Meine Mutter hat Demenz und seit ein paar Tagen spricht sie laufend unverständliche Worte mit Personen die nicht da sind. Sind das Halluzinationen?

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Das ist mit im Verlauf einer Demenz - die kann sich verschieden ausdrücken, und bei manchen ruft es eine Wahrnehmungsstörung auf auf Grund abnehmender Neurotransmitter-Signale. Diese werden dann meist durch Übersprungshandlung ausgedrückt oder "ersetzt"

Gibt es dagegen Medikamente? Du scheinst Dich gut auszukennen.Werde nichts ohne Arzt tun. Nur dami ich schon etwas mehr weiß. Danke im Voraus.

@tigram28

Dankedanke, und so weit ich weiß nicht, nein. Man kann die Symptome aber lindern, aber suche vorher einen Arzt mit ihr auf^^

Je nachdem wie hoch das Demenz Stadium bei ihr ist kann das sein das sie sich verstorbene Menschen einbildet oder sie in anderen Personen wiedererkennt.. ich kenn das aus dem Altersheim da hat auch eine demenzerkrankte einen anderen pfleger als hitler wiedererkannt...also wenn man demenz hat erinnert man sich oft an die Zeit früher zurück Langzeitgedächtnis funktioniert und kurzzeitgedächnis schlecht bis gar nicht...

Ja, das kann man  als Halluzination bezeichnen. Worin liegt das Problem? Stört oder beeinträchtigt das deine Mutter? Ein Neurologe oder Psychiater könnte dagegen Neuroleptika verschreiben. Lass die Finger davon! Solche Psychopharmaka würden deiner Mutter wesentlich mehr schaden als es gut für sie wäre die Halluzinationen zu unterdrücken!

Kann auch mit Schizophrenie zusammen hängen.
Arbeite als Altenpflegerin und eine Patientin hat Demenz und Schizophrenie. Sie sagt immer das andere "imaginäre Leute" ihr sagen was sie anziehen soll.

Sie hat keine Schizophrenie ist in psychologischer Behandlung.

Dann liegt es am Verlauf der Demenz.

Mit 19Jahren schon Demenz?

Hi, Ich, männlich, 19 Jahre habe Angst an Demenz erkrankt zu sein. In letzter Zeit habe ich, wenn auch nur ein Paar, Sachen vergessen. Angeblich soll ich meiner Mutter als auch meinem Vater gesagt haben, dass ich letzten Freitag aus irgendwelchen Gründen frei gehabt hätte, was aber nicht der Fall ist und erinnern das gesagt zu haben kann ich mich auch nicht. Das war das erste "Ereigniss", was in mir "Angst" auslöste. Seit dem achte ich darauf was ich so vergesse. Folge dessen habe ich ein paar Tage danach vergessen einen Kumpel morgens mitzunehmen und es erst auf halber Strecke bemerkt. Einmal habe ich vergessen die Brille beim fahren aufzusetzen (Muss mit Brille fahren)... Eben grade habe ich meinen Freunden was erzählt (Dass ich grad einen Tee trinke) und es ihnen nach 2Minuten nochmal erzählt und konnte mich nicht mehr dran erinnern es davor schon gesagt zu haben, obwohl ich es jetzt wieder weiß... Einen leicht schlechten Orientierungssinn hab ich auch in letzter Zeit, hatte die Ausfahrt beim Autofahren verpasst, da ich dachte es wäre noch einen Block weiter etc...Und noch viel mehr so kleine Dinge. Dazu verwechsel ich oft Wörter beim reden korrigiere mich aber dann sofort. Mein Schlafrythmus ist auch nicht der beste, schlafe immer wieder mal in einer Nacht nur 6-7h was für meine Verhältnisse nicht so super ist. All diese Anzeichen machen mir ziemlich Angst, denn mit 19 Jahren sein Gedächtnis zu verlieren ist ziemlich "blöd". Als Kind hatte ich schon ADS und musste dementsprechend Tabletten zur Konzentrion einnehmen, welche ich aber mit 15 Jahren nicht mehr genommen habe. Und verpeilt soll ich wohl schon immer gewesen sein, aber dass mit dem kompletten Vergessen von ein paar dieser eben genannten Dinge macht mir schon mächtig Angst, da ich mich ja trotz aufmerksam machen nicht mehr dran erinnern konnte :((. Ich hoffe es ist nichts ernstes und dass es wieder vorbei geht, aber was man im Internet so ließt :/. Was meint ihr, kann dass schon eine Demenz sein? Danke im Vorraus PS: Einen Termin beim Neurologen werde ich morgen machen.

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Wieso der Vater (75) zur Wutmaschine wird und ist? Demenz?

Hallo Leute!

Ich habe diesen Artikel gelesen und verstehe aber jetzt nicht genau, WIESO Demenz zu Boshaftigkeit führen kann oder zum dauernden meckern des alten Menschen?

Ich kann verstehen, dass sich ältere Menschen beschweren, weil sie sich nicht mehr gebraucht fühlen oder sie denken, ihr Leben war es nicht Wert.

Ich persönlich lebe mit meinem Vater alleine und ich mache ALLES, wirklich ALLES für ihn, jetzt vor allem, da er im Krankenhaus ist und er kaum deutsch spricht. Ich bin Dolmetscher, Kindermädchen, Student, Putzhilfe,Versicherungsagent zu gleich und bin noch damit beschäftigt alles in die neue Wohnung zu räumen.

Verstehen tue ich nur nicht, wieso mein Vater (75) immer nur mit mir meckert oder selbst Wutanfälle bekommt, dabei tue ich doch alles für ihn.

Wie kann eine Demenz da sein? Er meint auch öfters, er vergisst alles immer wieder.

Wie kann Demenz also Boshaftigkeit machen, wie im Artikel beschrieben?

P.S Ich kann ihn nicht alleine lassen. Keine Freunde hat er, keine Verwanten, er hat nur mich und er kann auch ohne mich NICHTS erledigen und machen. Allein schon wegen der Sprache. Eben als ich ihn in die Reha gebracht habe, wegen seinem Rücken , weil die Wirbelsäule versteift wurde, wurde er wieder aggressiv. Auch als er für 2 Tage nach Hause kam und hier wegen dem Umzug ich Kartons füllen musst , kam nur von ihm

" Nichts kann man anderen überlassen " "Du hast das Falsch gemacht"

Ich bin ratlos und frage mich tatsächlich manchmal, wieso ich eigentlich bei ihm bleibe und ihm helfe, obwohl ich ihn schon hätte IMMER verlassen müssen.

Dauernd nur Nörgeleien, dies klappt nicht, das klappt nicht, nichts kann man anderen überlassen. Ich lebe schon seit längerer Zeit für einen 75 jährigen und für mich 25 jährigen. Also für 2 Menschen lebe ich. Und wenn man für eine Person doch alles tut und macht, was in seiner Macht steht, dann muss der Person doch klar werden, dass man sie sehr lieb hat, aber wieso wird sie dann beleidigend und dauern wütend, auf mich? Obwohl ich alles tue. Waschen, Kochen, Einkaufen, Versicherungen, Briefe beantworten, Strom, Wasser, neue Wohnung, Immobilien, Uni, seine Behinderung durch die Operation, die Fahrerei, das ganze Dolmetschen bei den Ärzten und den Schwester, ich bin sogar 24 H abrufbereit, für den Fall das etwas ist, oder mein Vater nichts versteht, was die Ärzte von ihm wollen.

Es gibt keine Familie mehr, auch keine Ehefrau (meine Mutter). Da sie am Krebs verstorben ist. Ich habe ihm heute bei der Aufnahme seine Sachen auf das Bett geschmissen , nachdem er wieder total aggressiv geworden ist auf mich. Ich spüre das, weil ich immer Herzrasen und Bluthochdruck bekomme durch seine Laune und bin dann einfach abgehauen, weil er sehen soll, dass er ohne mich nichts kann. Mir reicht es auch jetzt, wobei ich immer und immer wieder zurückkehre, da ich auch ihn aufpassen muss.

Die neue Eigentumswohnung, da werden wir zwei auch wohnen.

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