Kann man durchs kiffen eine paranoide schizophrenie bekommen?

5 Antworten

Cannabis löst Schizophrenie aus, ja.
Kleiner Fakt dazu ist, dass es hier einen Unterschied zwischen Auslösen und Entstehen gibt.
Ob jemand potentiell im Leben an Schizophrenie erkranken kann, ist im Erbgut festgelegt (heisst auch, dass es keiner wissen kann).
Bei einer "Gesunden" Person führt Cannabis nicht daz, dass sich das Erbgut so ändert, dass er doch erkranken kann.
Bei einer Person, die aber potentiell erkranken kann, kann Cannabis diese Krankheit auslösen.
Kurz: Wenn das Potential besteht, kann die Krankheit durch Cannabis ausgelöst werden.

Wa das weiterkiffen angeht, sollte er seinen Arzt fragen. Wobei die Antwort wohl zu 99% Nein lauten wird.

Dass Cannabis Schizophrenie (oder andere psychische Krankheiten die Depressionen) heilen kann, wird zwar immer gerne von "Befürwortern" (nenne ich einfach mal so) behauptet, stimmt so aber nicht. Wissenschaftliche Beweise gibt es dafür ebenfalls nicht.

Cannabis bzw. THC (der Wirkstoff) ist psychoaktiv und wirkt sich je nach Mensch, Menge und Dauer/Häufigkeit unterschiedlich auf die Psyche aus.
Bekannt ist, dass durch Cannabis Depressionen und andere psychische Krankheiten entstehen können. 

Dass Cannabis bei Depressionen, Schizophrenie etc. hilft, ist nicht richtig. Durch die Wirkung, also das High sein, können die Symptome kurzzeitig gemildert werden, ähnlich wie im Betrunkenen Zustand, nüchtert man aus, ist dieser Effekt aber ebenfalls verschwunden.
Die dauerhaften Wirkung verschlimmert die Krankheiten jedoch noch mehr.

Ich habe in der Klinik unzählige vor allem junge Leute getroffen, die wegen des Kiffens eine psychotische Störung (ink. Schizophrenieerkrankungen) entwickelt haben.

In der Fachsprache nennt man dies "drogeninduzierte Psychosen". Es ist wirklich schrecklich, diese Menschen bekommen enorm starke Neuroleptika (Medikamente) mit zahlreichen und extremen Nebenwirkungen.

Ich habe mich dann erkundigt, da ich in der Ergotherapie mit einem Betroffenen einer affektiven Schizophrenie angefreundet habe. Kiffen (vor allem chronischer und übermässiger Konsum) führt bei vielen Personen zu psychotischen Störungen.

Wer weiterhin kifft, fördert also den Grund für seine Erkrankung.

Dieses halbwissen ist schrecklich. da ist einer mit schizophrenie. zusätzlich kiffz er auch. er isst aber auch brot zum frühstück. genauso kann also diese krankheit von brot kommen. man muss immer schauen, was zuerst da war. es ist nachgewiesen, dass zuerst schizophrenie da war, dann greifen sie zu cannabis. du lügst mit deiner antwort komplett 

http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studie-cannabis-rauchen-doch-kein-ausloeser-sondern-folge-der-schizophrenie-20161219213332

@Milka420

deine ignoranz lässt sich nur noch von deiner überheblichkeit in den schatten stellen.

informiere dich mal bei seriösen quellen und nicht bei einer dubiosen heilpraxis die eigenurin-trink therapie propagiert (siehe homepage). falls du was wissenschaftliches zum lesen brauchst bitte: http://www.dbdd.de/images/2013/reitox_report_2013_germany_dt.pdf

cannabis kann (muss aber nicht) zu psychotischen erkrankungen führen. dies ist unbestritten eine wissenschaftliche tatsache.

deine ratschläge sind gefährlich und fördern den konsum von substanzen, welche als potentielle ursache der störung gelten.

Eine latent vorhandene Schizophrenie (egal, ob paranoide Tendenzen vorhanden sind oder nicht), kann durch übersteigerten Konsum von Cannabis deutlich verstärkt werden.

Ebenso ist es aber möglich, dass eine psychische (z. B. Depressionen) oder neurologische Erkrankung (z. B. Tourette-Syndrom), durch die medizinisch kontrollierte Verabreichung von Cannabis gelindert werden kann.

Ich kenne keinen Fall, wo Cannabis nachweislich eine tatsächlich eine Lösung gegen Depressionen darstellt. (Eventuell kannst Du mir da Helfen.)

Ja, die Rauschwirkung von Cannabis wirkt aufmunternd bzw. unterdrückt die Depression, nach dem Rausch ist das allerdings vorbei.

Und da Cannabis nachweislich Depressionen (und andere Krankheiten) auslöst, ist es wohl auch wenig sinnvoll dieses Mittel als vermeintliches Heilmittel zu verwenden.
Wäre ja so, als würde man versuchen wollen mit nassem Holz einen Waldbrand zu löschen.

@apophis

Du fängst an zu lügen, sobald du anfängst zu schreiben. du bist schlimmer als wikipedia

Es kommt immer auf die Person und das Alter an!
Sonst habt ihr beide recht!

Ich habe mir mal von einer Psychologin sagen lassen, "Ja" paranoide Schizophrenie kann durch Kiffen ausgelöst werden. Es wird davon nicht besser sondern nur schlimmer und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, kiffen + Tabletten kommt genau so gut wie mit geschlossenen Augen über die Autobahn gehen, gar nicht! 

Es gibt sogenannte 'drogeninduzierte Psychosen', wie das im Fachbegriff heißt. Das heißt durch den Konsum von Drogen (und da ist Cannabis 'gut' geeignet dafür) kann eine Psychose ausgelöst werden bei Personen, die dafür eine Anfälligkeit (fachlich: 'Vulnerabilität') haben.
Wenn das so ist, sollte zukünftig konsequent auf Kiffen (und besser auch andere Drogen) verzichtet werden!
Cannabis ist auf keinen Fall ein Heilmittel für Psychosen! Im Gegenteil!

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