Muss man als junger Mensch eine Kurzzeitpflege in einem Pflegeheim akzeptieren?

5 Antworten

Das ist normal. Wie soll sie sich denn versorgen, wenn sie nichts machen kann oder wie in ihre Wohnung kommen? Und 6. Stock ohne Aufzug halte ich für unwahrscheinlich.

Eine Bekannte wurde angefahren im Winter und hatte einen Trümmerbruch im Knie. Sie konnte sich auch nicht alleine versorgen und kam in ein Pflegeheim für eine Kurzzeitpflege.

Leider gibt es keine andere Möglichkeit, wenn kein Familienmitglied einspringen kann.

Ja das stimmt. Da auch ihre Schulter was abbbekommen hat kann sie außer vom Strohhalm trinken und mit Hilfe laufen gar nichts tun. Vielleicht ist das dann wirklich die bessere Lösung im Moment mit der Kurzzeitpflege. Ihre Eltern sind Beide berufstätig und können es nicht machen

@Benni14051205

Selbst mit einem Pflegedienst daheim wäre sie nicht rundum versorgt. Es ist ja nur die Zeit bis zur Reha.

Das Problem liegt woanders: es bleibt dem jungen Menschen nichts anderes übrig, als es zu akzeptieren, denn alles andere kommt ja nicht in Frage.

Es sollte eine Sozialstation geben im krankenhaus, die sie darüber informiert, welches Pflegeheim überhaupt einen Platz hat (!) und falls Auswahl besteht, welches evt. eben mehr als einen jungen Patienten derzeit versorgt....

Das wäre sehr gut ja

Es gibt die Möglichkeit der Pflege durch einen ambulanten Dienst. Da sie aber aktuell keine Toilette selbständig benutzen kann, müsste sie dann Einlagen tragen.

Der ambulante Dienst kommt nur etwa dreimal täglich. Ich würde in die Kurzzeitpflege gehen.

Ja. Das stimmt. Sie braucht im Moment Hilfe bei allem und da ist sie in der Reha als Pflegepatient auf Zeit Fehl am Platz. Ambulant wäre ihr natürlich auch lieber aber sie kann weder zur Toilette noch was Essen und dann macht das auch kein ambulanter Pflegedienst mit.

Was für Möglichkeiten soll es hier geben? Wer Hilfe benötigt, muss in ein Pflegeheim. Du kannst nicht erwarten, dass man extra ein Heim für Jüngere baut

Ne, da muss sie wohl durch.

Es sei denn ein Angehöriger nimmt sie bei sich auf und bleibt 24 Stunden nur bei Ihr ohne sie aus den Augen zu lassen.

Entlassung aus der Reha-Klinik und Angst vor der "Welt da draußen"

Guten Morgen Community, ich schreibe euch, weil ich objektive Meinungen zu meiner Situation brauche. Meine Eltern und Therapeuten sprechen mir gut zu, aber ich glaube ich brauche Meinungen, die objektiver sind, damit ich beruhigter sein oder mich besser auf alles da "draußen" vorbereiten kann.

Ich hatte im März diesen Jahres einen Reitunfall (Sturz) und sitze seit dem im Rollstuhl (wegen Querschnittlähmung). Ich bin seit Ende März in einer Rehaklinik und werde kommende Woche entlassen. Ich habe auch Psychotherapie (in der Klinik angefangen und mache noch ambulant weiter), aber ich habe einfach ziemliche Angst vor der Entlassung, auch wenn ich mich freue, endlich nach Hause zu kommen. Aber ich versuche mich jetzt mal kürzer zu fassen:

Als ich in der Klinik das Rollstuhlfahren gelernt habe und auch in der Praxis bei Ausflügen in die Stadt ausprobiert habe, war es Sommer. Jetzt wird es Winter und ich befürchte, schlechter klar zukommen, trotz der ganzen Tipps uns allem...

Außerdem sind meine Eltern gerade noch im Umzugschaos, weil sie erst vor zwei Wochen in ein Rolligerechtes Haus umziehen konnten. Ich bin also auch wegen dem neuen zu Hause ein bisschen beunruhigt.

Ich besuche dieselbe Schule wie vorher (ist rollstuhlgerecht), allerdings muss ich die Klasse (wie auch ein paar andere Klassenkameraden) wiederholen und mir ist nich wohl dabei. Z.B., wie sie auf mich reagieren werden. Ich habe gelesen, dass Nahestehende oft viel schlechter mit so etwas umgehen als der Betroffene selbst und habe es ja bei meinen Eltern gesehen ... Sie machen sich immer noch viel zu viele Sorgen, auch wenn es mir allmählich besser geht.

Ich werde langsam ja selbstständiger, bin auch total happy, weil ich meinen ersten eigenen Aktivrollstuhl habe, immer besser alleine zurecht komme und alles... Aber ich habe halt trotzdem Bedenken, dass ich mich besonders in der Schule irgendwie blamiere oder zu viel auf Hilfe anderer angewiesen bin.

Kann mir ein Rollstuhlfahrer ein paar Ratschläge geben? Vor allem, wie er/sie die erste Zeit nach der Entlassung "gemeistert" hat? Gibt es vielleicht auch irgendwelche Bibelstellen oder Zitate oder noch besser: Lieder?

Schönen Sonntag :-)

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