Krankenkasse empfielt Reha. - Keine Aufforderung , trotzdem Mitwirkungspflicht?

5 Antworten

Natürlich wird das als Empfehlung beschrieben. Sie können ja schlecht schreiben: Sofortiger Antritt, sonst gibt es hier Ärger mit uns.

Mach das doch, ich wäre schon oft froh gewesen, mich hätte mal einer in die Reha geschickt.

Das geht eh nicht so schnell, erstmal schickst Du den Antrag weg und dann entscheidet erstmal einer bei der KK, ob der überhaupt genehmigt wird. Das kann dauern. Wahrscheinlich wird es Januar, bis Du da konkret überhaupt was hörst - hängt natürlich von Deiner Vorerkrankung ab. Nach einem schweren Infarkt wird die Reha sofort drangehängt.

Wenn eine Krankenkasse schon von sich aus einen Reha-Antrag schickt, dann solltest Du dem nachkommen. Mal angenommen, Du bist noch länger krank, können die gewaltigen Ärger machen (Dir fristlos kündigen), weil Du nicht auf den Empfehlungen nachgekommen bist und absichtlich Deine Gesundheit gefährdet hast. Die können auch das Krankengeld sperren, so ist es mal nicht.

lg Lilo


Wenn ich Briefe von einer Versicherung oder Kasse bekomme, die nicht eindeutig klar formuliert sind, rufe ich da an und frage nach. Mach das doch. Frag, muss oder darf ich in die Reha gehen. Dann weißt Du es genau. Wir haben gestern einen Brief von der Techniker bekommen, den weder mein Mann noch ich komplett verstanden haben. Mein Mann meinte: Sie haben gezahlt, damit lassen wir es bewenden. Versicherungsdeutsch nennen wir das.

Wenn du keine Reha willst, dann beantrage keine.

Ist halt dann ziemlich unklug. Aber kann man machen.

Die Mitwirkungspflicht gilt nur bei der Rehamaßnahme.

Warum sollte jemanden nicht wollen, dass sich sein Gesundheitszustand bessert?

Viele kämpfen darum, eine Reha zu bekommen. Warum lehnt man diese ab?

Willst du nicht in REHA? Deinen Beitrag bzw. deine Frage verstehe ich nicht ganz. Fülle den Antrag aus, geh in REHA. Willst du nicht gesund werden?


Willst du gesund werden ? Dann mache es.

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