Lebenserwartung bei gestreutem Prostatakrebs?

4 Antworten

Bei Krebs kann einem das Alter sehr entgegen kommen - denn nicht nur die Zellen erneuern sich langsamer auch die Krebszellen wachsen oft langsamer (der gleiche Krebs ist somit weniger aggressiv als bei jungen Menschen).

Zudem ist der Prostatakrebs an sich einer der relativ langsam fortschreitet https://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Fokus/Prostatakrebs/Aktuell/Prostatakrebs_Wie_sinnvoll_ist_die_Therapie_im_hohen_Alter.php

Sozusagen doppelt langsam - was eindeutig positiv ist 😊

Dies wiederspiegelt sich auch darin, dass gegen die Knochenmetastasten nicht unmittelbar ein Therapieansatz ergriffen wurde sondern abwarten als bessere Option erachtet wird. Knochenmetastasen sind übrigens die häufigsten Ableger beim Prostatakrebs

Auch bei diesem ausführlichen Artikel steht (ähnl wie beim obigen Link)

Eine fortgeschrittene Krebserkrankung ist für alle betroffenen Männer, aber auch ihre Angehörigen kein einfaches Thema. ... Ältere Patienten mit Prostatakrebs müssen zwar nicht zwangsläufig damit rechnen, dass sich ihre Lebenserwartung verkürzt.

www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/prostatakrebs/stadium-fortgeschritten.php

Die Ärzte halten sich weniger bedeckt sondern vielmehr werden sie es nicht genauer wissen.

Mit der Bestrahlung und auch anschliessend wird er sicherlich engmaschig betreut - sollte sich etwas signifikant ändern würden Euch dies die Ärzte auch mitteilen insbes. wenn eine Verschlechterung resp. absehbare Lebensverkürzung einträfe.

Geniesst Euch, den Moment und das Leben und seid zuversichtlich (dies scheint mir durchaus angebracht) 😊

Ich war im Krankenhaus einige Wochen mit einem Mann auf dem Zimmer, der schon 20 Jahre mit Prostatakrebs lebte, sogar recht gut. Aber im 20. Jahr starb er dann an zahlreichen Metastasen...mit 73. Man muss allerdings auch sagen, dass das hohe Alter dem Krebs gar nicht entgegenkommt, dann wächst er nicht mehr so schnell.

Das kann nicht mal ein Arzt sagen.

Ich kannte jemanden, der innerhalb von 2 Jahren nach der Diagnose verstorben ist.

Der Tod kann auch eine Erlösung sein. Klingt zwar hart, ist aber eine Tatsache.

Definitiv auf alle Fälle ist das so! Im Moment ist die Lebensqualität aber noch gut.

@meisengeige

ich muss noch dazu sagen, bei meinem Mann wurde der Krebs schon 2006 entdeckt und behandelt. Die ersten Metastasen traten eben 2015 auf.

ich schätze zwischen einem halben Jahr und 10 Jahren

oh danke! Recht grosse Zeitspanne. Dann gibt es ja durchaus Hoffnung.

die Hoffnung stirbt zuletzt!

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