Panikattacke, wie reagieren?

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Nimm die Attacke an. Sage Dir das sie kommt und auch wieder geht und sie nie lebensbedrohlich ist. Progressive Muskelentspannung, Atemübungen helfen. Ein Therapeut ist auch recht hilfreich. Viel Glück.

Panikattacken sind ein hormongesteuertes psychisches Problem. Stress möglichst vermeiden (leichter gesagt als getan). Es hilft schon nicht alles tierisch ernst zu nehmen, damit die Stresshormone Adrenalin oder Noradrenalin ausgebremst werden. Dafür sorgen dass sich das Glückhormon Serotonin erhöht. Serotinin wird durch Licht und Sonne viel Bewegung oder Sport erzeugt. Übrigens steckt die Vorstufe dieses Hormons als Triptophan auch in Schokolade das im Körper in Serotonin umgewandelt wird.

Also Schokolade essen? :)

@Juenie

Natürlich nicht nur Schokolade nur soviel wie es deine Figur zulässt, aber Du kannst ja was anderes dafür weglassen.

Du solltest deinen Arzt konsultieren und ggf. eine Psychotherapie machen. Es muss ja einen Grund für die Panikattacken geben. Wenn du nur die Symptome behandelst durch irgendwelche 'Maßnahmen', wird sich das 'unterbewusste' Problem ein neues Ventil suchen!

Du könntest AT (Autogenes Training) lernen - und dich damit in solchen Momenten selbst positiv beeinflussen.

Hallo Lena0911,

vielleicht fragst du dich in so einem Moment mal was das Schlimmste wäre was passieren kann.…

Na nehmen wir mal an du musst im Job etwas präsentieren oder vorlesen, verhaspelst dich total, fängst an rum zu stottern und deine Kollegen bemerken natürlich dein „Versagen“.

Hey, wovor hast du Angst?

Das schlimmste was in dem Moment passieren kann ist das deine Kollegen die Augen verdrehen, vielleicht in sich rein kichern und denken….“ meine Herren die kriegst ja gar nicht hin“…….Vielleicht sind sie aber auch mitfühlend weil sie selber einmal in so einer Situation „versagt“ haben.

Letztlich ist in so einer Situation aber das Schlimmste was passieren kann……..dass andere Menschen denken, dass du es nicht hinbekommen hast. Na und?!

Stellt dir nun einfach die Frage was schlimmer ist. Von außen betrachtet würde ich meinen es wäre „schlimmer“ da zu sitzen, keine Luft mehr zu bekommen und zu weinen. Wobei selbst zu weinen nichts Schlimmes ist. In Relation aber in so einer Situation schlimmer als nur schräg angeschaut zu werden, oder?

Vielleicht ist auch das Schlimmste was passieren kann das dein Chef irgendwann meint du bis fehlt am Platz. Na und? Das Leben geht weiter! Das nächste was dann vielleicht passiert ist das du deine Miete nicht mehr bezahlen kannst und in eine kleinere Wohnung ziehen musst. Und schlimm? Vielleicht musst du dein Auto verkaufen und mit dem Fahrrad zum Einkaufen fahren. Na und?

So kannst du es immer weiter führen. Am Schluss bleibt in meinen Augen die Erkenntnis, das deine Panikattacke nur da ist und natürlich bedrohlich…… weil du Angst hast.

Angst zu versagen, etc. Mach dich davon frei und du wirst merken das es keinen Grund gibt vor irgendetwas eine solche Angst haben zu müssen.

Danach bist du FREI und ich denke du wirst nicht versagen weil sich deine Einstellung geändert hat.

Schau dir doch nur mal Menschen an vielleicht Kollegen die extreme Angst davor haben ihren Job zu verlieren. Deshalb zu Ja-Sagern werden und jeden Morgen mit Angst zur Arbeit fahren. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass genau diese Menschen im Zweifel ihren Job verlieren, weil sie jeden Tag darüber nachdenken alles richtig machen zu wollen und total blockiert sind. Lass dich von deiner Angst nicht blockieren.........

Wünsche dir alles Gute!

Luegenbande

Benommenheitsgefühl den ganzen Tag, wer kennt das auch?

Hallo ihr da draußen,

ich hoffe es gibt hier Menschen, denen es auch so geht und die sich das hier durchlesen und wir vielleicht in Kontakt bleiben.

Wie oben schon erwähnt, erlebe ich seit ca. 2 Monaten ein Benommenheitsgefühl. Ich erlebe alles wie im Traum, alles verschwindet aus menen gedanken. zwar kann ich noch alles sehen und lesen und alles wahrnehmen, aber es sieht halt so unwirklich aus. - Noch dazu leide ich seit der Zeit an Angstzuständen, panikattacken und wahrscheinlich Migräne. Ich habe sehr sehr viel stress. leider auch seelischer stress. Vater wurde Überfahren, Magersucht, Bulemie, mutter aggressiv, ausbildung und wohnung durch die Panikattacken verloren.

Ärzte sagen, ich leide unter stress. mich belastet es sehr. ich Bilde mir auch bei kleinen wehwechen ein, eine sehr schlimme krankheit zu haben, dann bekomme ich eine panikattacke.

diese benommenheitsgefühle jedoch sind am schlimmsten, weil sie mir am meisten angst machen. ich fange an zu schwitzen, denke ich könnte jeden Moment umfallen. mir wird schwindelig und übel. alles wieder wie in watte. ich bin dann mega angespannt, fange an zu zittern und bekomme kaum luft. muss dann nach hause.

ich bin gestern Nacht von herzrasen aufgewacht und ins krankenhaus gefahren.... Nachts gehts mir wesentlich bessser als Tagsüber. ich trau mich nicht mehr aus dem haus und habe angst einkaufen zu gehen.

meldet euch, wenn es euch genauso geht.

PS: ich bin nach einem Mittel am suchen, dass uns helfen könnte.

Danke LG

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Schwester hyperventiliert?

Hallo erstmal.

Ich habe folgendes Problem:

Meine Schwester (11) streitet oft aggressiv mit meinem Bruder (13). Heute war wieder ein solcher Moment und meine Mutter war nicht zu Hause. Sie schlägt ihn und er holt aus und schlägt zurück. Sie heult laut auf und ich gehe rüber. Ich habe meinen Bruder gefragt was das sollte. Übliches Streitzeug.

Ich sagte ihr sie soll in ihr Zimmer und sie schlägt mich aufeinmal auch. Ich schiebe sie in ihr Zimmer. Sie bleibt nicht da, aber ich mache nichts außer vor ihr stehen zu bleiben und zu sagen, dass sie in ihr Zimmer soll.

Madame macht natürlich nicht was ich ihr sage, es ist ihr völlig gleich. Dann kommt unsere Mutter nach Hause und sie schmeißt sich auf einmal auf das Sofa von meinem Bruder. Sie fängt an zu weinen, ohne jeglichen wirklichen Grund.

Ich erzähle meine Mutter was los ist und sie interessiert es nicht, da es immer das Gleiche mit ihr ist. Auf einmal fängt sie an schwer zu atmen, zu Husten und zu weinen und schnappt förmlich nach Luft. Dazu verschlimmert sich ihr weinen immer mehr.

Meine Mutter sagt mir, dass ich sie in Ruhe lassen soll und dass sie sich nur hineinsteigert, weil sie ein Dickkopf ist. Sie wurde in ihr Zimmer geschickt. Dort hyperventiliert sie vor sich hin. Ich will ihr helfen und irgendetwas machen, aber meine Mutter verbietet es mir und faucht mich an, wenn ich versuche in ihr Zimmer zu gehen.

Ich ertrage das nicht sie so hyperventiliert zu sehen, ich dachte sie fällt gleich um, so stark war es. Ich dachte auch erst an eine Panikattacke, da ich solche schon öfter ertragen musste.

Was kann ich tun in solch einem Falle?

und

verhält sich meine Mutter richtig?

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