Nach op Rollstuhl beantragen?

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In der Wohnung ist es sicher nicht rollstuhlgerecht- und ausserdem ist es trotz der Schmerzen auch sinnvoll, dass sie sich ab und zu bewegt- der Kreislauf muss in Schwung gehalten werden und das Thromboserisiko steigt deutlich an, wenn sie nur im Rollstuhl sitzen würde. Ich würde auch versuchen, ihr das auszureden- von der psychologischen Seite her. Das Gefühl, im Rollstuhl herumgefahren zu werden, ist nicht wirklich förderlich für die ganze Heilung, da bekommt man das Gefühl, dass man wirklich richtig krank ist!

stimmt,so hab ich das noch gar nicht gesehen,danke.

Wenn ein Rollstuhl medizinisch notwendig ist, wird er von der Krankenkasse bezahlt, auch leihweise zur Verfügung gestellt. Offenbar ist es für deine Schwester aber besser, wenn sie mit Krücken läuft. Wenn das halbwegs möglich ist, ist das immer der bessere Weg, sonst verkümmert die Muskulatur und es folgen Probleme, die nicht sein müssen. 

Auch wer ein Bein verloren hat, kann auf Krücken gehen. Ziel ist immer, die Menschen soweit wie nur irgend möglich zu mobilisieren. Und Gehen (wenn auch mit Krücken) ist besser als ein Rollstohl. 

Hallo,

damit die Kasse einen Rollstuhl bezahlt,muss eine medizinische Notwendigkeit bestehen,was im Fall Deiner Schwester offensichtlich nicht so ist.Wenn der Arzt Gehhilfen statt Rollstuhl verordnet,hat er sich wohl etwas dabei gedacht .Ich kann verstehen das Du Dir Sorgen machst wegen der Schmerzen,aber das ist nach Operationen völlig normal und kann im Bedarfsfall medikamentös eingestellt werden.Nach erfolgreicher Operation geht es vordergründig darum,die Mobilität wiederherzustellen und dazu ist ein Rollstuhl gänzlich ungeeignet.Die Gehstüzten erlauben ein eigenständiges Fortbewegen mit frei dosierbarer Entlastung eines Beines,somit werden die Muskeln weiter beansprucht die im Rollstuhl verkümmern würden und das willst Du doch nicht - oder?

Gruß,

Henri

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