Notaufnahme - Pflicht oder nicht?

5 Antworten

Hi,

Wenn jemand sich im akuten Zustand ins Krankenhaus/Klinikum begibt und dort nicht aufgenommen wird, bedeutet es, daß das Krankenhaus/Klinikum seine Pflicht unterläßt?

Nein, bedeutet es nicht - eine stationäre Aufnahme ist an eine medizinische Indikation gebunden. Der akute Schnupfen ist das - im Gegensatz zum akuten Herzinfarkt - zum Beispiel nicht.

Über die Notwendigkeit einer stationären Aufnahme entscheidet der diensthabende Arzt der jeweiligen Fachabteilung nach einer entsprechenden Untersuchung und ggf. Erstversorgung.

Ist die stationäre Aufnahme nicht notwendig, kann (und wird) der Patient selbstverständlich auch wieder nach Hause geschickt oder an einen niedergelassenen Arzt verwiesen (werden).

LG

...Das können wir hier nicht beurteilen. Wir müssten den Patienten kennen und Einsicht in die Untersuchungsunterlagen haben.

Wurde derjenige untersucht, kommt es darauf an, welche Diagnose denn gestellt wurde - und ob die Erkrankung desjenigen überhaupt einen stationären Aufenthalt im Krankenhaus erfordert.

...Andernfalls gilt im Vorfeld bereits zu klären, ob derjenige überhaupt ein Fall für die Notaufnahme ist - oder nicht doch auch anderntags seinen Hausarzt mit den Beschwerden aufsuchen kann/könnte.

Das Problem an der Sache ist: Die Patienten meinen sich auch mit ner kleinsten Schnittwunde, leichtem Husten, einem verstaucheten Fuß........ in die NOtaufnahme begeben zu müssen. Die meisten aber könnten genauso gut noch nen Tag warten und dann zu HA gehen. Und sind dann sauer, wenn sie weggeschickt werden.

Die Ärzte können schon ganz gut berurteilen, wer wirklich ein Notfall ist. Und den schickt man dann auch nicht wieder weg

Arme Ärzte müssen sich vor blöden Patienten währen, alles klar...

@wolfson1

Ist oft wirklich so. Über 70% sind in der NOtaufnahme falsch. Klar, ist bequemer als zum Arzt zu gehen. Aber dass man damit den echten Notfällen, den Ärzten und Pflegern schadet ist diesen Leuten echt egal

Nur weil dein Bein ab ist, lassen die kaum das Kind sterben das gerade am Herzen operiert wird. Dann wird dein Bein eben warten müssen.

Und wenn du ne aktuke Erkältung hast, wird es dir zumutbar sein am Montag zu Hausarzt zu gehen

Es kommt eben drauf an

Nein. Wenn der Zustand wirklich so akut wäre, dann könnte sich der Patient nicht selber ins Krankenhaus begeben und müßte stattdessen den Rettungsdienst rufen. Wenn man selber noch hin kommt, dann kann man auch zu einem Bereitschaftsdienst gehen.

...Man kann akut schwer erkrankt sein, und mitunter sogar noch Autofahren.

...Ist bsw. mir mal passiert.

...Das Auto müsste dann von jemanden abgeholt werden, ich hatte eine Not-Op.

@YellowCherish

Das ist dann wieder was anderes. Und an deinem Beispiel sieht man, dass das Krankenhaus sich sehr genau anschaut, wie ernst die Sache ist und entsprechend handelt. Ich wollte in meiner Antwort zwischen den Zeilen zu verstehen geben, dass wenn das Krankenhaus einen weg schickt, dann kann es doch nicht so akut sein und man kann die Behandlung bei einem anderen Arzt fortsetzen lassen.

Respektlose und unfreundliche Behandlung in der Notaufnahme

Seit 3 Tagen habe ich immer wiederkehrende Bauchschmerzen, die in den Rücken und in die Brus ziehen. Anfangs dachte ich es läge am Rücken und an mangelnder Bewegung, doch dann bemerkte ich, dass diese Schmerzen immer Abends und vorallem nach dem Essen auftreten.

Gestern waren die Schmerzen so schlimm, dass ich fast nicht mehr Atmen konnte. Meine Mutter fuhr dann mit mir in das Krankenhaus in die Notaufnahme, welche mich auf eine Station schickten, die mich nur behandeln, wenn ich mich stationär aufnehmen lasse.

Das wollte ich aber nicht, da ich am Donnerstag in den Urlaub fliege, und noch einiges zu erledigen habe daheim.

Ich muss dazu sagen, dass die Schmerzen immer Schubweise kommen und ungefähr 5-10 Minuten andauern, was wirklich eine Qual ist, danach habe ich keine Schmerzen mehr.

Ich bin nach so einem Schmerzschub in die Notaufnahme, das heißt ich hatte dort keine akuten Schmerzen.

Von einem Pfleger wurde mir Blut abgenommen und ich musste eine Urinprobe abgeben.

Ich lag dort auf der Liege und wartete auf die Ärztin, als sie ohne mich zu begrüßen hineinkam und mir mit einem unmöglichen Ton sagte, dass sie hoffe, ich sei hier keine Zeitverschwendung für sie, es sei nämlich eine Unverschämtheit, dass sie nur 3 Euro irgendwas an mir verdiene obwohl ich ja anscheinend kein Notfall sei.

Ich fragte dann was sie sich eigentlich erlaube so mit mir zu reden und dass ich nicht aus Jux in die Notaufnahme fahre. Sie behandelte mich weiterhin wie Dreck, ich hab keine Ahnung ob sie sich das getraut hat weil ich erst 21 jahre alt bin, aber ich bin immer noch so sauer. Da fahre ich in die Klinik, weil ich Angst habe nochmal so eine Kolik oder was es auch immer gewesen ist zu bekommen und werde behandelt wie das allerletzte.

Was sie natürlich in ihrem Tun und Verhalten bestätigt hat, war dass die Untersuchungen nichts ergeben haben. Ich gehe davon aus eine Gallenkolik gehabt zu haben und sie hat mir nicht mal ein krampflösendes Schmerzmittel verschrieben.

Meine Frage ist, ob es etwas bringt mich zu beschweren und wie ihr das Ganze seht. In der Notaufnahme war zu diesem Zeitpunkt kein Mensch und ich bin zu dem noch Privatversichert, also müsste sie an mir ja doch mehr verdienen.

Als ich daheim angekommen bin hatte ich wieder starke Schmerzen und geholfen war mir überhaupt nicht.

Danke im Vorraus an alle die sich mit meiner Frage beschäftigen

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