Metallschalen / Metallbehälter für die Mikrowelle nun geeignet oder nicht?

5 Antworten

Metall darf in die Mikrowelle wenn man etwas beachtet. Metallschalen kann man verwenden, sie müssen nur genug Abstand zum Mikrowellen rand haben und oben offen sein, ansonsten können Lichtbögen oder Funkenflug zur Wand entstehen. In dünnen Metallteilen (wie Besteck) entstehen durch die Mikrowellenstrahlung hohe elektrische Ströme. Dadurch wird z.B. der Löffel sehr schnell heiss, während das Wasser in dem er steht noch vergleichsweise kalt ist. Wenn man etwa eine Gabel in die Mikrowelle stellt, können zwischen den Zinken Lichtbögen entstehen, weil auf der Strom von der einen Seite zur anderen springt. Metallränder auf Tellern z.B. sind sehr dünn. Diese werden sehr schnell sehr heiss, dadurch verbrennen sie einfach und platzen vom Teller mit Funkenflug ab. Das würde z.B. auch bei einem USB-Ladekabel passieren dass man an Starkstrom anschließt - es würde einfach verbrennen weil es zu heiß wird.

Also in unserer Mikrowelle funktioniert das nicht und physikalisch auch leicht nachzuvollziehen, da das Metal die Mikrowellen in irgendeinerweise "reflektiert" und dann diese elektrischen Blitze entstehen. Bei einer Bekannten ging deren Mikrowelle(da versehentlich Metal darin) sogar kaputt. Aber evtl. hat sich diesbezüglich etwas geändert?!?

Ich verwende selbst auch z.B. Stahlschalen für die Zubereitung von Essen in der Mikrowelle. Dies hat sogar den Vorteil, dass das Essen gleichmäßiger erwärmt wird. Wichtig ist nur, dass der entsprechende Behälter richtig gefüllt und nach oben hin weit geöffnet ist.

Aluminium ist nicht für die Mikrowelle geeignet. Alles andere schon.

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass es in Metallgefäßen eeeeeeeeeeewig dauert bis es warm/heiß wird. Manchmal stelle ich Getränke zum Aufwärmen nochmal in die Mikrowelle. Wenn ich den Löffel vergesse rauszunehmen, wird eher der Löffel heiß als das Getränk.

Man soll in der Mikrowelle keine Metallgefäße verwenden es seih den du nutzt nur den Grill wenn deiner so etwas hat!

Großmutter wird in Reha Klinik unmenschlich behandelt

Hallo Community,

vor einigen Wochen hatte meine Großmutter eine Hirnblutung, die in Freiburg behandelt wurde. Nachdem sie wieder stabil war, kam sie in eine Reha Klinik. Bereits in der ersten Woche kam meiner Family der Laden suspekt vor, weil sie meiner Großmutter nachts eine Art Boxhandschuh über die Hände gestülpt haben. Die Begründung war, damit meine Oma sich nicht die Socken und das Hemd auszieht, weil sie sich darüber beklagt das ihr warm ist. Wir haben den Oberarzt gesagt, dass er so etwas mit uns abzusprechen hat und sie ihr nicht ständig zwei Lagen Kleidung überwerfen sollen - ist doch klar dass sie dann nachts keine Ruhe findet! Als ich zu Besuch war habe ich bemerkt, dass es in den Räumlichkeiten total heiß ist. Die Pfleger rennen selbst auch immer in Shirts herum. Nach diesem Vorfall war einige Tage Ruhe.

Dann haben wir beim nächsten Besuch mitbekommen, dass die Pfleger abends die Matratze auf den Boden legen und meine Oma anschließend an der Matratze fixieren, damit sie nachts nicht aufsteht. Mein Onkel hat sich daraufhin auch in der Klinik einquartieren lassen. Er ist selbst körperlich behindert, deshalb hat die Kasse das auch genehmigt. Die Pfleger unterschätzen das er geistig top fit ist und deshalb haben wir erfahren, dass meine Oma täglich mit Medikamenten zugedröhnt wird. Wir haben uns noch gewundert, warum es mit ihrer Genesung nicht vorangeht und sie so verstört ist. Er hat auch Fotos geschossen, als ihr die Hände wieder in die "Boxhandschuhe" gesteckt wurden, obwohl wir das ausdrücklich untersagt haben!

Heute dann der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte: Jemand hat auf das Namenschild vor dem Zimmer meiner Oma, einen Teufel drauf gemalt. In dieser Klinik läuft komplett etwas falsch und mein Vater ist jetzt dort, und klärt mit dem roten Kreuz den Rücktransport zu uns nach Hause ab. Wir haben eigentlich überhaupt nicht die Mittel um meine Oma in diesem Zustand zu pflegen, da sie die letzten Tage öfters Wasseransammlungen im Hirn hatte. Deshalb sind wir jetzt entsprechend überfordert. Wir können ihr im Notfall ja schlecht einen Kateter setzten. Trotzdem wollen wir sie dort nicht behalten und uns das von der Klinik nicht gefallen lassen! Es wäre ihr Job gewesen, sich richtig um sie zu kümmern. Wir wollen uns am Montag bei der Krankenversicherung beschweren und überlegen auch einen Anwalt einzuschalten, haben wir aber rechtlich gesehen überhaupt eine Chance? Müssten für die ganzen Maßnahmen, welche das Pflegepersonal verwendet hat, nicht unsere Erlaubnis eingeholt werden?

Für das Anbinden an den Rollstuhl hat die Klinik z.B. eine richterliche Anordnung gebraucht. Für die anderen Maßnahmen wurde uns nichts dergleichen vorgelegt!

Ich bin für jede Antwort dankbar!

LG

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