Macht man Chemo wenn man weiß,dass der Patient sterben wird?

5 Antworten

Eine Chemo wird nur gemacht, wenn es dem Patienten zumutbar ist und auch, wenn es sinnvoll ist. Es wird immer in einer Runder von Ärzten über jeden Patienten besprochen, welche Therapie er bekommen soll bzw. welche ihm zuzumuten ist. Dabei wird immer sein gesundheitlicher Zustand berücksichtigt. Die Blutwerte werden regelmäßig überprüft. Die Leukozyten dürfen z.B. nicht zu niedrig sein, ansonsten wird die Chemo verschoben. Wenn also abzusehen ist, dass der Patient sterben würde, glaube ich nicht, dass sie ihm trotz dem eine Chemo zumuten würden. Lass den Kopf nicht hängen!

hm, Lebensgefahr kann ja auch bestehen, wenn es trotz allem noch Chancen gibt. Metastasen sind zwar gar nicht gut, aber es kommt auch immer drauf an, wo und wie viele. Ich denke, wenn es wirklich so ist, dass es keine Chance aus Sicht der Ärzte gibt, dann wird keine Chemo gemacht (war bei meiner Oma so - das hatte einfach keinen Sinn mehr, leider...). Deshalb glaube ich schon, dass es bei deiner Mama anders ausschaut. Aber ich bin keine Ärztin und kann das nicht beurteilen.

Da musst du wirklich den Ärzten, mit der Bitte um eine ehrliche Antwort, die Pistole auf die Brust setzen.

Ich wünsche euch alles Gute. Nicht vorschnell die Hoffnung aufgeben!

Man versucht grundsätzlich das Leben des Menschen zu retten,bei Krebs geschieht das halt durch Chemotherapie und durch Bestrahlungen.Das kann gut gehen was sehr oft der Fall ist, aber es kann auch schief gehen weil die Krankheit zu agresiv ist,mir ist das leider im Fall meiner Frau passiert ( Gebärmutterhalskrebs 34 jahre ) Im Fall deiner Mutter rate ich dir aber ..... NICHT AUFGEBEN und an das Gute glauben,sprich mit den Ärtzten,frage ihnen Löcher in den Bauch,das ist dein Recht. Verstehe bitte ,eine solch schlimme Erkrankung wie der Krebs ist wirklich in sehr sehr vielen Fällen heilbar,ich kenne persöhnlich genug die waren sehr schlimm dran,und trinken heute noch ihr Bierchen... Mensch mach dich bloß nicht verrückt sonder kämpfe mit deiner Mutter zusammen und gib ihr Hoffnung indem du ihr zeigst das du welche hast..... Wenn du noch Fragen hast , kontaktiere mich bitte ( rambosoft@yahoo.de ) ich versuche gerne dir zu helfen.. Gruß Rambosoft

Meine Mutter ist leider am 15.03. verstorben. Sie war total verkrebst und keiner hat was gesagt...

hoi,

deine mutter sollte ganz dringend eine patientenverfügung machen.

liegt keine patientenverfügung vor, müssen die ärzte alles tun, was das leben verlängert, ganz gleich, wieviel quälerei es auch bedeutet.

in einer patientenverfügung kann man bestimmen, welche lebensverlängernden massnahmen durchgeführt werden dürfen und welche nicht. ebenso der einsatz von schmerzmitteln im lebensendstadium, die in einer wirksamen dosis das leben verkürzen.

einen guten vordruck gibts bei der DAK. man kann ihn dort auch bekommen (geschäftsstelle), wenn man nicht in der DAK ist.

die patientenverfügung muss handschriftlich verfasst und von zwei zeugen unterzeichnet werden, damit sie gültig ist. zudem muss der patient zum zeitpunkt des verfassens zurechnungsfähig (im besitz der vollen geistigen kräfte) sein, um eine gültige verfügung machen zu können.

sprecht mit dem arzt darüber, dass eventuell noch eine patientenverfügung gemacht werden soll. dazu kann es ja notwendig sein, opiathaltige schmerzmittel abzusetzen.

auch ein arzt wird froh sein, das leben eines patienten nicht um jeden preis verlängern zu müssen, sondern im notfall eine eindeutige willenserklärung des patienten vorliegen zu haben. nur dann darf er massnahmen ergreifen, die er einfach aus humanitären gründen ergreifen möchte, aber ohne eine willensverfügung nicht ergreifen darf.

nochmal: ohne patientenverfügung müssen die ärzte alles tun, um das leben zu verlängern. sie dürfen den patienten nicht sterben lassen...

besorgt euch so einen vordruck gleich morgen...

ich wünsche euch viel kraft für die nächste zeit.

Hallo, es tut mir sehr leid, was da gerade passiert....aber ich habe mit meinem Vater ähnliches durchgemacht....er bekam vor 2 Jahren die Diagnose heller Hautkrebs...nicht so schlimm kann man behandeln????? Ja so ein Irrtum....dieser Krebs hat sich vom Ohrläppchen aus durch seine ganzen Kopf gefressen....er hatte 2 große Operationen und war völlig entstellt.....er konnte nicht mehr richtig essen und hat auch noch viele schmerzhafte Bestrahlungen überstanden....es war furchtbar mit anzusehen wie er immer mehr zerfällt und man nichts tun kann, Ich war wütend und hilflos....unsagbar traurig und wollte ihm trotzdem eine Stütze sein....das hat so viel Kraft gekostet!!!!! Vor 5 Wochen erhielt er die bittere Wahrheit, dass er Metastasen in Lunge und Leber hat......das war so hart und hat mir fast die Luft zum Atmen geraubt..... Man hat ihn zum Sterben nach Hause geschickt mit der Aussage er könne noch eine palliative Chemo machen, um das Wachsen der Matastasen zu verringern....er wollte das unbedingt probieren, um noch ein paar Wochen oder Monate mit meiner Mutter zu verbringen......doch nach drei Tagen Chemo hat er abgebrochen, weil er nicht mehr konnte und keine Kraft mehr hatte..... Meine Mutter hat ihm versprochen, dass er zu Hause sterben darf....dabei hat sie der Palliativ-Verein unterstützt....die waren toll und eine große Hilfe, aber zum Schluss waren die Schmerzen so schrecklich, dass er für die Gabe von den hohen Morphiumdosen ins Krankenhaus mußte...das war zu Hause nicht mehr erlaubt... Meine Vater ist dann letzte Woche Samstag für immer eingeschlafen und ich durfte seine Hand halten, obwohl ich 300 km entfernt wohne und noch hinfahren musste....er hat gewartet bis ich da war...und ist dann gegangen...... Mein Vater fehlt mir jeden Tag und ich vermisse unsere Telefongespräche und sein Lachen, wenn ich ihm etwas erzählt habe....es tut so unglaublich weh zu wissen, dass er nie mehr wiederkommt...nieeeee Aber jetzt hat er keine Schmerzen mehr und hat seinen Frieden gefunden......und ich bin froh meinen Mann und meine 3 Kinder( 25, 21, 16) zu haben, die mir in dieser Zeit eine große Stütze waren und sind...... Achte ganz besonderst darauf, dass bei Deiner Mutter eine Patientenverfügung da ist....wir waren alle froh, dass mein Vater diese hatte !!! Ich wünsche Dir für die nächste Zeit viel Kraft und eine Familie und Freunde die Dich unterstützen.

Ich benötige eure ehrliche Hilfe , was hättet ihr in meiner stelle gemacht oder entschieden , siehe Details und Lage unten?

Also die DRV hatte mir im letzten Jahr 2015 eine 4 Wochen Stationäre Reha Bewilligt , nun im Februar 2016 bekam ich von der Klinik die Anweisungen das ich Rechtzeitig um 09:30 Uhr da seien soll das ich mein Zimmer als Patient entgegen nehmen kann auf der Psychosomatischer Station und das ich auch gleich Frühstücken kann gehen. Am 21.04.2016 bin ich um 05:30 Uhr weggefahren mit meinem eigenem Pkw bis in den Schwarzwald 275 Km , nun durch den viel Wahnsinnigen Straßenverkehr mit viel Stau bin ich da um 08:40 Uhr angekommen mit Freude das ich mein Zimmer entgegen nehmen kann und Frühstücken kann . So nun bei der Anmeldung sah die Organisatorische Lage ganz anderes aus, man sagte mir bei der Rezeption das mein Zimmer Belegt sei und es gab eine kurzfristige Änderung , man sagte mir ich soll mein Gepäck aus dem Auto noch nicht rausholen bis nicht ein Zimmer vorhanden sei , nun müssen sie Improvisieren und der Hausmeister müsse ein Zimmer vorrichten und es sei im Putzen und es könnte sich hinauszögern bis am späten Nachmittag . Da war mir einmal klar die Chaotische Organisation mit Schlamperei . Nun hatte mir die Rezeption gesagt ich soll mich auf Station 4 melden , mein Gott wie ich da hoch kam , eine dunkle Station , Flur Durchleuchtung mit Außenlicht null , nur das normale Licht war vorhanden , da kamen mir Patienten entgegen was schlecht Psychisch dran waren , ich konnte auch Flüchtlinge ( Frauen ) sehen was verschleiert waren , also die Station war schon Unfreundlich , ich habe gebeten um ein Zimmer auf der Station 3 wo die Lage viel besser war , es wurde mir verweigert , dann kam die Schwester sie soll mich in die Kartei aufnehmen , die Blut Voruntersuchung ist ausgeblieben den sie hätten keine Zeit sie müssten Frühstücken gehen , eine Station Schwester sagte mir die Sitten des Hauses , was ich für übertrieben halte, dann sagte man mir das es in der Zeit der Reha Chaotische Termin Zeiten vorhanden sei. Was mir merkwürdig war hat die Schwester in die Kartei Gast eingetragen und nicht Patient . Dann sagten sie mir ich soll mir die Zeit vertreiben mit der Erkundung der Umgebung . Mir war sofort klar " das ich da NICHT bleiben konnte ,eine Therapie wäre für unmöglich gewesen " - die Station Ärzte sehr Kalt . Dann bin ich zur Station gegangen und mitgeteilt das ich meine Stationäre Reha FREIWILLIG verzichte , dann hat man mich Pflichtend zum Psychologen getragen das die mich überzeugt zu bleiben , ich sprach mit ihr und sie schaute ständig auf die Zimmer Decke , leider konnte mich die Psychologin nicht Überzeugen , die Schwester hat die Aufnahme in der Verwaltung Storniert und weg war ich wie der Wind. 90.-€ Kosten kaputt , 550 Km umsonst gefahren . Ich habe der Rentenversicherung alles mitgeteilt , ich habe denen gesagt ich verzichte Freiwillig auf die Bewilligung der Reha. Ich war in vielen Reha und Kuren , aber so eine Schlamperei habe ich selten noch angetroffen . Die Beste Reha gibt es über die Krankenkasse. Nie mehr über die DRV. mfg

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