Mutter sagt immer ich schaffe nichts und tue auch nie etwas - Was kann ich tun?

3 Antworten

Deine Mutter ist echt das letzte. Was glaubst sie eigentlich, woher Kinder ihr Selbstvertrauen bekommen, wenn nicht mal die Eltern an sie glauben? Hat sie Komplexe, die sie auf Dich überträgt? Was hat denn die Therapeutin auf ihre Antwort hin gesagt? Ich nehme nicht an, dass sie Deiner Mutter einfach zugestimmt hat.

Mal anders gefragt: was hat Deine Mutter in ihrem Leben denn bisher erreicht?

Hey Meike,

auch wenn ich bei diesem Thema nicht gut auskenne würd ich sagen lern stark und du kannst ihr ja das Zeugnis zeigen als Beweis du arbeitest wohl.

Oder eben Nachhilfe wenn du wirklich nicht so gut in der Schule bist oder mit Freunden lernen. Ist halt schwer jemanden etwas zu beweisen wenn sie so versteift ist dass sie auf ihrer Meinung beharrt.

Aber eigentlich sollte es dir egal sein, weil du zur Schule gehst für DEINE Zukunft und da kannst du ja bestimmen wie sehr du dich anstrengst.Du fühlst dich auch wirklich gut  nach anstrengendem Lernen weil du weißt dass du was geschafft hast. Zurück zum Thema,bei Sachen die um deine Gesundheit gehen solltest du wirklich untersuchen lassen du weißt ja nie was wirklich dahinter steckt. Irgendein Attest hilft vlt sie zu überzeugen (glaub aber nicht dass du das einfach so bekommst)

Jedenfalls mach dein eigenes Ding, Schule  ist für deine Zukunft deine Mutter hat da nichts zu melden oder dumme Kommentare abzugeben

Hoffe konnte dir helfen und viel Glück vielleicht bessert sich was :)

Wir kennen jetzt natürlich nur deine Perspektive, aber für mich klingt das ziemlich gemein. Und vor allem, als würde deine Mutter die Familientherapie nicht richtig ernst nehmen. Immerhin geht es dabei darum, zu versuchen, die Gefühle des Anderen ernstzunehmen.Habt ihr in der Familientherapie mal über gewaltfreie Kommunikation geredet? Dabei geht es darum, zu lernen, miteinander zu reden, ohne Vorwürfe zu machen, also kein "DU kriegst das nie auf die Reihe", "DU hast doch noch nie irgendwas geschafft", sondern z.B. "Ich mache mir Sorgen, dass du das nicht schaffen könntest, weil...". Das könnte euch helfen, wenn sie sich darauf einlässt.
Was mir Sorgen macht, ist, dass du anfängst, deine Verletztheit infrage zu stellen ("Sehe ich das alles zu eng?"). Wie sie mit dir umgeht, ist nicht in Ordnung. Das hat mit Unterstützung, Motivation und liebevollem/respektvollem Umgang nichts zu tun. Lass dir nicht von ihr erzählen, wie du dich damit zu fühlen hast ("Du übertreibst") oder dass das alles gar nicht so drastisch ist.
Ansonsten verstehe ich wirklich nicht, warum sie sich so verhält. Das Einzige, was ich denke das hilft, ist direkte Konfrontation. Vllt auch durch Fragen. ("Ich habe vielleicht Dinge in meinem Leben nicht geschafft, aber es verletzt mich, dass du mir anscheinend überhaupt nichts zutraust und von Anfang an Vieles sofort schlechtredest. Ich finde nicht, dass mir das irgendwie hilft, und verstehe dich nicht. Warum machst du das?")
Wenn sie abblockt oder es ins Lächerliche zieht, würde ich an deiner Stelle mal die Familientherapeutin anrufen und nach einem Einzelgespräch fragen. Dann kannst du mit ihr einen Plan machen, wie man das lösen könnte, bevor du wieder mit deiner Mutter darüber redest.

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