Muss man einen Psychotherapeuten selber bezahlen oder übernimmt das evtl. die Krankenkasse?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Psychotherapie der drei kassenfähigen Grundrichtungen Psychoanalyse, tiefenpsychologische Gesprächspsychotherapie und Verhaltenstherapie sind überall in D kassenfähig! Entweder geht man direkt zum Psychotherapeuten und legt seine KK-Card vor oder geht mit der Überweisung von dem Arzt, bei dem man seine 10 Euro pro Quartal bezahlt. Nach einem Vorgespräch (man kann mit mehreren Therapeuten "probatorische" Gespräche führen) stellt der Therapeut - wenn man übereingekommen ist, miteiannder zu arbeiten - einen Antrag bei der KK. Sog. "Kurztherapien" gehen 15-25 Stunden und können mehrmals verlängert werden - auf Antrag des Therapeuten. Kommt auf die Argumente an, ob z.B. die Kasse nach 80 Stunden "Ende" sagt oder evtl. bis 120 Stunden noch mitmacht - bevor die 2-jährige Wartepause kommt, bevor wieder Psychotherapie bewilligt wird.

Ich kann die Frage nur für Studis beantworten: Die Inanspruchnahme der psychosozialen Beratung der Studentenwerke ist kostenlos.

Ergänzend: der Psychotherapeut muss Kassenzulassung haben, dann zahlt die Kasse in jedem Fall. 3 Verfahren erkennt die Kasse an: Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Therapie und Verhaltenstherapie.

jede Krankenkasse übernimmt die Kosten einer Psychotherapie, wenn gesundheitliche Voraussetzungen vorhanden sind. Du kannst Dir auch von einem Hausarzt eine Überweisung geben lassen, wenn die Bewilligung der Kasse vorliegt sind erst einmal 5 Std. für Gespräche zum " beschnuppern " dann werden im Normalfall 25 Std: genehmigt, wenn erforderlich, kann der Therapeut eine Verlängerung beantragen, die bis zu 100 Std nach und nach beantragt werden kann

Wenn er eine Kassenzulassung hat (haben nicht alle!) und du die Therapie brauchst wird die auch bezahlt. Bis auf die Praxisgebühr. Die musst du wie beim Zahnarzt noch mal zahlen.

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