Mein Vater benimmt sich wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

wie du schreibst, hat er sich ja vermutlich schon immer so benommen und ist vermutlich "nur" ein unverbesserlicher Egoist. Und wenn DUUUU darunter leidest, dann musst DUUU dir auch Hilfe suchen. Denn Duuuuuu bist diejenige, die sonst daran erkranken wird. Also : Therapeuten suchen und daran arbeiten. Denn es gilt zu schauen, warum du deinen Vater nicht sich selbst überlassen kannst bzw. ihn in ein Heim gehen läßt. Woher sind diese Schuldgefühle ??? Denk immer daran : Man kann nie einen anderen Menschen ändern ...immer nur sich selbst !!!! Viel Glück dabei !

Weil ich meinen Vater liebe? Und er immer mein "Held" war. Und jetzt er rauskommt, was für ein Ars... er ist......deswegen wahrscheinlich...Und ansonsten hast Du natürlich recht, das es eher darum geht, mein Verhalten bzw. meine Reaktion asuf ihn zu verändern, weil er wird es mit über 75 nimmer tun..... Aber ich finds gut, das nochmal so gesagt zu bekommen...Danke

@Valeria77

ich kenne das gut ... habe meinen Vater auch sehr geliebt trotz ...... Aber auch ich habe meinen Weg gefunden, damit umzugehen ...aber ich BIN erst sehr krank geworden , bevor ich es lernte. Also : mach nicht den gleichen Fehler ;-)

@nixi001

Danke:-) Den Hang krank zu werden habe ich nämlich eh schon....leider....

Bei dem Krankheitsbild hätte dein Vater sicher Anrecht auf Pflegestufe eins. Das bedetuet, dass er jemanden zu deiner Entlastung beauftragen könnte. Vielleicht könnt ihr es so einrichten, dass du einen Tag in der Woche völlig "vaterfrei" hast. Kein Blutdruckmessen, kein Zuckerkontrollieren, kein Kochen für Vater, kein Haushalt. Vielleicht kann dich das ein bisschen entlasten. Auch deine Geschwister können dich mal unterstüzen. Vielleicht holen sie Papa mal einen ganzen Tag zu sich und unternehmen was mit ihm.

Er bekommt leider keine! Dafür ist er zu fit. Er kann sich waschen und anziehen, ein Brot machen, einkaufen....Und wenn er sich anstengen würde auch selber messen und die Spritze aufziehen...Essen auf Rädern und ein Medikamentensteller wäre das einzigste und das müsste ich bezahlen.....Habs schon versucht :-( Das ist nämlich ein weiteres Problem, er bemüht sich nicht, andererseits nervt es ihn so angewiesen zu sein.....

Bei einem Schlaganfall sterben Bereiche vom Gehirn ab und sind verloren für immer.

Scheinbar hat es bei deinem Vater leider wichtige Bereiche erwischt und sein ^^Rechner^^ funktioniert nicht mehr ganz richtig.

Am einfachsten kann man sich das vorstellen wie einen Computer der irgendwie seltsame Sachen macht und nicht mehr so funktioniert wie man es gewohnt war. Leider kann man den ^^Rechner^^ beim Menschen nicht neustarten oder einfach löschen und neu bespielen. Mit zunehmenden Alter wird das alles noch schlimmer und du solltest über eine Unterbringung in einer Psychologischen Einrichtung nachdenken ehe es noch ernsthafte Verletzte gibt.

Aus deinem Text meine ich zu erkennen das die Situation so unhaltbar ist und es in ein zwei Jahren sowiso einen großen Knall gibt. Es ist besser vor diesem Knall alle Sachen zu regeln.

Grüße

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