'nüchtern' zur Blutabnahme - Wichtig?!

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Ob du zur Blutabnahme nüchtern erscheinen musst hängt ausschließlich von den geplanten serologischen Untersuchungen ab. In der Regel ist es aber nicht notwendig nüchtern zu sein; vor allem von Allgemeinmedizinern wird das - der Einfachheit halber - aber dennoch so praktiziert.

Wichtig ist es nur bei der Bestimmung der Glucose i. S. sowie der Blutfette/des Cholesterins (Triglyceride, LDL, HDL, ASAT, ALAT, Gamma-GT) und ggf. der Leberenzyme. Alle anderen Werte (kl./gr. Blutbild, Phosphatase, Amylase, TSH, Elpho usw.) sind nahrungsmittelaufnahmeunabhängig.

Da man aber als Patient in aller Regel nicht alle geplanten serolog. Untersuchungen kennt, ist ein nüchternes Erscheinen (was übrigens auch Minderalwasser ausschließt) ratsam.

Perfekt!!

Danke, Elle21, Zusatzfrage: weil ich nachts öfter warme Milch trinke (Schlafprobleme) - nach wieviel Stunden sind ca. 150 ml Milch abgebaut bzw. nicht mehr Blutbild verfälschend?

Danke, wenn Du das auch noch weißt.

@LappiDarr

Das kann ich Dir leider nicht genau sagen, ich würds vorsichtshalber in der Nacht vor der Blutabnahme lassen. ....und danke für den Stern ;-)

Was beim Arzt "nüchtern" heißt

Wer vom Arzt "nüchtern" zur Blutentnahme einbestellt wird, soll 12 bis 14 Stunden vorher keine feste oder flüssige Nahrung zu sich nehmen, präzisiert das Gesundheitsmagazin Apotheken Rundschau die häufig angeordnete Maßnahme. Auch die Einnahme von Medikamenten muss in dieser Zeit manchmal unterbleiben. Zur Sicherheit sollte man den Arzt danach fragen. Wasser oder ungezuckerter Tee sind in der Nüchternphase aber erlaubt, da sie die Messwerte nicht verfälschen.

(Quelle: paradisi.de)

Bei einer Blutabnahme muss man unbedingt nüchtern sein. Und das ist besonders für die Leberwerte und das Cholesterin wichtig. Nüchtern bedeutet mindestens 6 Stunden vor der Blutabnahgme nichts mehr gegessen oder getrunken zu haben.

Hallo du! Für ein grosses Blutbild ist es sehr wichtig komplett nüchtern zu sein. Die Zusammensetzung des Blutes kann dem Arzt wichtige Hinweise auf vorliegende Erkrankungen liefern, denn viele Krankheitsbilder verändern die Menge der im Blut treibenden Zellen oder der darin gelösten Substanzen. Eine Blutanalyse, ein so genanntes Blutbild, ist also ein unersetzliches Hilfsmittel zur Krankheitsdiagnose.

Bestimmte Werte, wie Blutzucker, Cholesterin und Konsorten, werden durch Nahrungsaufnahme verändert und das relativ zügig. Interessant sind aber die Nüchternwerte. Für Schilddrüsenwerte ist es uninteressant. Abends das letzte mal etwas essen, Blutabnahmen finden ja immer recht früh morgens statt.

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