Maßnahmen vom AA

5 Antworten

Kommt auf die Definition an: Wenn man wirklich GAR KEINE Leistungen vom Amt kriegt,muss man an so einer Maßnahme auch nicht teilnehmen. ABER: Viele Leute vergessen,daß zu den Leistungen auch die Sozialbeiträge gehören,die das Amt u.U. auch bei den Leuten zahlt,die sonst keine Leistung (d.h. ALG 1 oder 2) beziehen. Auch die Zahlung der Sozialbeiträge kann durch das Amt eingestellt werden. In dem Fall muss man also trotz scheinbar keinem Bezug so eine Maßnahme antreten. Oder anders gesagt: Kriegst du kein Geld vom Amt und musst du deine Sozialbeiträge selber löhnen,hat dir das Amt nix zu sagen. Bezahlt das Amt zumindest deine Sozialbeiträge,musst du so eine Maßnahme leider antreten.

So munter mit dem Ablehnen geht das nicht. Du kannst auf jeden Fall in eine Sperrfrist oder Leistungskürzung kommen, wenn Du ablehnst oder einfach nicht hingehst.

Man kann ja nicht immer direkt davon ausgehen, dass alle Maßnahmen vom Arbeitsamt lästig oder sinnlos sind. Ich bin neulich mal auf die Seite www.esf-meine-geschichte.de gestoßen und da sieht man wie toll solche Maßnahmen sein können. Schaut es euch mal an, vielleicht motiviert euch das ja genauso wie mich!

Wenn man kein Leistungsempänger mehr ist hat das grundlose Ablehnen einer Arbeitsstelle wahrscheinlich eine Vermittlungssperre zur Folge. Man gilt dann nicht mehr als arbeitssuchend und bekommt dann auch keine Rentenpunkte mehr.

Die sperren schnell mal das Geld. Ist es denn eine sinnvolle oder eine sinnlose Maßnahme?

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