Methadon in der Apotheke abholen

2 Antworten

Wer im Substitutionsprogramm ist, der/die kann nach hinreichender Zeit des Beweises von Vertrauenswürdigkeit durch permanent saubere Urin-Screenings und Beigebrauchs-Freiheit von Alkohol mit dem zuständigen Arzt über eine sogenannte "Take Home-Lösung" sprechen, d.h. der Patient erhält nach Zustimmung des Arztes dann in der Apotheke eine für die ganze Woche ausreichende Methadon-Dosis.

aber wenn der Patient eben aus anderen Gründen (weite Fahrt, lange Schlangen vor der Theke beim Methadon-Arzt, da über 100 Patienten, denen man nicht immer begegnen möchte) bereit ist, unter Aufsicht in der Apotheke abholen, geht das dann nicht?

@bosanova

Wenn der örtlich nähere Apotheker dazu bereit ist und der behandelnde Arzt keine Hinderungsgründe sieht, dann sollte so etwas nach Absprache gehen...

Ja es ist möglich, dass der Patient sein Methadon täglich in der Apotheke abholt. Allerdings muss er da auch selber hin und im Hinterzimmer das Methadon gleich einnehmen.

Das ist ja dann auch nicht anders. Das ist dann eine bestimmte Apotheke, das macht ja nicht jede Apotheke

@bosanova

Natürlich macht das jede Apotheke.

@Goodnight

Habe das meiner Verwandten gesagt, sie hat noch nie davon gehört. Sie hat ja eine Apotheke direkt nebenan. Für sie wäre das ja ideal. Sie müßte dann ja nicht so weit fahren. Aber ich denke, der Substitutions-Arzt müsse damit einverstanden ein.

@bosanova

Das glaube ich sehr wohl, das wird sehr dezent gemacht, die Kunden der Apotheke sollen das nicht mitbekommen.

@Goodnight

Nee das macht in D nicht jede Apotheke, denn auch die Apotheken brauchen Sondergenehmigungen um Methadon Herstellen zu duerfen!

Kann ein Apotheker die Herausgabe eines Medikaments verweigern, weil der Herstellername auf dem Rezept fehlt?

Ich wollte heute ein Rezept in der Apotheke abholen – meine Schilddrüsentabletten 75 µg L-Thyroxin. Die Apothekerin meinte, sie könne mir die Tabletten nicht geben, weil nicht der Name der Firma darauf steht, von der die Tabletten sein sollen (Hexal). Das habe ich ihr dann gesagt und sie hat es trotzdem verweigert, mir die Tabletten zu geben. Ich meinte zu ihr, sie könne das ja nachträglich ergänzen. Ich fand das einfach nur lächerlich und korrinthenkackerhaft. Ich meine, ich war da nicht für irgendein Drogenprogramm, sondern nur für Schilddrüsentabletten, die ich regelmäßig bei denen beziehe! Nein, das würde sie nicht machen. Das sei Urkundenfälschung. Ich bin dann raus, in den nächsten Douglasladen, hab mir einen Kuli geborgt, es auf das Rezept geschrieben und bin wieder hin. Hab ihr das Rezept in die Hand gedrückt und meinte, das sei ein anderes Rezept, das ich noch gefunden habe. Da hätte die Sprechstundenhilfe Hexal drauf ergänzt. Und ich war schon sichtlich angesäuert. Die sagte wieder zu mir das sei Urkundenfälschung und ich müsse mir das vom Arzt noch einmal nachträglich bestätigen lassen. Vor allem mein Arzt ist im Urlaub und ich war beim ärztlichen Notdienst im Krankenhaus. Dann habe ich ihren Chef kommen lassen, der genauso abstruß reagiert hat. Der meinte sogar, das Rezept sei nicht korrekt ausgestellt, weil der Vorname der Ärztin darauf fehlt. Hallo? Woher soll ich denn sowas wissen? Der bot mir an, mir das Medikament gegen Cash zu geben, weil er das Rezept angeblich nicht über die Krankenkasse abrechnen könne. Ich hab ihm gesagt, er solle beim Arzt vom Dienst im Krankenhaus anrufen, und sich telefonisch bestätigen lassen, dass das so Ok ist (das machen wir immer in der Nachtwache, wenn jemand seinen Bedarf schon ausgeschöpft hat und noch weitere Tabletten benötigt). Das hat er abgelehnt. Und dann habe ich mir noch einmal schriftlich von ihm bestätigen lassen, dass er mir das Medikament nicht ausgehändigt hat. Das hat er geschrieben:

„Auf Grund des vom Notarzt nicht korrekt ausgestellten Rezeptes über L-Thyroxin 75 vom 20.07.2015 konnte eine Abgabe zu Lasten der Krankenkasse für Frau X nicht vorgenommen werden. Ich habe der Kundin angeboten die Angelegenheit am nächsten Tag mit dem Arzt zu klären und ihr auch angeboten das Medikament der Firma Hexal gegen Barzahlung auszuhändigen. Der Zusatz Hexal (Firma) war für mich erkennbar mit einer anderen Schrift und einer anderen Farbe ergänzt worden.“

So ein Vollidiot! Er will es mir verkaufen, dann funktioniert mein Rezept, aber zu Lasten der Krankenkasse will er es mir nicht aushändigen. Und dann red‘ ich mit meiner Mutter darüber und die sagt, dass ich so etwas nicht machen darf! Und im Endeffekt noch selbst bestraft werde. Das ist doch vollkommen übertrieben! Der Firmenname. Ich habe keine Gramm verändert nur den KORREKTEN Firmennamen hinzugefügt...kann mir jemand helfen? Hat der Apotheker richtig gehandelt? Kann ich deswegen bestraft werden? DANKE für Eure Antwort

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Freundin bekam plötzlich Panikattacke. Ich war völlig überfordert/hilflos.Wie kann ich ihr helfen?

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