Methadon - selbst entziehen!?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey!

Mir ist irgendwie grad sehr wichtig dir zu antworten! Ich möchte dir nämlich empfehlen, auf keinen Fall so etwas auf eigene Faust zu machen! Ich bitte dich sehr mit deinem oder einem Arzt, kann ja auch ein neuer sein wenn du neues Vertrauen brauchen solltest, dein Vorhaben versuchen es komplett auszusetzen, mit dem Arzt unbedingt abzusprechen!

Einst Christiane F., welche uns allen was sagt nimmt bis heute 1 ml methadon zu sich, nur weil sie angst hat wieder rückfällig zu werden und weiterhin verwantwortung für ihren sohn übernehmen zu können. Wenn du es aus ihrem eigenen Mund hören willst kann ich dir dazu gerne noch 2 links schicken!

Das Sprichwort sagt schon: Wo ein WILLE ist, ist auch EIN weg!

Ich finds wirklich klasse und genial so einen tollen ansatz zu hören! Ich fänds aber noch besser wenn du diesen schritt zusammen mit deinem arzt gehen würdest! Das letzte was jemand in solch einer situation will ist doch ggf. rückfällig zu werden. Und an die Spritze bist du doch nach wie vor gewöhnt! Auch wenn dir das Mittel Methadon vllt. nicht mehr fehlen würde, so aber vielleicht doch die Spritze! Oder etwa nicht!

Ggf. ist es ja auch möglich die Spritze oder das Methadon während eines Krankenhausaufenthalts abzusetzen!

Was immer du auch tust, ich hoffe du tust das Richtige und hast die Motivation und den Willen den du dafür aufbrigen musst! Ich wünsche dir Alles Gute!

Hey, Warum denkst du ich sollte es auf keinen Fall auf eigene Faust machen?

Dass Christiane F heute noch im Methadonprogramm ist weiss ich. Sie hat ja die meiste Zeit ihres Lebens Methadon oder H genommen und fühlt sich deshalb damit einfach sicherer, das kann ich auch sehr gut verstehen!!!

Ich kenne auch viele, die garnicht vor haben je aus dem Programm raus zu gehen.

Aber ich hasse dieses Zeug und ich habe bei mir noch die Hoffnung irgendwann von dem Scheiß los zu kommen!!! Aber ich schaffe es ja nicht mal den Mist zu trinken.................. was übrigens die meisten die ich kenne nicht schaffen................

deswegen ich finde Methadon anstelle von H ist einfach nur genau so wie wenn man den Teufel mit dem Belzebub austreiben will............

Ja das stimmt, an die Spritze bin ich sehr gewöhnt.............. aber momentan ist mein Hass auf das Zeug und auch auf das Spritzen so groß, dass ich die Hoffnung habe es schaffen zu können!!! Ich möchte ja auch gesund sein und einfach ein "normales" Leben führen........

Danke für deine Antwort!!!

lg

Shiva <3

@ShivaFlyyy

Wäre es nicht der allerbeste Ansatz einen Schritt nach dem anderen zu gehen?

Das Methadon brauchst du irgendwie, derzeit, auch wenn du es hasst! Es ist nunmal Tatsache, derzeit, oder?

Nun sagt dir jemand du sollst es trinken! Du bekommst Methadon verschrieben, Methadon ist nicht Heroin, allein schon weil es anders heißt. Sprich es ist ein Medikament und du wirst bzw. solltest nicht öffenltich dafür stimgatisiert werden. Wenn dir aber eine oder deine Hilfe sagt du sollst es trinken begehst du schon darin Missbrauch es zu spritzen. Und es zu spritzen hört sich krank an, und für dich fühlt es sich hoffentlich auch krank an bzw. da bin ich mir einerseits sicher, andererseits liebst du vielleicht dieses Gefühl von einer sagen wir warmen Decke dann umhüllt zu werden?!!? Wenn du einen Weg zur Besserung gehen WILLST. Und das ist der einzig richtige, sehr sehr gute, dringen notwendige Ansatz gilt es zuallererst den Menschen zu vertrauen die dir helfen wollen! Die wollen dass du dein Leben wieder auf die Reihe bekommst und nicht weiter in der Gosse liegst oder dich darin gefesselt fühlst! Aber ist liegt verdammt nochmal an dir wie du mit ihren Ratschlägen umgehst!

So leid es mir tut, und auch wenn es mir nicht zusteht, aber ich könnte dir prophezeien dass es in den allermeisten Fällen so ist dass die Menschen wieder Methadon spritzen werden oder gar in das Heroin zurückfallen!

Du bist eine junge hübsche Frau. Das Leben hat noch soo viel vor mit dir! Und du kannst noch soo viel erleben und genießen! Kannst du ja! Aber wenn du das willst folge den Ratschlägen deiner Ärzte! Vereinbare gleich heute einen Termin mit deinem Arzt und bitte ihn dich zu begleiten. Hole dir Unterstützung wo du sie nur bekommen kannst! Bei Jugendzentren, bei der telefonischen Seelsorge (08001110111), bei Ärzten oder Leuten, die mit Heroin und Methadon NICHTS am Hut haben! Und gehe einen Schritt nach dem anderen langsam vorwärts. Indem du das Zeug trinkst. Trinkst wie ein ekligen Hustensaft den dein Körper für eine spätere Heilung noch benötigt!

Und jeden Tag könntest du dir sagen, morgen muss ich weniger von diesem "Scheiß Zeug" schlucken! Nämlich dann wenn es dir dein Arzt verordnet! Gehe diesen Schritt in Begleitung. Es gibt eigentlich keine Menschen die einen Entzug alleine geschafft haben. Auf der einen Seite sicherlich, auf der anderen Seite braucht ihr oder du Unterstützung was Räumlichkeiten, Bedingungen anbelangt!

Hast du dieses scheiß Zeug einmal besiegt kannst du alles schaffen und noch stolzer auf dich sein wie es die meisten Menschen überhaupt sein können!

Eins muss dir jetzt allerdings klar sein. Dein allergrößtes Ziel muss es sein, nie nie mehr an Heroin zu denken oder es zu kaufen und dirket zu konsumieren oder spritzen, dann lieber wieder das Methadon. Folge deinen Ratschlägen der Ärzte! So hart es ist zu Lust, aber ich befürchte wenn du nicht einmal diesen Willen aufbringen kannst das Zeug zu schlucken schaffst du einen eigenhändigen Entzug 3x nicht. Zeigs dir, deinen Leuten, mir. Dass du es schaffen kannst, alleine, mit kleiner Unterstüzung der Ärtze etc.!

Ich wünsche dir dass du den richtigen Weg gehen wirst und gesund wirst bzw. so ein Leben führen wirst wie du es dir insgeheim wünschst!

Ich jedenfalls Wünsche dir Glück, Momente in denen du leidenschlaftlich lachen und glücklich sein kannst vor lauter Zufriedenheit und Stolz, Menschen die es verdienen die zu kennen und zu lieben und nicht zuletzt eine Existenz die du benötigst, um auf die Beine zu kommen! Und eine Existenz kann auch schon auf der Straße anfangen!

LG

Hi ShivaFlyyy,würde an Deiner Stelle ins Methadonprogramm oral einsteigen.Methadon st nicht zum Spritzen bestimmt.Bestimmte Allgemeinmediziner und auch spezielle Einrichtungen sind zum Substituieren eingerichtet.Erkundige Dich bei Deinem Hausarzt oder google zB unter "Einrichtungen,die Substitutionstherapie mit Methadon durchführen".Allein ohne professionelle Hilfe ist das nicht zu schaffen schon wegen der Entzugserscheinungen und der fast sicheren Rückfälle,die auch sehr demotivierend wirken.Und bitte ohne "Beigebrauch " von Benzos!Wünsche Dir alles Gute und LG Sto

ja ich weiss, dass es nicht zum Spritzen bestimmt ist........... :( vielleicht hast du recht und ich sollte erst mal schaffen es zu trinken!!! und NEIN!!!! Benzos werde ich auf keinen Fall zusätzlich nehmen!!!! ;) ich danke dir!!! :) lg Shiva

Du solltest Dir sehr viel mehr Zeit lassen für Deinen Ausstieg vom Metha. Wenn Du 0,5 ml im Monat runterdosierst, reicht das vollkommen aus. Bist Du zu schnell mit dem Absetzen, weißt Du was die Folge sein wird. "Craving". Verlangen. Opiat-Hunger.

Als ich nach vielen Monaten bei einer Tagedosis von nur noch einem "Meter" angelangt war, hab ich mir in der Substitutionspraxis eine 1 ml-Spritze ohne Kanüle geben lassen...wegen der Einteilung (Skalierung) von jeweils 0,1 ml. So konnte ich mich in den Folgemonaten weiter um jeweils nur 0,1 ml runterdosieren.

Seit Dez. letzten Jahres bin ich (permanent) auf Null - also absolut clean. Ich war seit 1981 im Programm.

Wow! Das zollt großen Respekt von mir dass du nun schon 3-4 Monate clean bist! Herzlichen Glückwunsch dazu! Wie fühlst du dich seit dem? Hast du dir schon einen Freundeskreis neu aufbauen können? Wie bist du dir sicher nicht mehr an das Dreckszeugs zu geraten? Was unternimmst du dagegen?

Daumen hoch, wirklich!!

@lahoradelahora

Danke für das Lob; dennoch bin ich eher nicht gewillt über die oben gemachten Angaben hinaus hier meine Lebensperspektiven auszubreiten. Nur so viel: Wenn man wie ich insgesamt 40 Jahre Drogenerfahrung hat, sollte man gelernt haben. Ansonsten wären es vier verschenkte Jahrzehnte. Mir geht`s "ich kann wirklich nicht meckern-mäßig"

ich würds versuchen, wenn dus durchhällst und vom Methadon runter kommst, wärs den versuch doch wert gewesen?

ja das wäre es auf jeden Fall wert!!! ich denke ich werde es auch bald versuchen!!! Hab echt die Schnauze voll von dem Zeug!!! lg

Spritzen tust du ? Oh man ich schlucke die krieg 60mg wirde unterdossiert von 140mg immer 10mg runter ... wenn du von dir selber aus willst dann schaffst du es auch aber denn affen musst du durch viel erfolg süsse

Lohnt es sich einen Arzt zu verklagen?

Hallo, ich habe mal eine Frage und zwar möchte ich einen Orthopäden verklagen, weiß aber nicht ob das sinnvoll ist und zwar ist folgendes passiert: Vor 3 Jahren erlitt ich eine Bandscheibenvorwöllbung aufgrund eines Unfalls mit einem Roller. Dann hatten wir in der Schule Akrobatik, danach hatte ich wieder total üble Rückenschmerzen, ich ging zum Hausarzt der fragte mich ob ich eine Spritze will oder Tabletten ich nahm natürlich die Tabletten, er meinte ich solle doch mal zum Orthopäden gehen da ich innerhalb der 3 Jahre nie zur Kontrolle war… Also ging ich zum Orthopäden der drückte auf die Stelle wo es weh tat und sagte zum ich solle mich mal auf den Bauch legen und schon hatte ich ne Spritze im Rücken ohne das er mich aufklärte fragte o.Ä. ich definitiv abgelehnt so wie ich das schon beim Hausarzt gemacht hatte…Ich stand auf und auf einmal wurden meine Beine Taub und ich bekam Kopfschmerzen ich dachte mir ok das Taubheitsgefühl kommt von der Spritze und die Kopfschmerzen vielleicht weil ich zu wenig gegessen hatte… Ich ging zu Hause sofort ins Bett, nächsten tag hatte ich so starke Kopfschmerzen, dass ich nicht mehr aufstehen konnte geschweige denn licht ertragen… Ich dachte mir, dass ich wohl eine Grippe oder so bekomme…. Am nächsten sagte mein Freund dann das es so nicht geht und ich quälte mich zu meinem Hausarzt der aber nicht da war nur seine Frau, die sagte, dass die Kopfschmerzen von den Rückenbeschwerden kommen, sie renkte meinen Rücken ein und meinte in 30 min ist alles vorbei ich legte mich danach wieder hin, denn flach liegen war das Beste. Nächsten Tag ging dann überhaupt nichts noch nicht mal 5cm konnte ich meinen Kopf heben also rief mein Freund den Rtw und im Krankenhaus wurde dann festgestellt, dass der Orthopäde den Spinalkanal getroffen hat und somit ist die Hirnflüssigkeit ausgelaufen (Postpunktioneller Kopfschmerz) nach 9 Tagen nur flach liegen im Krankenhaus + zu gepumpt mit Medikamenten wurde ein Blutpatch gemacht, da das Loch nicht zu ging…. Und einen Tag später konnte ich wieder ein bisschen Laufen und jeden Tag ging es besser… Nun meine Frage, macht es Sinn, diesen Orthopäden zu verklagen???

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