Nach einer Vasektomie (Sterilisierung) beim Mann sollen oft chronische Schmerzen auftreten. Ist der Eingriff gar nicht so harmlos wie oft zu lesen ist?

5 Antworten

...Die Ärzte verschiedener Fachrichtungen selbst vertreten die Aussage, dass eine Sterilisation des Manbes grundsätzlich empfohlen wird.

Die Sterilisation des Mannes ist von Grund auf einfacher und komplikationsloser durchzuführen wie bei einer Frau. Auch von der Zeitspanne her, die sie benötigt, ist sie kaum zu toppen, so minimal ist der Aufwand.

...Der Mann meiner Schwester ließ sich vor Jahren sterilisieren. Einen Tag nach der Op etwas Schmerzen - am zweiten Tag war alles vorbei, will man den Erzählungen glauben. Von chronischen Schmerzen keine Spur.

Natürlich werden auch die "Herren der Schöpfung" danach etwas Schmerz an ihrem besten Stück spüren. Schließlich ist das ja auch ein chirurgischer Eingriff, und die Folgen davon spürt man eben.

...Steht die Frage nach einer Sterilisation im Raum, wird immer erst die des Mannes erwogen, falls der dazu bereit ist.

...Umsonst ist das nicht so. Die Risiken und Folgen sind einfach nicht so schwerwiegend zu werten, wie bei der Frau.

...Alle Fragen und Bedenken vorher bei den Gesprächen mit den Ärzten auf den Tisch bringen und abklären..!

Wie bei jeder anderen OP sind Risiken und Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen.

aber:


Generell kann gesagt werden, dass die Vasektomie ein risikoarmer und komplikationsarmer Eingriff ist.

Um die Risiken und Komplikationen auf ein Minimum zu reduzieren, ist
bereits im Vorfeld die Wahl eines erfahrenen Facharztes empfehlenswert.

Wichtig ist auch dass man  alle Fragen und Unsicherheiten im Beratungsgespräch thematisiert.


Lg


N.S.


sollen oft chronische Schmerzen auftreten



..dem würde ich so nicht zustimmen.


Von der Häufigkeit kann ich bei deinem Zitat nichts lesen, woher stammt also die Aussage "oft"?

Insofern ist dein Zitat ohne entsprechende Werte (z.B. Häufigkeit des Auftretens pro 1000 Vasektomien) absolut nutzlos. Denn allein daran könnte man ein eventuelles Risiko erst bewerten.

Dass dieses Syndrom auftreten kann, bleibt davon völlig unbestritten.

Präzision in der Bewertung "wissenschaftlicher" Untersuchungen, werden von 95% aller Internetbesucher komplett vernachlässigt. Die fragen weder danach, wer Studien durchgeführt hat, wo sie durchgeführt wurden und – vor allem – wer sie finanziert hat.

Sie glauben eben alles, was irgendwie nach Wissenschaft klingt, deshalb haben ihre Meinungen oft gerade mal die Aussagekraft von Sterndeutung. Und deshalb können Hersteller, Politiker und Lobbygruppen mit angeblichen "neutralen" wissenschaftlichen Untersuchungen die Menschen auch immer wieder hinters Licht führen.

Neutralität ist ein Mythos!

Hallo Gilbschleuder

Bin seit 1978 sterilisiert und hatte und habe keine Probleme

Liebe Grüße HobbyTfz

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