Lohnt es sich noch fürs medizinstudium zu warten?

5 Antworten

Irgendwann kommst du über die Wartezeit rein. Diese Wartezeit kannst du im Internet nachschlagen.

Damit sich Wartezeit sammelt, musst du einfach nur ein Abi machen und irgendwie die Zeit sinnvoll verbringen. Du darfst in keiner Hochschule oder Uni zu irgendeinem Studium eingeschrieben sein, denn in der Zeit sammelt sich keine Wartezeit. 

Reform bezüglich mehr Plätzen ist nicht in Sicht. Wäre auch ein riesiger Aufwand, weil für mehr Studenten brauchts mehr Übungsplätze, mehr Praktikumsplätze, mehr freiwillige Leichen... 

Ob du warten willst, musst du dir überlegen. Du weißt, wie alt du dann wärst, wenn du nach Wartezeit+Studium mit der Arbeit anfangen könntest... Dann bist du aber, unter den Ärzten, der Depp vom Dienst, der die Nachtwachen besetzt und noch nichtmal nen Doktortitel hat. Sprich, dann fängst du an dich hochzuarbeiten.

Das entscheidet jeder für sich selbst. 

Wenn du der Ansicht bist, dass du unbedingt Medizin studieren musst und es keine Alternative für dich gibt, dann warte. Wie lange du schlussendlich warten musst, kann keiner vorhersehen. Aktuell sind es 14 Wartesemester. Und die Anzahl steigt. Eine Reform wird es vermutlich nicht geben und das finde ich gut. Warum sollten Bewerber mit einer Ausbildung bevorzugt werden? Welchen Sinn hätte es dann noch, sich in der Oberstufe anzustrengen? Gleichzeitig würde das aber auch bedeuten, dass ein Arzt seinen Beruf nur eine kürzere Zeit ausüben könnte aufgrund seines höheren Alters, was wiederum die Probleme des Gesundheitssystems verstärken würde.  

Die Kapazitäten sind bereits ausgeschöpft, was man anhand der Entwicklungen der Erfolge der Studienplatzklagen erkennen kann. Auch können nicht einfach mal so mehr Studienplätze geschaffen werden. Ansonsten müssten Studiengebühren eingeführt werden, was allerdings wiederum nicht mit unseren Gesetzen vereinbar ist.

PS: Diejenigen, die die Ansicht vertreten, für sie gäbe es keine Alternative und sie müssten unbedingt Arzt werden, sind meist die, deren Traumblase am schnellsten zerplatzt aufgrund falscher Vorstellungen vom Studium und vom Beruf.

Maximum gibt es nicht. Diese Jahre sind die Mindestwartezeit. Es kann auch sein das du nie rein kommst. Es kann leider nicht jeder Medizin studieren. Du solltest dir überlegen was dir ein Medizinstudium wert ist. Überlegung aufstellen ob vielleicht Zahnmedizin oder Tiermedizin eine Alternative wäre. Dort ist der NC nicht so hoch.

Wenn nein dann mal Alternativen überlegen. Es gibt noch andere schöne Berufe für die man ein Studium braucht oder nicht.

Die gesamte Vergabepraxis der Studienplätze wird zur Zeit vom Bundesverfassungsgericht überprüft. Hier geht es vor allem um die lange Wartezeit bei den NC Studiengängen, welche gesetzeswiderig ist. Es gibt gute Chancen, daß das bisherige Vergabesystem gekippt wird. Als Alternative steht dann eine zentrale Eingangsprüfung im Raum, an der sich jeder Abiturient beteilligen kann, unabhängig von den Noten. Möglich ist auch, daß für die Zulassung zum Medizinstudium ergänzend gewisse Pflichtleistungsfächer z.B. Biologie, Chemie verlangt werden. Aber das System wird sich sicher ändern, da alle Beteiligten es für reformbedüftig halten. Als Überbrückung kannst du ja eine Ausbildungv zum Krankenpfleger oder Rettungsassistent machen. Das wird im derzeitigen System auf die Wartezeit angerechnet.

Nur weil es viele für Reformbedurftig halten wird sich daran nichts ändern. Bafög ist auch schon längst Reformbedurftig und die Altersgrenze müsste abgeschafft werden, da es die älteren Absolventen von vornherein ausschließt. Passieren tut da aber auch nichts.

Die wartenden mit einem berufsabschluss eher bevorugt?

Warum sollte man mit einer Berufsausbildung bevorzugt werden? Gleiches Recht für alle und es gilt nach wie vor der NC. Von mehr Studienplätzen wurde erst kürzlich gesprochen, umgesetzt ist da noch lange nichts.

jemand der nicht nur das abitur hat, sondern auch eine medizinnahe ausbildung absolvier hat.... naturlich gäbe es da einen grund für Pfleger, arzthelfer oder auch Sanitäter einen höheren anspruch auf einen studienplatz zu haben! punkt

@pharmaceutics

Hätte/wäre/sollte ist aber nicht und es gibt nach wie vor gewisse Grundvoraussetzungen. Eine Berufsausbildung im medizinischen Bereich verschafft weder Vorteile noch befähigt es zu einem Medizinstudium.

Das kannst du noch so trotzig und wehement vertreten. Beschweren kannst du dich beim Vorstand der medizinischen Fakultät und ihm erklären wie was zu sein hat :-)

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