Nach Geburt meiner Tochter ständig erkältet

4 Antworten

Wenn du deine damals 5 Monate alte Tochter abgestillt hast, musstest du natürlich auch in der Nacht Fläschchen zubereiten und geben. Das wiederum fehlt(e) dir am dringend benötigten Schlaf.

Beim Stillen hattest du die Möglichkeit, einfach im Bett mit deiner Tochter liegen zu bleiben, zu stillen und während dessen weiter zu schlafen.

Jetzt kommen Arbeit, Kind, Haushalt und wechselhaftes Wetter hinzu, was deinem Immunsystem halt zusetzt. Damit du wenigstens nachts nicht aus dem Bett musst, lass deine Tochter bei dir schlafen. Falls du es nicht eh schon machst. Das für den Fall, dass sich ihr Schlafmuster wieder ändert.

Trinke viel Tee, mache dir ein heißes Fußbad, halte deinen Kopf über eine Schüssel heißes Wasser mit einfachem Salz (Handtuch übern Kopf) und inhaliere den Dampf. Dann kannst du es noch mit der "Wechselatmung" (abwechselnd linkes und rechtes Nasenloch zuhalten beim Ein- und Ausatmen) sowie dem Aussstreichen von den beiden Seiten der Nase Richtung Ohren versuchen.

Dein Immunsystem scheint am Boden zu liegen. Ein mögliches Problem dabei könnte werden, dass im Anschluss an eine akute Infektion die Bakterien kommen, es also zu einer Zweitinfektion bzw. "Superinfektion" kommt. Und das Ganze ist oder wird dann ja auch für Deine Tochter womöglich eine Belastung.

Um das Immunsystem zu stärken, wurde hier in den Antworten bereits die Salzinhalation genannt. Das wäre schon einmal ein Anfang. Mir scheint es aber bei so viel ständigen Erkältungen noch sinnvoller, mal an die Anschaffung eines Medizingerätes zu denken, das mikroskopisch kleine Salzpartikel in der Atemluft verteilt. So ein Gerät kannst Du abends einschalten und atmest dann über Nacht permanent diese Salzpartikel ein. Salz wirkt antibakteriell, abschwellend, entzündungshemmend und schleimlösend. Eigentlich eigenartig, dass Dein Arzt Dich nicht auf diese Möglichkeit hingewiesen hat, denn diese Art von Salzinhalation wird von anderen Ärzten und Heilpraktikern sehr gern empfohlen als natürliche Unterstützung ihrer Therapie und auch zur Vorsorge.

Übrigens werden solche Geräte auf http://www.staendigerkaeltet.de beschrieben. Preisklasse von ca. 20 Euro bis ca. 150 Euro. Das Gerät, das die Salzpartikel im Raum verteilt und dabei auch die Atemluft filtert, kostet derzeit knapp unter 150 Euro. Ist ein Medizingerät der Klasse 1 mit PZN-Nummer.

Was sagt denn dein Arzt?

..dass er da auch nichts machen kann. Mein Blutbild hat auch nur ergeben dass mein Stresshormon stark erhöht ist.

@Fashionista14

Na also du bist stark überfordert und ausgelaugt. Vielleicht solltest du doch noch nicht arbeiten. Mich wundert das wirklich nicht.

Hallo Fashionista,

Dein Immunsystem scheint durch deine (neue) Lebenssituation beeinträchtigt zu sein.

Du hast deine Tochter mit 5 Monaten abgestillt, d.h. dass dann in dem Moment dein Oxytocin-Spiegel rapide gesunken ist. Es kann in diesem Zusammenhang soetwas wie "Liebeskummer" geben.

Die Stillbeziehung zu einem Kind kann sehr innig sein und das Abstillen emotional schwierig. Du allein weißt, ob das auf dich zutrifft. Es kann sein, dass du das Gefühl hast, dass du "weniger" von deiner Tochter "zurückbekommst" als vorher, es kann sein, dass es für dich erleichternd und gleichzeitig kränkend sein kann, zu erfahren, dass deine Tochter auch ohne dich "überlebt".

Du bist wieder im Arbeitsalltag angekommen und bist jetzt Hausfrau, Mutter und Angestellte in einer Person. Das ist eine Dreifach-Belastung.

Du musst dir jetzt selbst eine "gute Mutter" sein und dich pflegen: Viel gesundes, leichtes Essen, viel Vitamin-C-haltige Nahrung: Paprika, Zitrusfrüchte,....Viel Schlaf!(deine Tochter schläft ja Gott sei dank durch) also geh ruhig früh mit ihr zusammen ins Bett.

Um dein Immunsystem zu unterstützen kannst du entweder morgens Apfelessig zu dir nehmen oder z.B. jeden Tag eine Messerspitze Sambal Oelek (Chilipaste) zu dir nehmen, das wirkt ähnlich wie ein Antibiotikum. Außerdem solltest du viel Trinken.

Außerdem solltest du dir auf Dauer"persönliche Auftankzeit" mindestens einmal pro Woche "verordnen". Etwas, das du schon vor der Geburt deiner Tochter gerne getan hast: mit Freundinnen treffen, schwimmen gehen, im Cafe sitzen und ein Buch lesen, was auch immer. Spann die Verwandschaft ein (Omas, Tanten,...) oder einen Babysitter.

Du kannst dich auch fragen, wovon du die Schnauze so richtig voll hast (psychosomatisch gesehen) oder wovon du einen dicken Hals hast (weil du deinen Ärger runterschluckst)...Das kann in deinem häuslichen Bereich liegen (zu wenig Unterstützung/ Anerkennung vom Vater deiner Tochter z.B.) oder im beruflichen Bereich (zu viel Verantwortung/ zu hohes Arbeitspensum etc.) oder außerhalb von beiden. Und dann kannst du dir Lösungs-Strategien dafür überlegen und umsetzen.

Ich hoffe, meine Antwort ist hilfreich für dich, ich wünsche dir gute Besserung!

Allyathome

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