Muss man Psychologen bezahlen?

5 Antworten

Nein, das sollte die Kasse übernehmen. Der Psychologe ist ein Facharzt, für den man sich üblicher Weise eine Überweisung vom Hausarzt holt. Fachärzte haben mitunter lange Wartezeiten, darauf muß sich Deine Freundin auch einstellen...

Wenn Sie eine Überweisung vom Hausarzt mitbringt und der Psychologe ein kassenärztlich zugelassener Psychotherapeut ist, dann muss sie nichts bezahlen.

an sich muß ein Psychologe bezahlt werden, außer es handelt sich dabei um eine ärztliche Verordnung in einem bestimmten Krankheitsbild. Vielleicht sollte sie erstmal mit dem Hausarzt einen Termin ausmachen und mit ihm reden. Der kann das dann (wenn nötig) in die Wege leiten.

Sie bekommt vom Neurologen oder einem anderen behandelnden Doc eine Überweisung. Damit kann sie zu einem Psychologen gehen. Dieser macht dann i.d.R. 5 Problesitzungen und stellt dann einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse.

Meistens werden 25 Sitzungen übernommen. Sind die durch und besteht weiterer Behandlungsbedarf, muss ein erneuter Antrag gestellt werden.

Bedenklich wird es der Psychologe aber finden, dass die Eltern von der Kenntnis ausgeschlossen werden sollen, denn bei psychischen Problemen ist die Familie sehr wichtig, damit diese auch richtig darauf eingehen können.

Meistens bezalt das die Krankenkasse, das muss man aber anfordern und dann bezahlen die zB 30 Sitzungen und wenn das abgelaufen ist muss mans neu anfordern.

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