Möglichkeiten für Alarmknopf für ältere, behinderte Menschen im eigenen Haus?

5 Antworten

sowas nennt sich HAUSNOTRUF und wird von vielen organisationen angeboten: ASB, JOHANNITER, DRK und MALTESER. voraussetzung ist ein funktionierender telefon-festnetzanschluss und ein monatlicher kostenbeitrag von etwa 100.- bis 120.-euro. dafür bekommt man die anlage installiert und einen kleinen notrufsender, den man an einem band um den hals tragen oder sich um das handgelenk legen kann. bei notrufauslösung wird ein gerät im wohnraum aktiv, was eine voreingestellte notrufnummer wählt und dann per freisprecheinrichtung eine verbindung zu jemandem herstelt, der nachfragt, was denn passiert ist. wenn der dann keine antwort erhält, schickt er jemanden mit einem wohnungsschlüssel los, der nachsieht, ob alles in ordnung ist. sollten deine nachbarn finanziell nicht in der lage sein, eine solche einrichtung zu bezahlen, gibt es die möglichkeit, das ganze über das sozialamt laufen zu lassen. evtl. muß dazu ein ärztliches gutachten gemacht werden, was der hausarzt liefern könnte und was nicht so arg teuer ist. ich finde es übrigens TOLL, dass du dir gedanken über deine nachbarn machst!

KEIN PROBLEM: ALLE größeren hilfsdienste wie DRK, ASB, JOHANNITER und MALTESER bieten die stellung eines sog. HAUSNOTRUFS an. so ein gerät sowie die installation setzt einen telefon-festnetzanschluss voraus, und kostet monatlich so um die 100.-€ dafür bekommt der kunde mindestens einen kleinen notrufsender, der entweder an einem armband oder einer art halskette getragen werden kann. wenn dann eine notfallsituation gegeben ist (sturz o.ä.) muß der betroffene nur den roten knopf drücken, um hilfe zu bekommen. natürlich muß der hilfsdienst, dann auch im besitz eines schlüssels für die betreffende wohnung sein. je nach finanzieller situation der\des betreffenden tragen gelegentlich auch die zuständigen sozialämter die kosten für ein solches notrufsystem.

Für den von jedem Menschen ernstzunehmenden Personenkreis der Gehörlosigkeit, Schwerhörigkeit, Sprachlosigkeit, Sprachschwierigkeit (z.B. Aphasiker/Migranten) sowie den seelisch bzw. körperlich Beeinträchtigten und für Senioren, hat das Unternehmen App-Sec-Network eine Lösung mit der Notruf - App "HandHelp" gefunden, wie ohne Klassifizierung und Diskriminierung einzelner Personen, ein sekundenschneller stiller Alarm mit genauer Ortung und freiwillig hinterlegter Daten auf Knopfdruck weltweit möglich ist. Kostenlos testbar unter: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.asnug.handhelp&hl=de

es gibt die sogenannten Hausnotrufsysteme. Diese werden von den Hilfsorganisationen und teilweise auch von den Pflegediensten angeboten. Wichtig ist immer, das man die Preise und Leistungen vergleicht. Es gibt leider auch schwarze Scharfe unter den Anbietern, die haben eine recht geringe Grundgebühr, dafür aber eine hohe Einsatzpauschale wenn der Alarm gedrückt wird. Die Kosten sind unterschiedlich. In meiner Region wird so ein HNR für ca. 35 € im Monat von den Rettungsdiensten angeboten. In diesem Preis sind alle Einsätze mit drin. Bei vorliegen einer Pflegestufe wird von der Pflegekasse zusätzlich ein Zuschuss von 17,90 € im Monat gewährt.

Es gibt Notrufzentralen, die den Hausnotruf bei vorhandener Pflegestufe kostenlos anbieten und mit der Kasse abrechnen. Der Notruf läuft über die Telefonleitung und geht nach auslösen bei der Zentrale ein. Diese informiert die zu benachrichtigende Person. Aber Vorsicht. Es gibt Anbieter, die lassen sich das System teuer bezahlen. Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung

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