Künstliches Koma was ist das?

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„Künstliches Koma“, „künstlicher Tiefschlaf“ [Bearbeiten]

Diese vor allem in den Medien genutzten Begriffe[1] bezeichnen eine medikamentös herbeigeführte Bewusstseinsminderung, die nach dem Absetzen der Arzneistoffe reversibel ist. Darum sollte hier die Benutzung des Begriffes Koma vermieden werden, da Koma im medizinischen Sinne einen ungeregelten Bewusstseinsverlust beschreibt. Treffender sind die Begriffe Sedierung oder Langzeit-Narkose. Sedierung ist ein kontrollierter Zustand; Patienten, die in schwierigen Phasen einer Intensivbehandlung betäubt werden, erhalten zu diesem Zweck Medikamente in wirkungsabhängiger Dosierung. Dabei werden, meist in Kombination, Medikamente mit verschiedener Wirkung eingesetzt: Schlaf- und Beruhigungsmittel (Sedativa, Hypnotika, etwa Benzodiazepine oder Propofol), Schmerzmittel (Opioidanalgetika), andere Narkotika sowie Psychopharmaka. Auch beatmete Patienten werden manchmal nicht die ganze Zeit in tiefer Narkose gehalten, wenn möglich nur sediert (vgl. Ramsay-Skala).[2]

Durch Beobachtung, Patientenbefragungen und technische Überwachungs- und Untersuchungsmethoden ist das Bild immer differenzierter geworden, welche Leistungen des Gehirns während einer Narkose, gerade auch Dauernarkose, herabgesetzt werden: Wachheit (Vigilanz), Stress, Schmerzempfindung, Angst, motorische Reaktion, Erinnerung. Die meisten eingesetzten Medikamente beeinflussen mehrere Hirnleistungen, mit unterschiedlichem Schwergewicht.

Dabei gibt es nicht nur Unterschiede von Medikament zu Medikament, sondern auch in der Wirkung desselben Medikamentes auf verschiedene Patienten. So kann ein gut sedierter, aber durchaus nicht komatöser Patient bei Behandlungsmaßnahmen kooperieren, ohne sich anschließend an irgendetwas zu erinnern (Amnesie), ein bewegungslos und ohne vegetative Stresszeichen im Bett liegender Patient sich nachher an zahlreiche Einzelheiten erinnern, ein dritter trotz hoher Dosen an Beruhigungs- und Schmerzmitteln zwar nicht ansprechbar, aber motorisch unruhig sein.

ist von wikipedia...

Von einem künstlichen Koma spricht man, wenn der Patient mit Hilfe von Narkosemitteln in einen tiefen Schlaf versetzt wird. Koma deshalb, weil der Betreffende von alleine nicht aufwacht. Wenn der Patient aufwachen soll, werden die NArkotika abgesetzt und er wacht dann auf. Ein künstliches Koma wird immer dann "eingesetzt" wenn der Patient absoulute Ruhe braucht um zu gesunden. Wenn also dein Vater eine oder mehrere Op´s hinter sich hat, dann hat man das wohl gemacht um seinem Organismus die Ruhe zu geben sich zu erholen. Was deine Bedenken angeht, ob er "mitkriegt" das du da bist: Viele Ärzte sind der Überzeugung, das ein Mensch der im Komal liegt durchaus wahrnimmt das jemand an seinem Bett sitzt und sich um ihn kümmert. Allerdings wirst du seitens deines Vaters wohl keine äusserliche Reaktion feststellen können. Beatmet wird dein Vater , weil in diesem extrem tiefen Schlaf der Atemreflex gestört, bzw nicht mher vorhanden ist.

Im künstlichen Koma werden kranke bzw. schwerkranke Patienten gebracht um eine Besserung herbeizuführen. Durch das künstliche Koma erleiden die Kranken keine Schmerzen. Sie werden in Ruhe gesetzt und sollen durch Schlaf schneller genesen. aauch wenn dein Vater im Koma liegt so rede mit ihm, man sagt, dass die Komapatienten trotzdem alles mitbekommen. Frage ihn ruhig, wie es ihm geht. Erzähle von deinen Tagesablauf und sage viel poitives. Ich wünsche deinen Papa alles Liebe und recht gute Besserung. Liebe Grüße von bienemaus63

Die Ärzte haben ihn in einen künstlichen Tiefschlaf gelegt, damit der Körper sich erholen kann. Sie können ihn auch jederzeit wieder aufwecken.

Wenn du ihn besuchst, wird er es wahrscheinlich nicht mitbekommen...

perfekt

Ein künstliches Koma ist im Prinzip eine Narkose, die aufrecht erhalten wird. Der Sinn ist, dass der Körper in diesem Zustand wenig Energie benötigt und deshalb mehr Energie auf die Heilung verwenden kann.

Ist er im künstliche Koma, dann bekommt er von deinem Besuch nichts mit.

Den Zustand deines Vaters kann ich nicht beurteilen. Ich würde hinfahren und mit dem behandelnden Arzt sprechen. Er wird dir sagen können wie es weiter geht.

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