MRT Blutabnahme...

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Hallo, es ist heute Routine, dass man beim Radiologen den Kreatininwert (Nierenwert) für ein MRT braucht. Es werden teilweise Substanzen gespritzt, die über die Nieren wieder ausgeschieden werden. Da wollen die Radiologen sicher gehen, dass sie leistungsfähige Nieren vorfinden. Werte sollten nicht älter als 3 Monate sein...

Der Hausarzt hinterfragt nicht unbedingt, warum das MRT gemacht wird, da Du organisch ja im Moment beim Chirurgen in Behandlung bist und die Diagnostik von dort aus organisiert wird und er irgendwann dann mal einen Gesamtbericht bekommt. Bei uns nehmen die Helferinnen diese Anmeldungen für einen Kreawert auch ohne Rücksprache mit dem Arzt ab (weil es eben Routine ist).... Blöde, wenn dabei vergessen wird, dem Patienten zu sagen, dass er am nächsten Tag (wenn die Werte aus dem Labor zurück sind) einen Laborblattauszug holen sollte, damit er ihn mit zum Radiologen nehmen kann.

Also gehe morgen nochmal zum Hausarzt und hole Dir das Ergebnis. Auf automatische Weiterleitung kannst Du nicht hoffen (zumal der HA ja auch gar nicht weiß, zu welchem Radiologen Du gehst) und außerdem wäre eine Arztpraxis auch hoffnungslos überfordert, wenn die verschiedensten Blutwerte noch in alle möglichen Richtung weiter geleitet werden müssten.

Nein hier bist Du Dir sicherlich selbst der Nächste und kannst dafür sorgen, dass alles am entsprechenden Ort zu entsprechender Zeit vorliegt. Generell sollten Patienten nach diagnostischen Ergebnissen oder Berichten fragen.... bei meistens über 1000 Behandlungsfällen im Quartal, kann KEINE Praxis gewährleisten, dass nicht doch mal was untergeht. Da kann nur der Patient Abhilfe schaffen, indem er sich selbst kümmert und sich nicht nur sagt, die sollen sich wohl melden, wenn was ist....

LG eosine

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Hat mir wirklich weitergeholfen! :)

Hat dich dein Hausarzt zum Radiologen überwiesen? Er weiß wahrscheinlich auch warum die Blutabnahme gemacht wurde und wird die Ergebnisse auch dem Radiologen mitteilen. Wenn da etwas wäre dass deine MRT verhindern würde, dann würden dir entweder Hausarzt oder spätestens Radiologe natürlich Bescheid sagen.
Ruf doch bei deinem Hausarzt an und frag nach. Eventuell kannst du dir für den Radiologen auch eine Kopie des Befundesabholen/ mitnehmen.

Nein ich wurde von meinem Chirurg an einen Radiologen verweisen, der allerdings für einen MRT meine Blutwerte brauchte und deshalb bin ich zu meinem Hausarzt gegangen. Leider hat er inzwischen zu, deshalb kann ich da nicht mehr anrufen.

@DerKolibri

Dein Hausarzt wird aber bestimmt nachgefragt haben wofür das Blut untersucht werden soll. Also wird er auch wissen wer die betreffenden Werte wofür braucht. ;-)

@Wenne

Naja, er wusste nur, dass ich die Werte für einen MRT brauche. Ich habe ihm nicht gesagt zu welchem Radiologen ich gehe, noch warum.

Nein, die Hausärzte machen nicht alles automatisch, gerade dann nicht, wenn es sich um routinemäßige Untersuchungen handelt. Ein bisschen "Arbeit" obliegt auch den Patienten.

Nicht nur eventuell, sondern bestimmt sogar, muss man sich die Werte abholen und mitnehmen. Nur in ganz seltenen Ausnahmen geschehen direkte Kontaktaufnahmen, z.B. werden Blutkontrollen unter Chemotherapie an den Onkologen weiter geleitet. Aber das ist auch so besprochen.

ABER: Jeder Hausarzt wird bemüht sein, bei auffälligen Befunden, die unmittelbare Gefahr oder ernsthafte Veränderungen bedeuten, selbst den Patienten anzurufen (oder die Helferinnen rufen an, um einen Gesprächstermin beim Doktor auszumachen). Aber auch darauf sollte man sich nicht verlassen. Hundert Prozent Sicherheit gibt es nur, wenn der Patient selbst nachfragt. Schließlich geht es hier um ihn und er muss nur sich selbst "bedenken", während ein Hausarzt Hunderte von Patienten gleichzeitig "bedenkt". LG

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