Mit Migräne arbeiten?

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Ich hatte als Jugendliche auch immer gaanz schlimme Migräne-attacken, dass ich in einem dunklen ruhigen Raum ruhen musste... ich kann dich sehr gut verstehen. Bei mir hat damals eine Laserbehandlung (da man damals bei Jugendlichen keine Akkupunktur bekam) massiv geholfen. Meine Oma bekam Akkupunktur und auch sie hatte dann auch nur mehr sehr selten diese Attacken. Ich wünsch dir alles Gute!

Das klingt gut. Mir hat Chirotherapie zeitweise eine Genesung verschafft, aber es ist zu teuer, als dass ich es regelmäßig in Anspruch nehmen könnte. Ich hab kurzfristig für morgen einen Arzttermin ergattern können, da werd ich mich gleich mal nach den beiden Methoden erkundigen. Danke =)

@Tapsi89

War heute beim Arzt und wurde quasi wieder weggeschickt, da er mir nicht helfen konnte. Er hat mir aber eine sehr gute Akupunkteurin empfohlen, bei der ich auch heute direkt einen Termin bekommen habe. Für 1 Stunde zumindest war ich schmerzfrei. Mittlerweile sind die Schmerzen wieder da, aber bei weitem nicht so schlimm wie vorher. Habe für nächste auch schon einen Termin und bin guter Hoffnung, dass es sich auf lange Sicht hin bessert.

Kommt die Migräne vielleicht von der Arbeit? Dein Chef macht Druck, du darfst nicht krank sein, du musst unter Schmerzen arbeiten - könnte das alles nicht dazu beitragen, dass sich deine Migräne verschlimmert oder überhaupt da ist? Bei mir hängt Migräne sehr mit Streß zusammen. Wenn du mal eine Woche Urlaub hast - geht es dir da besser?

Meiner Meinung hängt es auch daran, es hat auch ein halbes Jahr nachdem ich dort angefangen habe begonnen. Aber erzähl das mal irgendwem, dann glauben alle du willst dich nur drücken. Als ich meinem Chef sagte, dass der Arzt meinte die Migräne käme von Stress hat er nur gemeint ich solle mir eben kein Stress machen und dass Ärzte das immer sagen würden, wenn ihnen grad nichts besseres einfiele. Das wars dann aber auch.

Wenn ich Urlaub hab oder ich krank geschrieben bin gehts mir quasi super. Bei der Krankschreibung ises halt blöd, weil ich dann denk, dass ich ja eigentlich wieder arbeiten könnte. Aber egal wie, spätestens 2 Tage bevor die Arbeit wieder losgeht kommt die Migräne zurück weil ich dann anfange zu denken " Nur noch 2 Tage..." =(

@Tapsi89

Ist die Antwort dann eigentlich nicht klar? Du musst was ändern. Ich weiß dass das so leicht dahergesagt ist. Vielleicht kannst du versuchen dich wo anders zu bewerben? Du kannst doch nicht so jahrelang weitermachen. Immer Migräne wegen der Arbeit. So ist das Leben ja nur noch anstrengend und quälend. Hast du dir darüber schonmal gedanken gemacht den Beruf oder zumindest den Arbeitsplatz zu wechseln?

@Ardilla18

Naja, es sind quasi nur noch 2 Jahre, nichtmal ganz. Ich hatte mich schon anderweitig beworben, jedoch ohne Erfolg, da es nicht einfach ist die Frage "Warum wollen Sie den Ausbildungsbetrieb wechseln" zu erklären. "ich komm mit meinem Chef nicht klar" hören die wohl nicht so gern ...

Leider bekam ich in etwa zu der Zeit auch die Migräne, sodass ich es bisher nicht geschafft habe mich weiterhin zu bewerben. Es ist einfach zusätzlicher Stress, den ich momentan nicht stemmen kann. Ich werde morgen meinen Arzt mal fragen, ob es nicht eine Broschüre oder so gibt, die ich meinem Chef vorlegen kann, damit er die Situation mal begreift. Ansonsten sage ich mir, dass es ja nichtmehr lang ist. Ich will nach Ausbildung eh nicht in dem Betrieb weiterarbeiten, sondern konzentriere mich schon jetzt auf Familienplanung, das steht bei mir an erster Stelle und sobald wie möglich werd ich dann auch ein Elternjahr einlegen in dem ich mich hoffentlich etwas von der Migräne erholen kann, zumal es ja in der Schwangerschaft extrem besser wird.

@Tapsi89

Ok, wenn du wenigstens ein Ziel hast dann kannst du dir das gut vor die Augen halten. Hast du mit deinem Arzt darüber gesprochen dass die Migräne hauptsächlich vom Streß kommt? Kann er dir da etwas helfen? Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Glück, alles Gute für euer Baby und dass du die Migräne bald hinter dir hast :)

@Ardilla18

Danke. Ich werde heute nochmal mit meinem Arzt reden, er hat das letzte Mal schon gesagt ich solle den Stress einschränken, aber alleine kann man da natürlich nicht so viel machen. Nur jetzt muss wirklich was passieren. Schwanger bin ich leider noch nicht/ nicht mehr, aber wir arbeiten daran, dass es bald klappt und da ist Stress natürlich pures Gift. Aber mein Arzt kann mir sicher helfen, er ist sehr nett und verständnisvoll und ich freu mich schon richtig auf den Termin, weil ich mir davon so viel erhoffe.

Bei mir hat sich gut Thomapyrin intensiv bewährt (habe jetzt die Inhaltsstoffe nicht hier) Ich habe es öfters im Zusammenhang mit meiner Periode mit allem drum u dran (Erbrechen,Lichtempfindlichkeit,Schmerzen) zustäzlich kühle ich es und versuche zu entspannen...Hast du eine Brille? Gerade in deinem Beruf kann eine Überanstrengung der Augen (z.B. PC-Arbeit) Migräne verstärken...

Schreib mal ein Migränetagebuch wann du sie hast, wie lange und eben ob du deine Periode hast, Wetterbedingungen, um welche Zeit es anfing etc... Auch die falsche Pille kann eine Migräne bestärken

ich würde mal den Stress abbauen, mir einen neuen Job suchen und vorher einmal zur Kur fahren, das wirkt oft Wunder

Du solltest mit dem Chef darüber reden, in welcher Situation du bist. Es KÖNNTE dich deinen Job kosten, aber ich glaube eher nicht.

Du solltest dir mal einen Urlaub machen, vielleicht in den Süden fliegen, und abschalten.

Mein Chef weiß wie es mir geht. Er sieht was ich alles schlucke und wie ich ab und zu auf dem Tisch liege und nichts mehr kann. Aber ich hab das gefühl er nimmt mich ernst bzw. geht auch oft davon aus, dass ich simuliere.

Kündigen kann er mich nicht, ich bin Auszubildenden, zumindest darum muss ich mir keine Sorgen machen =)

Urlaub kann ich mir leider nicht leisten. Ich spare zwar momentan sehr stark, aber das ist alles für meine Hochzeit im Juli (ohne Flitterwochen) verplant. Ich hoffe, dass ich bis dahin irgendwie mit der migräne klar komme.

Keine Lust mehr auf Arbeit - Null Motivation. Was tun?

Hallo zusammen,

ich habe in diesen Tagen während meines Urlaubs viel nachgedacht. Vieles ist vorher bei der jetztigen Firma passiert.

Ich wurde ausgegrenzt, von meinem Chef angelogen und ich merke immer mehr das es wenig, um den Arbeitnehmer geht...sondern um Umsatz.

Alles fing an als ich in dieser Firma anfing: der Kollege (Senior), der mir sein Projekt übergeben sollte, ignorierte mich und hatte keinerlei Bock auf eine Übergabe.

Mein Chef wollte mich für meinen Einsatz nach 6 Monate belohnen, doch dann tat er dies doch nicht mehr und so unterschrieb ich den Probezeit Zettel mit falschen Versprechungen.

Dann hatte ich eine Zeit lang nix zu tun und ich wurde in ein neuem Projekt rein getan. Das Projekt war schwer und ich verlor die Motivation. Die zwei Projektleiter schauten auf meine Zeiten und kontrollierten jeden einzelnen Arbeitstag.

Die Kollegen grenzten mich aus und tun es heute noch. Ich selber will auch nicht mehr dazugehören, weil ich mich nicht als Teil der Firma fühle. Ich verstehe nicht, was die Firma für ein Ziel hat.

Dann sagte man mir ich durfte keine Überstunden mehr machen, ich sollte lieber Minusstunden machen (wenn ich frei haben wollte), doch die Stunden aufbauen durfte ich nicht mehr.

Ich war ein Monat lang krank, weil ich ein Zusammenbruch hatte. Ich weinte, wenn mein Freund nicht da war vor mich hin. Mein Chef und die Projektleiterin luden mich zu einen Gespräch ein und was kam: Es wurde über meine Arbeitszeit genörgelt.

Ich brach wieder in der Toilette zusammen....und weinte im Büro alleine vor mich hin.

Dann kam im Dezember die Flaute wieder, nix zu tun und das für zwei Wochen. Ich sollte 8 Stunden im Büro sitzen und nix tun.

Mein Chef schlug ein Projekt vor, doch in einer komplett anderen Abteilung. Die Kollegen nett, doch in ein Großraumbüro. Die Strukturen viel schlimmer als das Projekt davor.

Jeden Tag ein Meeting, Urlaub muss von vielen Seiten genehmigt werden, Projekt ist nicht interessant. Ich musste akzeptieren, weil es sonst nix anderes zu tun gibt. Kollegen meines alten Projekt, hatten die Wahl zu wählen.

Ich habe eine Woche in Dezember gefehlt und heute war ich wieder nicht anwesend. Meine Motivation = 0, Kraft = 0. Ich freu mich nicht aufzustehen und ich freue mich nicht auf die Arbeit...überhaupt nicht.

Morgen muss ich zur Arbeit und mir grault aus von jeder Seite, ich hasse es hinzugehen und will lieber zu Hause bleiben. Im neuen Projekt darf ich Überstunden machen....doch -56 Stunden aufzuholen ist echt zu viel. Ich habe eine 42,5 die Woche. Wenn ich eine Pause nehme, muss ich die halbe Stunde natürlich zusätzlich länger bleiben. Also sind es 9 Stunden pro Tag + Minusstunden aufholen 10 Stunden.

Die Arbeit die mir gegeben wird, reicht nur für 6-7 Stunden, weil ich schnell bin oder es ist langweilig.

Ich mag nicht mehr, doch wie regel ich das mit der Kündigung. 3 Monate muss ich erstmal in der Firma bleiben und davor eine Stelle suchen. Was würdet ihr tun?

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