künstliches Koma nach Speicheldrüßen OP

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Hi! Eine Op an der Bauchspeicheldrüse ist immer mit gewissen Risiken verbunden, und es dauert oft ziemlich lange, bis sich der Körper davon wieder erholt (hatte ich selber einmal, und war zwei Monate im KH). Es kommt aber auch darauf an, wie alt Dein Vater ist und wie sein Gesundheitszustand im allgemeinen ist. Üblicherweise ist es so, wie gesagt, daß die Regeneration nach einer solchen Op einige Zeit dauert. Ich wünsche Dir und Deinem Vater alles Gute! LG

Hi erstmal danke für deine Antwort :) mein vater ist 56 jahre alt hat ansonsten nie große gesundheitliche probleme gehabt außer in letzter zeit wasser in den beinen und auch im bauch. es ist noch eine lungenentzündung dazu gekommen und wasser in der lunge das jetzt auch größtenteils "abgepumpt" wurde. ich hab so eben erfahren das seine werte wieder besser sind und auch bei den röntgenaufnahmen sieht die lunge auch wieder besser aus. sein zustand ist trotz allem noch kritisch aber ich bin froh erstmal solche nachriten zu bekommen und zu sehen das es immerhin wieder etwas besser wird.. mir bleibt wohl einfach nichts anderes übrig als zu hoffen das alles gut wird.. ich danke dir für deinen beitrag du hast mich etwas aufgebaut und ich hoffe das alles gut wird so wie bei dir.. VIELEN DANK!

@Kallas

Bitte, gerne! Wasser in der Lunge (bzw. im Brustkorb) hatte ich auch, weil sich eine Fistel gebildet hatte. Wenn die Lunge jetzt wieder besser aussieht, dann ist das ja schon einmal ein gutes Zeichen. Und auch vom Alter her sollte Dein Vater das überstehen. Jenseits von 70 wird es tatsächlich kritisch. Ich denke, es wird schon wieder werden - nur braucht das halt eine gewisse Zeit. Alles Gute nochmals! Lg

@whynot63

Danke es tut gut zu hören das jemand ähnliches erlebt und gut überstanden hat.. Wie alt warst du bei der OP wenn ich fragen darf? Sind sonst noch kompliktaionen bei dir aufgetreten? Wurdest du auch ins künstliche Koma gelegt? Vielen Dank Lg

@Kallas

Ich war 21, und ich wurde nicht in ein künstliches Koma versetzt - das machte man damals noch nicht. Komplikationen waren in erster Linie, daß ich nach der Op nichts essen konnte, ich alle zwei Stunden erbrochen habe und künstlich ernährt werden mußte. Ich war dann natürlich entsprechend geschwächt, aber mit einiger Geduld habe ich mich dann wieder erholt, und nach etwa zwei Monaten (nach dem KH) war ich auch wieder halbwegs fit. Lg

@whynot63

Ok da is bei meinen Vater dann wohl mehr aufgetreten aber trotz allem ist er jetzt hoffentlich auf den Weg der Besserung.. Ich danke dir nochmal das du deine Erfahrungen mit mir geteilt hast und hoffe das ich dir irgendwann auch mal helfen kann ;) Ich werde meine Vater weiterhin die Daumen drücken und hoffen das alles so gut ausgeht wie bei dir.. Danke dir! Lg

@Kallas

Es wird gut ausgehen! Bei einer Pankreas-Op dauert es, wie gesagt, eben eine gewisse Zeit. Aber ich bin mir sicher, daß Dein Vater das überstehen wird! Ich würde mich freuen, wenn Du mir schreiben würdest, sobald es Deinem Vater wieder besser geht. Alles Gute und LG

@whynot63

Die letzte Nacht hat er "stabil" überstanden es hat sich nichts verschlechtert aber auch nicht wirklich etwas verbessert aber ich denke jede Nacht in der sich schonmal nichts verschlechtert regeneriert sich der Körper schonmal etwas.... Ich werde dir aufjedenfall schreiben sobald ich wieder etwas neues weiß.. Danke Lg

@whynot63

So.. War vorhin wieder im Krankenhaus sie wollten eine Blutdialyse machen aber der Kreislauf hast darauf sehr schlecht reagiert sodass sie es nicht weitermachen konnten... Jetzt wird mein Vater in ein anderes Krankenhaus verlegt das besser ausgestattet ist und Geräte für andere Methoden der Dialyse hat.... Weiß nicht was ich davon halten soll.. hm.. er hat auch Wasser im ganzen Körper alles sehr angeschwollen...

@Kallas

Hi! Das tut mir wirklich sehr leid! Aber ich hoffe, in dem anderen KH können sie ihm besser helfen! Alles, alles Gute! LG

@whynot63

danke ja das hoffe ich auch... er ist 56 jahre das ist zu früh... :/ ich hoffe!!

@Kallas

der tumor wurde untersucht und ist gutartig.. eigentlich eine gute nachricht nur dann hätten wir die ganze op nicht gebraucht.... hoffentlich schafft er es... mir bleibt nur hoffen, beten sonst nichts.....

@Kallas

es ist ein septischer schock.. weiß noch nicht mehr darüber..

@Kallas

Also ich kann wirklich nur mit Dir hoffen ... mein Nachbar hatte auch nach einer Op einen septischen Schock - und er hat es überstanden. Also nur nicht die Hoffnung aufgeben! Alles Gute!

@whynot63

Danke das du mir immer wieder mut machen kannst.. ja ich werde die Hoffnung nicht aufgeben.. danke!

@Kallas

Ich hoffe, Dein Vater wurde mittlerweile in das andere KH gebracht. Ein septischer Schock ist zwar durchaus etwas Ernsthaftes, aber er ist bei einer entsprechender Behandlung beherrschbar. Alles Gute weiterhin!

@whynot63

mein vater ist mittlerweile in erlangen im krankenhaus er wurde gestern abend noch verlegt.. seine werte haben sich bis jetzt nicht verschlechter jedoch auch leider nicht verbessert... er wird bei der atmung nur noch unterstützt ist also nicht mehr ganz auf die maschine angewiesen. die ärzte haben ihn heute sogar kurz aufwachen lassen aber dann mussten sie ihn wieder schlafen legen weil er zu aufgeregt war, sie wollten nur wissen wie er reagiert.. naja septischer schock ist etwas sehr ernstes und nach schlaganfall usw die häufigste totesursache.. die sterberate ist ziemlich hoch sagte heute auch die ärztin.. sie kann seine chancen noch nicht abwägen da er noch nicht lange genug bei ihnen auf station ist.. weiß jetzt leider auch nicht wie sich das alles bei einen septischen schock verhält ob die werte stabil bleiben oder ob das schlag auf schlag fallen kann.. ich weiß es nicht.. hab gestern auch zum ersten mal in meinen leben überhaupt davon gehört.. finde im internet nur sehr schlechte prognosen zu patienten mit septischen schock aber trotz allem ist mein vater stark und hart im nehmen und die hoffnung darf und will ich nicht aufgeben.. weil sonst auch nichts bleibt.. danke dir!

@Kallas

Hallo! Darf ich einmal nachfragen, wie es Deinem Vater mittlerweile geht? Ich hoffe sehr, daß sich die Werte inzwischen gebessert haben! Alles Gute!

@whynot63

naja es ist immernoch sehr kritisch, jedoch spricht das antibiotika auf die lungenentzündung an sodass die immerhin langsam abheilt.. soweit ist er nach wie vor den umständen entsprechend "stabil".. es geht langsam berg auf jedoch kann noch alles passieren haben die ärzte gesagt also soll ich keinen sprung bis an die decke machen und man wird selbst in einer woche noch nicht sagen können das alles in trockenen tüchern ist.. der stuhlgang macht den ärzten große sorgen weil es zu wenig ist und sie befürchten das es nochmal zu einer op kommen muss wenn sich das nicht bessert.. aber das weiter vorgehen wird morgen mit den chirourgen besprochen.. naja für mich ist jeder tag gewonnene zeit da sich sein körper regenerieren kann... sie lassen ihn auch langsam in die aufwach phase kommen und wollen in den nächsten tagen die künstliche beatmung ganz weglassen.. klingt für mich also auch nach besserung.. bin froh wenn mein vater mich wieder bewusst wahrnehmen kann und ich ihn in die augen sehen kann.. es ist also immernoch eine verzwickte situation aber es geht ihn besser wie vor ein paar tagen.. ein kleiner grund zur freude... so jetzt hab ich dir hier wieder einen halben roman geschrieben bin jedoch sehr froh über dein interesse an seinen gesundheitszustand... ich danke dir für alles.. ehrlich! lg

@Kallas

Das freut micht, daß es zumindest wieder langsam bergauf geht! Der Stuhlgang nach einer Pankreas-Op ist immer ein gewisses Problem, weil dadurch die Verdauung natürlich zunächst beeinträchtigt wird. Substitution mit Bauchspeicheldrüsen-Enzymen wäre hilfreich - aber das wissen hoffentlich auch sicher die behandelnden Ärzte ... Jedenfalls scheint es so zu sein, daß Dein Vater das Schlimmste überstanden hat - sicher kein Grund, gleich an die Decke zu springen, aber ein Grund zu berechtigter Hoffnung! Er wird das schaffen! Alles Gute Dir und ihm!

@whynot63

Mein Vater ist nun wieder wach :) Er ist noch sehr angeschlagen und schwach aber das ist wohl auch so wenn man eine Woche lang im Koma liegt.. Konnte ihn heute schon mit Grießbrei füttern.. Er kann schon lachen ist aber noch ziemlich verwirrt.. nimmt aber auch alle im Raum bewusst war und erkennt auch alle... :) Es wird ein langer Weg werden bis er wieder ganz auf den Beinen ist und er wird auch noch ein paar Wochen auf der Intensivstation bleiben müssen ich bin jedoch überglücklich das alles so gut gekommen ist obwohl es schon so schlecht ausgesehen hat.. ich kann dir nur nochmal danken das du mir in dieser hoffnungslosen Zeit ein klein wenig Mut und Hoffnung vermitteln konntest :) ich wünsche auch dir weiterhin viel glück und alles gute!! LG

@Kallas

Das freut mich wirklich sehr! Natürlich ist man nach einem künstlichen Koma noch eine Weile etwas verwirrt und angeschlagen - aber wenn er bereits etwas essen kann und auch die Leute um sich herum erkennt und sogar lachen kann, dann ist er jedenfalls über den Berg. Auch wenn es noch ein Zeitlang dauern wird, bis er sich vollständig erholt hat - das Wichtigste ist, daß es bergauf geht! Ich freue mich wirklich für Dich (Euch)! Auch Dir weiterhin viel Glück und alles Gute! LG

Das könnte aus mehreren Gründen gemacht worden sein: durch die Narkose hervorgerufenes DURCHGANGSSYNDROM (harmlos, verschwindet nach einigen Tagen), eine AKUTE PANKREATITIS (passiert oft bei Pankreas-OP's im Bauchraum, heilt nach wenigen Wochen aus), oder eine "normale" Infektion (Lungenentzündung, Wundinfektion usw) mit hohem Fieber. Frage den Arzt...

Hi danke für deine Antwort, Nach der Narkose war es dieses "Durchgangssyndrom" in der Nacht verschlechterte sich sein Zustand aber sehr sodass er ins künstliche Koma gelegt werden musste.. Derzeit ist der Stand so das eine Lungenentzündung dazu kam und Leber und Nieren nur sehr sehr schlecht arbeiten. Außerdem hat er sehr viel Wasser im ganzen Körper das die Ärzte (soweit ich das jetzt alles verstanden hab) versuchten mit der Dialyse aus den Körper zu bekommen doch der Kreislauf brach jedesmal zusammen sobald sie das versucht haben sodass er jetzt in ein anderes Krankenhaus verlegt werden muss weil die Intensivstation dort besser ausgestattet ist und es da andere Methoden gibt über die ich bis jetzt aber noch nicht wirklich etwas weiß da ich soeben erst aus den Krankenhaus gekommen bin... Die Ärzte sagen sein Zustand ist nach wie vor kritisch da seinen Körper auf der einen Seite Flüssigkeit fehlt aber trotzdem zu viel Wasser in den Beinen, Armen, Händen und Füßen ist. Vielen Dank LG

bei so einer OP besteht immer ein risiko , das etwas nicht gut klappt. Das ist leider eine schwierige OP , mit Eröffnung des Bauchraums. Das birgt jede menge Gefahren , das Bakterien dort eintreten können , die dort nix zu suchen haben . Der Kreislauf kann sehr leiden. Aber du musst das mit dem künstlichen Koma auch mal so sehen; es wird so angesetzt , damit der Körper sich erholen kann. Manchmal ist es besser wenn ein Motor nur auf Sparflamme läuft als volles Pfund. Deshalb heisst das noch nichts. Also keine Panik schieben, fahr mal hin und setz dich zu ihm ;streichel seine Hand und erzähle mit ihm. Er kann dich hören. Lies ihm was vor , mache leise schöne Musik an. Deine Aufregung lässt du draussen und beruhige ihn mit deiner Anwesenheit. Damit ist ihm viel eher geholfen als wenn du auch noch voll nervös da rumhüpfst. Alles gute dir und deinem Vater , herzliche Grüße ♥

bei meinen vater kam auch eine lungenentzündung und wasser in der lunge dazu.. wie oben schon gesagt wurden die werte jetzt wieder besser und auch die aufnahmen der lunge geben wieder mehr grund zu hoffen.. die ärzte meinten jedoch das die patienten im künstlichen koma nichts mitbekommen und warnehmen können aber als ich heute mit ihm geredet hab und seine hand gestreichelt hatte wurde sein puls auch höher ist da was dran das man da noch einiges mitbekommt? vielen dank auch dir für deine antwort.. wirklich DANKE!!

@Kallas

Ich habe es schon so oft erlebt, das Patienten doch was mitkriegen. ich habe sehr lange die menschliche Wahrnehmung studiert und habe dort erfahren , das z.Bsp. ein mensch wenn er verstirbt noch etwa 2 Stunden lang hören kann. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.....Also ich bin echt davon überzeugt und von Schulmedizinern lasse ich mir das nicht verbiegen meine Ansicht. ^^ ich hoffe es geht ihm bald wieder besser.

@xeinefragenochx

ok ich glaube auch bzw habe das gefühl das da etwas dran ist.. danke für die besserungswünsche ich hoffe es auch.. so sehr..!

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