Lösung wenn Kind Katzenallergie hat?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja war bei mir genauso. Bin dann zum Hautarzt und habe mich desensibilsieren lassen. Danach war die Allergie dann weg. Heute haben wir 3 Katzen, ich keine Beschwserden mehr. Wird von der Kasse gezahlt.

Das kann man bei Kindern auch machen, ist ungefährlich! Ich wünsche Euch Ihr könnt Eure Fellnase behalten.

Das kann man bei Kindern auch machen, ist ungefährlich! 

Ich lese das gerade. Das stimmt aber überhaupt nicht, was du da schreibst. Kaum ein Arzt desensibilisiert minderjährige, da die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks viel zu groß ist. Bei Erwachsenen ist die Gefahr geringer. Unser Kinderarzt hat früher auch desensibilisiert. Nachdem ein Kind in seiner Praxis gestorben ist, lehnt er die Behandlung ab!

Desensibilisierung ist zwar hilfreich, aber NICHT ungefährlich. Aus dem Grund muss man nach der Spritze eine halbe Stunde in der Praxis warten, um einen allergischen Schock auszuschließen.

Ich befürworte die Desensibilisierung, habe sie selber gemacht, aber ich finde es nicht in Ordnung, zu verbreiten, es wäre ungefährlich. Bei den meisten Menschen gibt es nicht mehr als einen geschwollenen Arm nach der Spritze, aber es kann auch so aussehen, bis hin zum Tod (selten, kommt aber immer wieder vor).

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/hyposensibilisierung-bei-allergie-hautausschlag-und-schock-a-1017899.html

@polarbaer64

Du hast Recht mit dem was du schreibst. Ich musste auch immer etwas sitzen bleiben nach der Spritze. Wir reden denke ich hier nicht von Kindern die 12 Jahre oder jünger sind oder? Bei meinem Zahnarzt ist auch ein Patient in der Praxis nach 2 Spritzen ins Zahnfleisch gestorben.  Es kann schon vorkommen das so was passiert aber im allgemeinen  ist bei Jugendlichen dagegen nichts einzuwenden.

BEHALTEN !!!

Warum müssen immer alle Leute die Katzen abgeben, nur weil jemand dagegen allergisch ist? Das ist absolut unnötig. Der Körper immunisiert sich gegen EIGENE Katzen selbstständig, d.h., Katzen, die immer um einen herum sind, machen einem irgendwann nichts mehr aus. Was nicht heißt, dass fremde Katzen keine Allergie auslösen. Ich selbst lebe seit 35 Jahren mit Katzen verschiedenster Arten, mit langem und mit kurzem Fell. Ich habe seit frühester Kindheit eine Katzenallergie, und immer, wenn eine Katze NEU dazu kommt, kribbelt es in den Augen, im Hals, in der Nase... . - wenn die Katze mal eine Zeit (Maßsstab etwa 3 Monate) da ist, verliert sich das langsam. - Auch mein großer Sohn, mittlerweile 14, hat eine Katzenallergie. Bei ihm ist es ebenso. Ich hätte niemals deswegen eine Katze hergegeben. Wir hängen genauso wie du an den Tigern. Es ist absolute Einstellungssache, ob man mit ein bisschen Kribbeln leben kann, oder ob man zugunsten einer kribbelfreien Nase und tränenfreien Augen lieber die Katze weggibt. Dann kribbelt es aber immer noch von anderen Katzen, die man ja auch nicht immer umgehen kann. - Ich kenne viele Leute, die trotz Allergie Katzen halten. Alle sind kerngesund und leben mit dem bisschen Kribbeln.

Ich persönlich habe mich gegen Katzen desensibilisieren lassen, da ich sowieso eine Desensibilisierung hatte machen lassen, und es auf dieses eine Allergen nun auch nicht mehr ankam. Man kann das machen, muß aber nicht. Mein Sohn lebt bisher ohne Desensibilisierung mit der Katzenallergie. Wenn mal eine Katze neu bei uns ist, nimmt er Allergietabletten (für kleinere Kinder Tröpfchen). Das muß er auch, wenn die Heuschnupfenzeit kommt. Dein Kind ist sicher auch nicht nur gegen Katzen allergisch.

Also gönn deinem Kind und euch die Katze. - Einziger Grund, die Katze wirklich abzugeben, wäre für mich, wenn ein Kind davon wirklich todkrank wird. Aber das ist wohl bei einer Million einmal der Fall. Sicher nicht gerade bei dir, hoffe ich :o) .

Weiterhin viel Freude mit eurem Tigerchen :o) .

Je nachdem wie schwer die algerische Reaktion ausfällt. Das Problem ist, dass sich die Allergene mit dem Hausstaub verbinden und deshalb eine räumliche Trennung auch nicht wirklich funktioniert. 

Eine Desensibilisierung kann man versuchen, muss aber nicht immer die versprochene Wirkung erzielen. Ich selbst musste diese Erfahrung leider machen. Nach kurzer Besserung kamen die alten Beschwerden wieder..

Hier steht noch mehr:

http://kinderzimmer.de/ratgeber-baby-katzenallergie/

Es gibt nur eine Lösung, Katze abschaffen. Ansonsten hat das Kind einen langen Leidensweg. Das muss man keinem Kind antun.

Wie alt uns Euer Kleinster? Und wie wirkt sich die Allergie aus? Bei meinem Kind wurde das auch festgestellt und die Ärzte im Krankenhaus hatten nichts Besseres zu sagen als "Katze abschaffen". Das jedoch wäre für mich nie infrage gekommen. Deshalb sprach ich nochmal mit meinem Hausarzt. Der, ein typischer, normal denkender Land-Arzt, hielt den Ratschlag der Klinik-Ärzte für völlig übertriebenen Unsinn. Woraufhin wir die Katzen behielten, allerdings ein paar Regeln beachteten. Und es funktionierte! - Der Ratschlag (mehr Schlag als Rat!), das Tier kurzerhand abzugeben, ist in vielen Fällen ein viel zu verfrühter "Tip", der ja auch hier von vielen Antwortenden ganz locker aus dem Ärmel geschüttelt wurde, ohne überhaupt Genaueres zu wissen.

Er ist 7 und er bekommt Schnappatmungen bzw. Husten.

Danke für die Tips. Werde nochmal mit einem anderen Arzt sprechen als heute.

@Dadaist

Unser Kind hatte die gleichen Symptome. Ich kann nur raten, nicht verfrüht zu entscheiden. Die erste Entscheidung, die wir damals trafen, war: Kinderzimmer ist für Katzen tabu. Das hat schon viel gebracht. Wünsche Euch alles Gute.

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