Naturjoghurt oder Magerquark zum Abnehmen

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Magerquark! :)

Beim Beginn meiner Low-Carb-Diät hab ich mir die Nährwerttabelle mal genauer angesehen und mich dann erst Recht gefragt, wieso Magerquark gut sein sollte, denn bei einem Zuckergehalt zwischen (ca) 3g-4,3g pro 100g wirkte das auf mich nicht sonderlich ‘low’. 12g Eiweiß im Schnitt dagegen sind natürlich der Knaller und 0,1-0,3% Fett ebenfalls.

Die Sache mit dem Zucker handhabe ich so, dass ich Quark überwiegend an Trainingstagen esse, dann aber auch 500g-1kg am Tag. So ist der Milchzucker für mich kein Problem, denn die 20-40g Kohlenhydrate habe ich mit einem guten Workout und ein bisschen Cardio locker wieder weg und gleichzeitig hält das den Stoffwechsel bei Laune. Soweit also sehr unproblematisch bzw. großartig, aber das war auch noch nicht alles. Magerquark enthält neben dem, was auf einer gewöhnlichen Nährwerttabelle steht auch noch fantastische Überraschungen. So findet man in Magerquark Folsäure, Kalzium, Kalium, Phosphor (via) und das beste: alle essentiellen Aminosäuren, die man für vernünftigen Muskelaufbau benötigt.

Ich denke, das allein sind schon fantastische Gründe, sich nahezu täglich die volle Packung Magerquark zu geben. Rechnet man das also hoch, haben wir in 500g Magerquark pro Tag:

60g Protein (bei 80kg ungefähr 75%RDA an Trainingsfreien, 45%RDA an Trainingstagen)

15-20g Kohlenhydrate (Allerdings Laktose, da diese erst aufgespalten wird auch kein Drama)

35%(RDA) Folsäure

35%(RDA) Kalium

60%(RDA) Kalzium

135%(RDA) Phospor (ein bisschen drüber ist nicht schlimm)

Eine Gute Grundlage für den Tag also, und je nachdem wie man Quark kombiniert, kommt noch mehr dazu!

Low-Carb-Ernährungen sind auf lange Sicht meistens ungesund, gegen viele Kohlenhydrate aus vorwiegend Gemüse und Obst spricht dagegen überhaupt nichts. Bitte informiere dich selbst über die gesundheitlichen Auswirkungen von zu vielen tierischen Produkten in der Ernährung. 75% der Menschen auf der Welt sind übrigens lactoseintolerant und verzehren also keine Milchprodukte. Auch sie kommen problemlos an alle Nährstoffe, die Verwertbarkeit von Calcium aus Gemüse ist oftmals sogar höher als aus Milch.

Milchprodukte sollte man sowieso nur in geringen Mengen essen (also nicht täglich), ansonsten ist es egal, was du isst. Bevorzuge das natürlichere, weniger stark verarbeitete Produkt und gib mehr Geld dafür aus, also achte auf die Herkunft. Lieber in einem Bauernhof aus der Region die Milchprodukte beziehen, statt die Massentierhaltung zu unterstützen. Die Produkte sind entsprechend ungesünder, wenn die Tiere schlechte Nahrung kriegen und dauerhaft unter Medikamenten stehen... Drfuhrman.com/library/foodpyramid.aspx ...iss doch einfach mittags einen größeren Obstsalat pur.

Warum soll man Milchprodukte nicht täglich essen?? Das habe ich ehrlich gesagt, noch nie gehört...

@Luise1984

Milchprodukte sind keine besonders natürliche Nahrung, es sei denn man ist ein Baby und verzehrt Muttermilch. Artfremde Milch in größeren Mengen ist nicht gesund, der Verzehr wird mit vielen Krankheiten in Verbindung gebracht, auch wenn die Milch hierzulande als supergesundes Nahrungsmittel verkauft wird. Dahinter stehen eben mächtige Konzerne, die damit wahnsinnig viel Geld verdienen. Die Leidtragenden sind die Tiere, aber auch Bauern, die von 50 Cent pro Liter Milch kaum leben können geschweige denn ihre Tiere angemessen halten können.

http://www.provegan.info/de/aufsaetze-stellungnahmen-berichte-kommentare-ueber-wichtige-themen-und-aktuelles/detailseiten/026-gesundheitliche-schaedigungen-durch-milchprodukte/

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