Krankenkasse will nicht notwendigen Krankentransport bezahlen, wie kann das angehen?

4 Antworten

Grundsätzlich hat die Krankenkasse Recht. Fahrkosten werden bis zur nächsten Behandlungsmöglichkeit übernommen.

Es mag ja sein, dass du gern zu denen deines Vertrauens gehen möchtest, die deinen Fall auch kennen.

Was aber, wenn der jetzt 500km wegzieht,? Verstehst du, was ich meine?

Du kannst dich an die ansässigen wenden und darum bitten, dass sie dir bestätigen, dass sie keine Patienten mehr annehmen, dann hast du ein Chance. Sonst leider kaum.

Widerspruch solltest du auf jeden Fall einlegen und so argumentieren wie hier- schriftlich natürlich, dann muss man auch schriftlich antworten und da geht flapsig nicht.

Das geht ja eben nicht. Ich habe ja z. B. beim Urologen am Wohnort versucht einen Termin zu bekommen. Die nehmen leider keine neue Patienten mehr an. Die haben Patientenannahmestop..... Oder beim Orthopäden hier am Wohnort kann mich nicht annehmen da die Praxis nicht Barrierefrei ist. Also ich mit meinem Rollstuhl nicht rein komme....... Mir wäre ja auch lieber wenn ich nähere Ärzte hätte. Weil die Fahrten dorthin für mich ja auch Stress bedeuten.

@FidHengst

Dann lass dir das vom Urologen bestätigen und vom Orthopäden, dass nicht barrierefrei. Ist einmal Arbeit, aber damit kannst du die Argumente der KK entkräften.

@sassenach4u

Das habe ich ja schon gemacht und das hat die Krankenkasse ja schon vorliegen, aber trotzdem besteht die Krankenkasse darauf.

Neu ab 1. Januar 2019 ist, dass Patienten mit Pflegegrad 3, 4 und 5 oder mit Schwerbehinderung keine Genehmigung mehr bei ihrer Krankenkasse einholen müssen. Diese Neuerung geht auf das Pflegepersonalstärkungsgesetz zurück.

Und wie funktioniert das dann genau?

@FidHengst

Ja, aber ich denke daß eine ärztliche Verordnung für den Transport (vom behandelnden Arzt vorliegend muß!

Hallo,

hier ein Link, der das Gegenteil behauptet. Sorgfältig durchlesen!

Evtl. gibt es einen neuen § des sozialen Gesetzesbuches dazu, du kannst dann selber recherchieren:

https://www.haufe.de/sozialwesen/leistungen-sozialversicherung/fahrkosten/fahrkosten-wann-krankenkassen-fahrkosten-uebernehmen_242_477256.html

Den Link kannst du deiner Krankenkasse auch übermitteln, vielleicht sind die Damen dort nicht auf das Neueste, was Gesetze belangt!

Ich hoffe, ich kann dir damit helfen, habe das selbe erlebt für den Transport eines behinderten Angehörigen!

Gruß, Emmy

Okay ich habe das gelesen und wie funktioniert das genau nun?

@FidHengst

Es gibt ein neues Gesetz seit dem 01.01.2019...

@emily2001

Der Arzt, der dich behandelt sollte dir eine Fahrt "verschreiben", du solltest deiner Kasse das so schildern wie du es hier tust: du mußt weiter weg fahren, da die anderen Ärzte dich nicht übernehmen können/wollen! Nötigenfalls einen Anwalt einschalten (Sozialrechtler)!

@emily2001

Das habe ich ja meiner Krankenkasse schon gesagt. Das meine Fachärzte die ich habe für mich die nächstgelegenen sind die mich ja auf aufgenommen haben. Aber das kapiert meine Krankenkasse irgendwie nicht.

@FidHengst

Dann laß dir einfach von den nähergelegenen Ärzten bestätigen, daß sie dich nicht als neuer Patient nehmen können/wollen!!!

Wende dich an einen der Sozialverbände, SoVD oder VdK, damit sie dich unterstützen.

Beim VDK bin ich ja drinnen, die Idee hatte ich ja auch schon. Der früheste Termin für eine Beratung haben die erst Ende August frei. Das hilft mir gar nicht.

Sorry wollte nicht nicht hilfreich anklicken ich bin mit dem Finger verrutscht

@FidHengst

Evtl. bei einem Pflegedienst anrufen, die kennen sich darin aus! Bei der Verbraucherzentrale auch?

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