Nichte in Pflege zusatz!

5 Antworten

Zuerst muss geklärt werden ob sie zu Hause wirklich gefährdet ist. (Warum ist sie denn im Moment bei dir und wie alt ist das Kind?). Wenn eine Gefährdung vorliegt, kannst du schon eine Pflegschaft beantragen, da müssten die Eltern dann nicht mal zustimmen. In solchen Fällen wird schon versucht die Kinder in der Familie unterzubringen bevor man ein Pflegefamiele oder gar Heim denkt. Um das zu klären solltest du dir Rat beim Jugendamt holen. Das kannst du zunächst mal ganz unverbindlich tun.

das Kind ist 16, sie ist ständig von zuhause weggelaufen.

Hallo atti2812,

okay. Ein gesetzlicher Anspruch auf Kindesunterhalt besteht jetzt noch nicht. Du kannst auch nicht das Kindergeld auf Dich übertragen lassen, wenn Du noch keinen "Pflegeeltern-status" hast. Allerdings spricht nichts dagegen, als Tante oder Onkel die Pflegschaft für Nichte oder Neffe zu erhalten.

Wenn das Kindeswohl gefährdet ist - so wie ich Dich hier verstehe - hilft das Gesetz weiter (§ 1666 BGB). Wenn keine außergerichtliche Einigung über die Erteilung des Sorgerechts auf Dich möglich ist, kannst Du ein Verfahren wegen Kindeswohlgefährdnung beim örtlichen Familiengericht beginnen, was dann eine Entscheidung trifft.

Du solltest hierfür wirklich, wirklich einen Spezialisten aufsuchen (Fachanwalt für Familienrecht), denn in diesen Sachen muss man nicht nur rechtlich fit sein, sondern vorallem sehr behutsam sein, denn man stößt die eigene Familie damit möglicherweise vor den Kopf. Deine Nichte ist schon 16, d.h. sie wird auf jeden Fall gehört werden und wenn sie die entsprechende geistige Reife besitzt, wird man sich auch nach ihrem Wunsch richten, vorausgesetzt, bei Dir zu Hause liegen ausreichend Unterbringungsmöglichkeiten vor. Das Gericht wird ihr einen Verfahrenspfleger beiordnen, so dass sie sich auch an jemanden wenden kann, der außerhalb der Familie steht.

Alles Gute!

Einen Ansprechpartner für alles, was das Sorgerecht, Pflegscaft oder Betreuung betrifft, findest Du beim Familiengericht Deiner Stadt. Dort wird man Dich über die notwendigen Schritte beraten.

Wenn Du den Eindruck hast, dass jemand verwahrlosen könnte oder im Kindeswohl geschädigt wird, wendest Du Dich auch besser an das Jugendamt.

Den Eltern obliegt in der Regel das Sorgerecht, darunter fällt auch das sogenannte "Aufenthaltsbestimmungsrecht"

Das heißt, dass die Eltern durchaus entscheiden können, ihr Kind .. in diesem Fall bei Dir... wohnen zu lassen.

Dass Du dabei für Deine Nichte Sorge trägst.... Essen, Schule, Gesundheit, Zuwendung und Unterstützung wird dabei selbstverständlich angenommen - ist aber nicht Teil der Übertragung: Letztlich wurde nur das Aufenthaltsbestimmungsrecht so wahrgenommen, dass Deine Nichte bei Dir lebt. (Evtl. mit Zweitwohnsitz gemeldet?)

Daraus folgt, dass ihr beide eine innige und vor allen Dingen vertrauensolle Bindung (merk Dir die Worte) zueinander aufgebaut habt. Du bist in der Lage, dem Mädchen die sorgende,- die fürsorgliche Unterstützung zu geben, ihre altersgerechte Persönlichkeitsentwicklung zu sichern.... Schule und Ausbildung... die Entwicklung der Lebensperspektive dito.

Wie selbstlos das bisher geschehen ist ist relativ egal... es diente dem "Kindeswohl" ( ;-) merken!)

Wenn die Eltern nicht grobe Schnitzer leisten... und da dient eigene gerechte Empörung nicht!!! kann ihnen das Sorgerecht nicht entzogen werden.

Entzogen wird das Sorgerecht ( BGB §1666... bisschen googeln) nur,wenn das Kindeswohl gefährdet ist. Das Kind müsste also geschlagen werden, grob vernachlässigt (Essen, Kleidung, Hygiene, ...) oder verwahrlosen.

Das ist schwer nachzuweisen. (Es sei denn ein Elternteil nimmt Drogen und Du sammelst die Spritzen ein... )

Nochmal anders kannes aussehen wenn sich Deine Nichte weigert... aber das müsste begründbar von ihr kommen!

Ja nicht auf sie einreden wie auf ein totes Pferd: Wenn Du sie mit Argumenten fütterst, werden die Gutachter das bemerken... und bei dem Versuch der Einflußnahme auf die Entscheidungen des KIndes bist Du dann ins Knie geschossen.

Es muss also von Deiner Nichte kommen... und je näher ihr Alter an der 16 ist, umso größer wären Eure Chancen.

Wenn das alles aber nicht so ist... arbeite mit den Eltern zusammen. Auch wenn Dir das nicht gefällt.

Der Gesetzgeber stellt das Kindeswohl in den Mittelpunkt, geht zugleich davon aus, dass die "Eltern.Kind Bindung" besonders schützenswert ist. Egal wie abgedreht... sollen die Eltern möglichst in die Hilfeprozesse eingebunden und berücksichtigt werden.

Dieser Grundsatz gilt auch von Dir beachtet zu werden.

Gegen die Eltern vorzugehen... wie gesagt... schwierig!!

Dokumentiere was Du bisher mit Deiner Nichte geleistet hast. Wenn es Verfehlungen der Eltern geben sollte... müssen sie beweisbar sein: Hörensagen und hier und da eine verkaterte Frühstücksstimmung reichen nicht.

Und immer die Grenzen wahren: Sonst wird Dir üble Nachrede unterstellt... und das ist dann auch nichts!

Ich weiß Du hättest gerne mehr und v.a. Besseres gehört...

Trotzdem... ich hoffe es dient zur Orientierung

Sincerly Norbert

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