Krankenkasse droht mit Vollstreckungsbefehl

4 Antworten

Das einfachste wird sein, wenn du dort anrufst und fragst ob Du das Geld in Raten bezahlen kannst. Somit dürftest Du um den teuren Inkasso-Weg bzw. das gerichtliche Mahnverfahren herumkommen. Die werden Dir dann auch schon sagen, wie hoch Deine Schulden sind.

geht warscheinlich an ein inkassobüro wenn du dann nicht reagierst zum gerichtvollzieher. kosten gehen zu deinen lasten.

Geht nicht erst ans Inkasso-Büro. Gesetzliche Krankenkassen als Träger des öffentlichen Rechts können ohne Gerichtsurteil sofort vollstrecken lassen. Das geht üblicherweise sehr schnell, etwa 4 Wochen nach der Mahnung. Die Vollstreckung führt zumeist das Hauptzollamt aus.

Sollen die doch lieber mal diesen ganzen Verwaltungswasserkopf abbauen.

Wenn Dir das nicht gefallen hat, hättest Du die Krankenkasse wechseln können. Jeder Zusatzbeitrag wurde angekündigt und Du hattest dann Sonderkündigungsrecht, so dass es gar nicht erst zu einer Forderung der Zusatzbeiträge gekommen wäre. So aber hast Du Dich stillschweigend damit einversaanden erklärt, also solltest Du auch die Konsequenzen tragen, dies zu zahlen.

Was Du jetzt noch machen kannst: Solange Die Krankenkasse den Mahnsachverhalt noch nicht ans Hauptzollamt zur Vollstreckung gegeben hat (dies geht sehr schnell und auch ohne Gerichtsurteil, meist keine 4 Wochen nach Mahnung), kannst Du die Krankenkasse um Ratenzahlung bitten. Schlage dabei am besten gleich die Ratenhöhe vor, mit der Du leben kannst; allerdings sollte es schon eine realistische Höhe sein, damit Du in maximal 24 Monaten die Schuld los bist. Alles über 24 Monate Ratenzahlung wird in der Regel nicht von der Krankenkasse bewilligt, weil sie das nicht dürfhen.

Ist Dein Fall allerdings schon beim Hauptzolnlamt zur Vollstreckung, kann die Krankenkasse gar nichts mehr bezüglich Ratenzahlung tun. Du kannst dann nur noch mit dem Hauptzollamt verhandeln. Ob eine Ratenzahlung möglich ist, hängt von Deinem Verhandlungsgeschick ab.

Kommt es zur fruchtlosen Vollstreckung, weil bei Dir nichts vollstreckt werden kann, musst Du eine eidesstattliche Erklärung ablegen. Dies wird in der Schufa eingetragen und hat weitreichende Folgen für Dich. Kein Handyvertrag, kein Darlehen, kein neues Konto, nichts geht mehr.

Da die Kosten bei Nichtzahlung nur noch mehr steigen, sollte es in Deinem eigenen Interesse sein, für Deinen damaligen Fehler (stillschweigendes Zustimmen zum Zusatzbeitrag durch Nichtkündigen) zu zahlen und daraus zu lernen.

Falsch. krankenkassen müssen erst einen Monat vor Erhöhung des Zusatzbeitrages angeben, dass sie den beitrag erhöhen bei 2 monatiger Kündigungsfrist kommt man da nicht rechtzeitig raus.

Das übliche. Irgendwann Gerichtsvollzieher, Pfändung, Schufa-Einträge, usw etc.

Was möchtest Du wissen?