Krankmeldung - egal von welchem Arzt?

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Kein AG hat das Recht, die Ursache der Krankschreibung zu erfragen. Nicht umsonst wird der Zettel mit den Kürzeln der Diagnose bei der Krankenkasse eingereicht.

Bei Zweifel an der Echtheit der Erkrankung steht noch der Weg offen, den AN vom MDK vorladen zu lassen. Allerdings kann ich dir aus Erfahrung sagen, daß der AN schon längst wieder im Dienst ist, bis die überhaupt mal einen Termin frei haben :-(

Also bringt es nichts, die AU anzuzweifeln, auch wenn's bitter ist.

Naja, bei einer chronischen Krankheit, die ca. 20 Fehltage im Jahr verursacht und in ihren Beschwerden auch ein Kater nach zuviel Feiern sein könnte, könnte der MDK aber schon sinnvoll sein, oder? Danke für den Hinweis!

@Schloga

20 Fehltage ist doch nicht chronisch :-D

Da wirste keine Chance haben, den AN an den Hammelbeinen zu packen.

Vor allem dann nicht, wenn es immer nur kurze Zeiträume sind, in denen der AN eine AU vorweist.

Da greift dann noch nicht mal die Negativprognose, die unter bestimmten Umständen für eine Kündigung herangezogen werden könnte. Da gibt's deutlich bessere Methoden, solch einen AN loszuwerden......

@michi57319

Ich will ihn ja nicht loswerden! Aber trotzdem, 20 Fehltage sind 4 Wochen, oder fast 1 Monat. Bei 6 Wochen Urlaub plus 4 Wochen Krankheit fehlt er somit von 12 Monaten fast 3....

@Schloga

Jep, aber das geht noch. Bilde mal aus, dann weißt du, was Fehltage sind ;-) Da ist es leichter, die Tage aufzuzählen, an denen der Azubi im Betrieb ist, als die, die er fehlt.

Bei Arbeitnehmern, wie von dir beschrieben, gibt es doch eh nur zwei Möglichkeiten:

Füße stillhalten, weil er gut ist, oder sich was einfallen lassen, wenn der Betrieb diese Kosten nicht (mehr) tragen kann oder will.

Du als Arbeitgeber ja gar nicht weißt, woran dein Mitarbeiter erkrankt ist, würde ich mal sagen, ist es egal, ob die Krankmeldung vom Hausarzt oder wem auch immer kommt. Attest ist eigentlich Attest und bedeutet, dass man krankgeschrieben ist.

Du wirst den Grund des Arztbesuches eigentlich nicht erfahren insofern hat deine 2. Frage keinen Sinn. Und ja, auch wenn du (berechtigte) Zweifel hast, die Unterschrift des Arztes bestätigt das Attest. Das musst du wohl hinnehmen.

wenn ,dann müssen sie den arzt in frage stellen und jeder arzt der in der lage ist karnk zu schreiben ,kann er es auch und sollte akzeptiert werden ,ansonsten müssen sie den arzt in frage stellen ,aber nicht dich und würde mir da keinen kopf drum machen ,die müssen sie akzeptieren und gut ist . hoffentlich hilfts .

achte auf die Unterschrift, darf kein I.A dran stehen

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