Montag wieder arbeiten gehen?

5 Antworten

Im Zweifelsfall lieber noch etwas Schonung dranhängen. Gefehlt hast du jetzt eh schon 5 Wochen, ob es jetzt 6, 7 oder 8 Wochen werden spielt auch keine Rolle.
Wenn du aber wieder arbeiten gehst und dein Knie wird schlimmer spielt das schon eine Rolle.
Deine Gesundheit steht an erster Stelle, alles Andere kommt danach!

Wenn du dich noch weiter krankschreiben lässt, kannst du zu Hause ja mal probeweise längere Zeit am Stück stehen und auch Treppen laufen, dann siehst du ja ob und wann es ca wieder gehen würde.

Wenn du dir in 2-3 Wochen immernoch unsicher sein oder Angst haben solltest, frag doch mal deinen Chef ob du vllt am Anfang erstmal stundenweise arbeiten könntest. Wenn du zB erstmal nur 3 Stunden stehen müsstest würdest du ja merken inwieweit dein Knie das mitmacht...
Alles Gute auf jeden Fall :)

Wenn du nichtmal in der Wohnung normal die Treppe rauf- und runtergehen kannst, dann wird das mit 8 Stunden in der Arbeit stehen nichts.

Selbst wenn du dich zuhause wieder ganz normal bewegen könntest, kann länger als 1-2 Stunden am Stück stehen schwierig sein.

Deine aktuelle Krankmeldung solltest du nicht abbrechen. Da es ein Arbeitsunfall war müsste dich auch die Berufsgenossenschaft bei dir melden. Wenn du Schmerzen hast dann bleib zu hause.

Bei gemeldeten Arbeitsunfall hat die BG von Anfang an einen Blick auf Diagnostik-Therapie- Heilbehandlung- Wiedereingliderung.

Die FS muss hierbei ausschließlich von sog. "BG-bzw. Durchgangsärzten" betreut werden. Alles andere wird von der Versicherung nicht anerkannt.

Setzt der BG- Arzt eine stundenweise Wiedereingliederung an ist der Folge zu leisten, seitens der BG wird hierbei eine Belastungserprobung durchgeführt.

Komisch das sowas hier nicht zur Sprache kam, dabei stellt sich mir die Frage ob der Arbeitsunfall überhaupt gemeldet/ anerkannt wurde.

Du weißt es nicht...Beantwortet eigentlich deine Frage. Wenn du dir nicht sicher bist, dann lass es bleiben.

Im Zweifelsfall noch etwas länger schonen.

Arbeitsunfall, BG weigert sich den anzunehmen

Hallo zusammen,

ich habe zur Zeit einen Nervenzerrenden Streit mit der BG, weil die sich weigern den Arbeitsunfall anzunehmen.

Was bisher geschah:

Ich bin im Oktober 2013 während der Arbeit auf einem laminierten Wegweisser, die in der Firma zu 1000 vorhanden sind, weggerutscht und hatte direkt starke Schmerzen im Knie und konnte kaum noch laufen. Der Betriebsarzt hat mich ins KH geschickt, dort wurde geröngt und es wurde eine Zerrung vermutet. Bin den Tag danach zum D-Arzt und der hat es als Zerrung weiterberhandelt. Als aber keine Besserung auftrat, wurde ein MRT gemacht, auf dem auch nicht sicher war was es sein könnte, also wurde eine Kniespiegelung gemacht mit dem Ergebniss eines Kreuzbandrisses. Im Februar 2014 wurde dann eine Kreuzbandplastik-OP durchgeführt. Seitdem habe ich immer noch starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen und bekomme nur 2xwöchentlich Krankengymnastik und bin bis auf weiteres immer noch Krankgeschrieben. Im Juni gehts endlich los mit der Reha.

Nun zum Thema zurück:

Die BG weigert sich seit Dezember diesen Fall als BG-Unfall anzunehmen weil es angeblich eine alte Verletzung sei, wobei ich noch nie in meinem Leben was an dem Knie hatte. Ich bin über meine Gewerkschaft zur Zeit im Rechtstreit mit der BG, die den Fall aber weiterhin ablehnen und es nun zum Sozialgericht über gehen soll. Noch zu sagen ist, dass der Arzt der die Voruntersuchung zur OP gemacht hat, alleine an den MRT-Bildern sofort gesehen hat dass es ein eindeutiger Riss sei. Auch dass ich während der Arbeitszeit auf dem Wegweiser ausgerutscht bin, gilt doch schon als Arbeitsunfall oder nicht? Leider kenne ich mich mit den Gesetzen nicht aus um da eine eindeutige Klarheit zu bekommen.

Ich bin jetzt seit Oktober krankgeschrieben und will endlich wieder arbeiten, aber nur mit weiterhin Krankengymnastik und ner Menge Schmerzmittel sehe ich da schwarz. BG-Unfälle haben meist eine bessere medizinische Rehabilitation als die normalen Krankenkasse und ich bin mir sicher wenn es von Anfang an ein BG-Unfall gewesen wäre, wäre ich schon wieder am arbeiten.

Vielleicht kennt sich ja jemand mit den Gesetzen aus oder kann mir Ratschläge geben, was ich noch machen kann.

Vielen Dank im voraus.

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