Der Arzt meinte, ich solle doch mal einen Psychiologen aufsuchen.

Ich finde das eine Unverschämtheit. Mir geht es gut. Es ist nichts vorgefallen und ich bin ein äußerst zufriedener Mensch, auch mit dem Stress hält sich alles in Grenzen und ich nehme mir so viel Zeit, dass mir das nicht über den Kopf wächst - ich habe alles im Griff, na ja, mittlerweile sind es wohl auch die Kopfschmerzen, die mich bestimmen und ständig ans Bett fesseln. Warum müssen Ärzte immer die Psyche als letzten Ausweg nehmen? Als ich Probleme mit dem Magen hatte und man in einer Magenspiegelung auch nicht gleich etwas fand und die Tabletten Wochen zuvor gegen eine Gastritis nicht anschlugen, wollte man mich auch zum Psychologen schicken. Doch - oh Wunder - der pathologosche Befund meiner Schleimhaut war nicht o.B. und ich hatte üble Bakterien im Magen, die durchaus Krebs und Geschwüre verursachen können, wenn sie Beschwerden bereiten.

Ein Arzt aus der Praxis meines Hausarztes hat mir ein Schmerzmittel verschrieben (vor ein paar Wochen), dass jedoch überhaupt nichts gebracht hat und meinte, damit sei ich in seinen Augen behandelt. Ich verstehe nicht, weshalb Migräne so grundsetzlich ausgeschlossen wird und zwar von allen, vor allem da meine Mutter seit mindestens 30 Jahren akute Migränepatientin ist. Habt ihr noch Ratschläge, was ich tun kann? Ich bin ratlos und ich halte diese Kopfschmerzen langsam nicht mehr aus, dazu kommen jetzt auch noch die Nachwirkungen der Lumbalpunktion...

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Wer weiß gute Mittelchen bei anhaltender Krankheit?

Hallo allerseits.

ich bin krank, dass ganze schon seit einem Monat. Was ich habe weis keiner der Ärzte, wie neuerdings so oft. Ich habe allgemeine Grippesymptome, mal mit bakteriellen Belag im Rachen-daraufhin Penicillin 1,5 Mio. bekommen. Belag ging super weg, kommt aber wieder und dann nochmal Antibiotika, geht weg, kommt wieder... usw

Dann bin ich mal drei vier Tage komplett beschwerdefrei, dann geht es wieder schlagartig über Nacht los. Also Symptome Grippeähnlich, tägliche Fieberschübe (wobei man sagen muss es ist eher erhöre Temperatur 37,5-38,3). Das einzige was permanent da ist, sind die Lymphknoten am Hals die geschwollen sind und auch hin und wieder sehr schmerzen. Und das rechte Ohr ist von Anfang an komplett zu und wird nicht frei. Meine Nase ist komplett dicht seit dem ersten Tag und komplette Abgeschlagenheit ist auch nonstop präsent.

Meine Hausärztin hat eine Blutuntersuchung auf Epstein Bar Virus gemacht, Ergebnis aus dem Labor war: Antikörper latent vorhanden.

Ich habe nächste Woche Donnerstag einen Termin, auf eigene Faust) beim HNO bekommen, mal schauen ob er was finden kann.

Nun zu meiner Frage:

Ich will nicht wissen was ich habe. Das das hier keine Arztpraxis ist weis ich allein. Wer aber gute Hausmittelchen parat hat um die Symptome erträglicher zu machen...immer her damit.

Momentan mache ich:

Viel Trinken (Salbei Eukalyptus Tee, Kamille,..), Dorithcitrin bei Bedarf, Hexoral morgens und abends, ständig am BonBon lutschen wegen der Schleimhäute, gesunde Ernährung, inhalieren, bei ganz akuter Lage abschwellendes Naenspray-sonst Meerwasser Spray mit Eukalyptus, Nasenspülungen. Natürlich schone ich mich außerhalb der Arbeitszeit (zu Hause wäre besser ich weis aber im Februar neuen Job angefangen und gleich die ersten 3 Wochen krank, da muss ich mich leider zur Arbeit jetzt quälen).

Im angehängten Bild mal ein Einblick in den Hals.

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