,,, muß man Medikinet auch am Woxchenende nehmen, oder nur zur Schulzeit?

5 Antworten

Das Medikament nimmt man, soweit ich weiß, nur bei Schlafanfällen oder Hyperaktivität. Oder vielleicht auch noch bei anderen Nervenerkrankungen, wo das Dopamin oder Noradrenalin abgefangen werden muß, bevor es wirkt. Und diese Erkrankung macht doch am Wochenende oder in den Ferien nicht Pause. Daher wüßte ich nicht, warum man es da nicht nehmen soll, aber letzendlich solltest du dich bei so einem Medikament einfach an die Anweisungen halten, die der Arzt, der das verschrieben hat, dazu gegeben hat oder ggf. bei ihm nochmal anfragen.

Medikinet wird bei ADS gegeben.

Es ist eine Alternative zu Ritalin.

@Lissa

Medikinet hat den gleichen Wirkstoff wie Ritalin: Methylphenidat. Oft ist es nur die Frage, was die Kasse übernimmt...

Es sollte ständig genommen werden. Absetzen und Pausen verstärken Nebenwirkungen bzw. machen diese erst deutlich.

Mein Sohn nimmt ebenfalls Medikinet. Es sollte laut Arzt ständig genommen werden. Wenn der Patient dieses Medikament verschrieben bekommt wird die Dosis erst langsam gesteigert bis der optimalwert gefunden wurde. Wenn das Medikament allerdings willkürlich abgesetzt wird kann es zu starken Persönlichkeits veränderungen kommen. Nun muß ich aber sagen das ich in den Sommerferien die Dosis für meinen Sohn auch reduziere. Aber zwei Wochen vor Schulbeginn erhöhe ich sie langsam wieder, bis er auf dem erforderlichen Level ist. Diese Medikament ist für Patienten mit ADSH. Es soll bitte nicht mißbraucht werden. Es gibt Kinder die wirklich ADHS haben! Leider auch solche die nur von den Lehrern oder Eltern ruhig gestellt werden.

Habe hier meine Meinung schon öfter kundgetan zu diesem Thema (könnt auch gerne in meinen Antworten stöbern...) - daher hier nur kurz:
Habe die Erfahrung gemacht, dass die Kinder OHNE Methylphenidat (Wirkstoff in Ritalin/Medikinet...) die gelegenheit hatten, eine "normale" Kindheit zu leben. Durch das Medikament wurden sie eher ruhig, depressiv, es kam nach längerer Einnahme zu "Null-Bock-auf-nichts"-Phasen. Außerdem ist durch Hirnforscher (z.B. Dr. Gerald Hüther)erwiesen, dass das Medikament (im Kindesalter eingenommen)zu Veränderungen der Hirnstrukturen führt. Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass sehr viele Ursachen hinter ADS ("Tagträumer"), ADHS ("Zappelphilipp") und AD(H)S (Mischtyp zwischen beiden Formen)liegen können, z.B. Wirbelverschiebung, Mineralstoffmangel, soziales Umfeld (Schulstrukturen, Unterrichtsformen, Tagesstrukturen,...). Wenn man diese Ursachen beseitigt (oder zumindest die Situation ein Stück weit verändert), kommt es zu Verbesserungen. Bei einem Kind genügt die Gabe von Omega-Fettsäuren oder Vitaminen/Mineralstoffen (je nach Blutbild), beim nächsten ein strukturierter Tagesplan (anfangs mit Verstärkersystem), beim nächsten, wenn es individuelle Pausen machen darf bzw. wenn nicht ausschließlich "Frontalunterricht" angeboten wird, oder wenn das Kind in kleinere Klassen kommt... Nur bei sehr, sehr wenigen Kindern liegt tatsächlich eine genetische Komponente vor, in der Medikamente sinnvollerweise gegeben werden müssen - aber dies ist in diesen Fällen oft ein anderes Medikament als Ritalin und Co. Wichtig ist erst mal Ursachenerforschung dann individueller Vorgang. Medikinet wird leider als "Allheilmittel" verschrieben, ohne die genaue Ursache für das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom zu kennen. Mein Tipp hier: Rat eines anderen Arztes/Heilpraktikers aufsuchen!!!!

Hallo, Wir haben es darmals bei meinem Sohn jetzt 9 Jahre damals 4 Jahre so gemacht. Die Nebenwirkungen davon war das er am Wochenende wilder geworden war. Irgend wann kammen dan stümungs wechsel sehr stark geprägt bei ihm dazu. Seit er es dann regel mässig genommen hat waren die Stimmungswechsel wieder weg. Er ist auch am Wochenende ausgeglichener. LG Susi

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